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So finden Sie die richtigen Geranien

So finden Sie die richtigen Geranien

Ester, Bloggerin und Stadt-Gärtnerin

Ratgeber verfasst von:

Ester, Bloggerin und Stadt-Gärtnerin

11 Ratgeber

Die Königin der Balkonpflanzen ist ohne Zweifel die Geranie. Sie verträgt vollsonnige Standorte perfekt und blüht durchgehend vom Frühjahr bis weit in den Herbst. Hier finden Sie Tipps zur Auswahl der passenden Sorte für Ihr Zuhause und alles, was Sie bei der Geranien-Pflege beachten sollten.

Wichtige Eigenschaften

  • Verschiedene Geranien
  • Geranien pflanzen: So geht's
Pflanzen für Balkon und Terrasse

Die Geranien gehören mit zahlreichen Arten zur Gattung Pelargonium. Hängegeranien werden wegen ihrer Wuchsform gern in Balkonkästen gepflanzt, andere Typen sind häufig in Töpfen auf der Terrasse oder in Ampeln an der Wand anzutreffen.

Die gewöhnliche Geranie oder Zonal-Pelargonie (Pelargonium zonale)

Dies ist die am weitesten verbreitete Art der Storchschnabelgewächse oder Geraniaceae, aus ihr wurden die meisten Hybridformen gezüchtet. Die Pflanzen werden bis zu 40 cm hoch und haben gefüllte oder ungefüllte Blüten. Die Art wird auch als Pelargonium x hortorum bezeichnet.

Hängegeranie oder Efeu-Pelargonie (Pelargonium peltatum)

Diese auch als Efeu-Pelargonie bekannte Art ist wegen ihrer hängenden Form als Balkonpflanze sehr beliebt. Ihre Blüten, gefüllt oder ungefüllt, werden allerdings nicht so groß wie die anderer Arten. Die Blätter der Hängegeranie erinnern an Efeu und können auch mehrfarbige sein.

Edelgeranie (Pelargonium grandiflorum)

Sie zeichnet sich durch ihre schönen großen, gefüllten Blüten aus, deren Farbgebung an die von Stiefmütterchen erinnert.

Duftgeranie (Pelargonium graveolens)

Etliche Geraniensorten werden gern gepflanzt, weil ihre Blätter so gut duften. Pelargonium tomentosum duftet nach Minze, eine ihrer Hybridformen nach Minzschokolade. Es gibt auch Sorten mit Zimtduft und anderen Aromen. Sie werden meist in der Kosmetikindustrie verwendet, sind aber auch ohne Schwierigkeiten in kleiner Anzahl für Terrasse oder Garten zu bekommen.

Besonders bekannt ist die Zitronen- oder Anti-Mücken-Geranie (Pelargonium citrodorum), eine aufrecht wachsende Sorte mit zartrosa Blüten und einem unglaublichen Zitronenduft, der gern genutzt wird, um Mücken fernzuhalten. Es gibt allerdings auch die Art Pelargonium graveolens, auch Rosengeranie genannt, aus deren Blüten das ätherische Geraniumöl gewonnen wird.

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Hängegeranien

Um dicht belaubte, üppig und dauerhaft blühende Geranienpflanzen zu erhalten, wählen Sie einen sonnigen Standort. Die äußerst robusten Pflanzen vertragen starke Sonneneinstrahlung, nur in sehr heißen Regionen gedeihen sie besser in der Morgensonne oder im Halbschatten. Wachstum und Blüte sind direkt davon abhängig, wie viel Licht sie bekommen. Wenn Ihre Pflanzen also schlaksige Triebe und wenige Blüten zeigen, erhalten sie wahrscheinlich zu wenige Sonnenstunden.

Pflanzgefäße

Pflanzen Sie Hängegeranien in Blumenkästen oder -töpfe zum Aufhängen, damit sie nach allen Seiten überhängen können. Die aufrecht wachsenden Sorten gedeihen (und blühen) besser, wenn die Wurzeln eher dicht sitzen. Deshalb empfiehlt es sich, sie in Töpfe mit nur wenig größerem Durchmesser zu pflanzen.

Werden sie in einen viel größeren Topf gepflanzt, verwendet die Pflanze mehr Energie darauf, Wurzeln zu entwickeln, als auf die Blüten zu bilden. Aus diesem Grund werden Geranien selten ins Beet gepflanzt.

Verwenden Sie ein Universal-Substrat oder spezielle Geranienerde und achten Sie auf eine gute Drainage.

Bewässerung

Geranien müssen während der Sommermonate regelmäßig gegossen werden, denn die Erde in den der Sonne ausgesetzten Töpfen trocknet schnell aus. Allerdings vertragen die Pflanzen Trockenheit besser als ständige Feuchtigkeit an den Wurzeln. Das erscheint vielleicht widersprüchlich, aber das Geheimnis besteht darin, genau die richtige Wassermenge für die Größe der Pflanze und des Topfes und der Sonneneinstrahlung zu treffen. Die Blüten dürfen dabei nicht nass werden, denn sie welken sonst schnell.

Dünger

Ein Geheimnis der Geranienpflege, um dauerhaft Blüten zu erhalten, liegt im Dünger. Verwenden Sie einen flüssigen, festen oder pelletierten Universaldünger im zeitigen Frühjahr, wenn die Pflanze die ersten neuen Blätter bildet. Gehen Sie zu einem Blumendünger über, wenn die ersten Blütenstände zu sehen sind. Düngen Sie den ganzen Sommer über weiter, entsprechend der vom Hersteller empfohlenen Menge.

Flüssigdünger wird in der Regel alle 14 Tage ins Gießwasser gegeben. Feste Dünger oder Stäbchen halten zwei bis drei Monate. Sie lösen sich mit dem regelmäßigen Gießen allmählich in der Erde auf.

Geranien schneiden: So geht's

Es empfiehlt sich, Blätter abzuschneiden, wenn sie vertrocknen, ebenso die Blütenstände, sobald sie zu welken beginnen. An ihrer Stelle bilden sich sonst Samen, was für die Pflanze eine große Anstrengung bedeutet und zulasten neuer Blüten geht.

Das Auskneifen ist eine Methode, die an gesunden Teilen der Pflanze angewendet wird, um den Wuchs zu kontrollieren und die Verzweigung zu fördern. Aus dem Knoten vor dem Schnitt bildet die Geranie zwei neue Triebe, die sich ihrerseits verzweigen, wenn sie bei beginnendem Wachstum weiter vorn wieder abgekniffen werden.

Auf diese Art erhalten Sie schön verzweigte Geranien, und zusammen mit guter Düngung und der Sonne ist das eins der bestgehüteten Geheimnisse eines üppig blühenden Balkons.

Dieser Teil der Geranienpflege wird im Herbst (in Regionen mit milden Wintern) oder im Winter (in Regionen mit kälteren Wintern) durchgeführt. Arbeiten Sie mit einer möglichst scharfen Gartenschere und schneiden Sie alle Seitentriebe ab, bis Sie die Pflanzenmitte gut erkennen. Schneiden Sie alle beschädigten Teile ab, lassen Sie aber junge Triebe stehen, die sich dicht am Boden zeigen.

Bei Geranien ist der richtige Schnitt sehr drastisch, es empfiehlt sich, 2/3 der Zweige abzuschneiden. Vielleicht erscheint es Ihnen seltsam, eine Pflanze auf ein Drittel ihrer Größe zu reduzieren, aber wenn sie im Frühjahr kräftig austreibt, dankt sie es Ihnen mit starkem Wachstum und üppigen Blüten in den folgenden Monaten. Wenn Sie mehr als eine Pflanze haben, können Sie ein paar davon stärker zurückschneiden, um sich so selbst davon überzeugen.

Wenn es auf das Frühjahr zugeht, wird es Zeit, die Erde im Topf aufzulockern. Bei dieser Gelegenheit können Sie neue Erde auf die vorhandene geben oder den Topf/Kasten leeren, einen Teil des alten Substrats entfernen und durch neues ersetzen.

Geranien vermehren: So geht's

Aus allen abgeschnittenen Zweigen von Geranien können Sie Stecklinge ziehen, die sehr leicht Wurzeln bilden. Wenn diese beim Zurückschneiden der Pflanze im Herbst oder Winter anfallen, ist es besser, sie vorerst drinnen zu behalten, um ihr Wachstum zu fördern. Nehmen Sie einen etwa 7-8 cm langen Zweig und entfernen Sie die unteren Blätter, sodass nur noch die an der Spitze stehen bleiben. Sie können den Spross, der in frisches Substrat gepflanzt wird, mit Wurzelaktivator in flüssiger oder Pulverform behandeln.

Nach kurzer Zeit erhalten Sie neue Pflanzen, die mit den Geranien identisch sind, von denen die Stecklinge stammen.

Pflanzenschutz

Besonders häufig ist der Pelargonien-Bläuling, der seine Eier an den Zweigen der Pflanzen ablegt. Wenn die Raupen schlüpfen, beginnen sie sofort zu fressen. Dabei entstehen Fraßgänge, die die Pflanze schwächen.

Der Schädling ist allerdings leicht zu kontrollieren, denn es gibt ein spezifisches Insektizid gegen den Pelargonien-Bläuling. Es ist als Spray oder in flüssiger Form als Zusatz zum Gießwasser im Handel. Entfernen Sie alle befallenen Triebe und wenden Sie das Insektizid an. Es kann auch im Frühjahr und Sommer, wenn der Falter sich vermehrt, zur Vorbeugung eingesetzt werden.

Lesen Sie die Herstellerangaben zum jeweiligen Produkt durch und wenden Sie es in der empfohlenen Dosis und Häufigkeit an.

Andere Insekten, die Ihre Pflanzen befallen können, sind Spinnmilben, Blattläuse, Weiße Fliege und Schildläuse.

Übermäßiges Gießen kann Pilze hervorrufen. Diese bekämpfen Sie am besten, indem Sie die befallenen Pflanzenteile entfernen und ein Fungizid einsetzen. In besonders regenreichen Regionen empfiehlt es sich, die Geranien im Frühjahr und Herbst unter ein Dach zu bringen, damit die Töpfe nicht unter Wasser stehen.

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Ester, Bloggerin und Stadt-Gärtnerin

Ich bin Ester und schreibe auf meinem Blog "PicaronaBlog" Artikel über Gemüseanbau und Gartenthemen im urbanen Bereich. Außerdem gebe ich Urban-Gardening-Workshops, arbeite in Fachmedien mit und veröffentlichte 2014 mein erstes Buch: "Stadtgärtner".

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