Produktinformationen
Beschreibung
Am 26. November 1937 erließ der Rektor der Stefan-Batory-Universität in Vilnius, Professor Aleksander Wójcicki, eine Regelung zur Sitzordnung in den Hörsälen, die gemeinhin als „Sitzbankghetto“ bezeichnet wurde. Infolgedessen wurden getrennte Sitzplätze für jüdische Studentinnen und Studenten eingerichtet. Der Einführung dieser Regelung ging eine anhaltende Eskalation der Gewalt gegen jüdische Studierende sowie ein langwieriger Prozess von „Verhandlungen“ zwischen dem Ministerium für Religionsgemeinschaften und Volksbildung, der Universitätsleitung, Studierendengruppen, Studentenorganisationen und unabhängigen Studierenden voraus. Die Autorin untersucht die Gründe für die Einführung dieser Praxis und ihre Institutionalisierung. Anhand von Dokumenten, Korrespondenz und zeitgenössischer Presse analysiert sie zudem die Sprache, die diese Praktiken ermöglichte, und die Frage, ob diese Sprache heute tatsächlich nur noch der Geschichte angehört.
Eigenschaften
- MarkeANDERE
- MaterialPapier
- FarbeWeiß
- Höhe98 cm
- Gewicht0.6 kg
- ManoMano Art.-NrME95478489
- MMID854305613533
- Herstellerreferenzcaruno_9788367075671
- EAN9788367075671
Sie sind hier: