Elastomer-Federn Typ Urelast 90 nach DIN 9835 aus vergütetem Polyurethan-Kautschuk (PUR) bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Stahlfedern. Sie zeichnen sich durch hohe Bruchsicherheit und Werkstoffdämpfung aus, wodurch Werkzeugbeschädigungen durch ermüdete oder gebrochene Stahlfedern ausgeschlossen sind. Bei fachgerechter Anwendung ist eine Lebensdauer von über 2 x 10^6 Lastwechseln problemlos möglich.
Technische daten
Temperaturbereich: –20 °C bis +80 °C
Härte nach DIN 53 505: 92 Shore A
Zugfestigkeit nach DIN 53 504: ≤ 40 N/mm²
Reißdehnung nach DIN 53 504: ≥ 550 %
Weiterreißwiderstand nach DIN 53 507: ≤ 50 N/mm
Rückprall-Elastizität nach DIN 53 512: 43 %
Abrieb nach DIN 53 516: ≤ 40 mm³
Druckverformungsrest nach DIN 53 517 (24 h/70 °C): ≤ 30 %
Rohdichte nach DIN 53 479: 1,27 g/cm³
Federweg (s): 30 %
Setzneigung (Ss): 5–8 %
Installation
Der Einbau erfordert Freiräume bzw. Abstände zum Ausbauchen der Federn im Verhältnis zur prozentualen Verformung.
Zur Führung und Zentrierung werden Führungsbolzen (DIN 9385) eingesetzt, die unerlässlich bei Federsäulen und schlanken Einzelfedern sind.