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So finden Sie den richtigen Handrasenmäher

So finden Sie den richtigen Handrasenmäher

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

6 Min. Lesezeit
Für kleine Gärten ist der Handrasenmäher, auch Spindelmäher genannt, eine umweltfreundliche und geräuschlose Alternative zum elektrischen Mäher. Spindelmäher können mit einem Fangkorb ausgestattet sein, besitzen eine Schnittbreite von 30 bis 45 cm und eignen sich für Rasenflächen von unter 200 m².

Wichtige Eigenschaften

  • Schnitthöhe
  • Schnittbreite
  • Mit oder ohne Fangkorb
  • Material und Ergonomie

Auswahlkriterien für Spindelmäher

Um den richtigen Handrasenmäher auszuwählen, müssen Sie zunächst beachten, in welcher Art Garten er zum Einsatz kommen soll, wie groß die Rasenfläche ist und wie Sie den Rasen gern geschnitten hätten. Es gibt viele verschiedene Spindelmäher, die ihren Eigenschaften entsprechend für verschiedene Gärten geeignet sind:

  • die Schnittbreite, zwischen 30 und 45 cm;

  • die Anzahl der Einstellungen und entsprechenden Schnitthöhen, 3 bis 7 Einstellungen mit Schnitthöhen zwischen 12 und 100 mm;

  • die Ausstattung mit einem Fangkorb;

  • die Anzahl der Messer auf der Spindel, zwischen 4 und 7;

  • das Material;

  • zusätzliche Rollen oder weitere Vorrichtungen.

Schnittbreite

Handrasenmäher verfügen über Schneidwalzen mit unterschiedlicher Breite. In der Regel liegt die Schnittbreite zwischen 30 und 45 cm.

Modelle mit geringer Schnittbreite sind ideal für kleine Gärten von 100 m² oder weniger. Für größere Gärten sollte man eine Schnittbreite zwischen 35 und 45 cm wählen.

Denken Sie daran, dass Sie weniger oft über den Rasen gehen müssen, je breiter die Schnittbreite ist, wodurch Sie beim Mähen Zeit sparen.

Schnitthöhe

Bei den meisten Handrasenmähern lässt sich die Schneidwalze einstellen. Je nach Modell gibt es in der Regel 3 bis 7 verschiedene Einstellungen für die Schnitthöhe. Die Schnitthöhe liegt zwischen 12 und 100 mm.

Zu beachten ist hier, dass klassischer Rasen etwa 35 bis 45 mm hoch ist, englischer Rasen zwischen 20 und 30 mm und eine Wiese zwischen 50 und 60 mm. Wenn Sie Ihren Rasen gern sehr kurz schneiden, sollten Sie unbedingt die niedrigste Schnitthöhe des Geräts beachten. Bei einigen Spindelrasenmähern ist die minimale Schnitthöhe eventuell nicht kurz genug.

Wer seinen Rasen gerne höher hat, sollte gleichfalls auf die maximale Schnitthöhe achten. Während der starken Wachstumsperiode (April bis Juni) genügt es, das Mähen einmal zu vergessen, und schon steht man vor einer hohen Wiese.

Dieses Kriterium ist besonders wichtig, da sich hohes Gras mit Spindelmähern nur sehr schlecht schneiden lässt. Die Anzahl der Einstellungen für die Schnitthöhe ist genauso wichtig, da der Mäher so dem Wachstum des Rasens besser angepasst werden kann.

Das Schneidwerk: eine messerbesetzte Spindel

Die Anzahl der Messer oder Schnittblätter auf der Spindel liegt zwischen 4 und 7 und variiert von einem Modell zum nächsten.

Je mehr Messer, desto gepflegter der Schnitt bei einem kurzen Rasen. Für hochgewachsenes Gras eignet sich eine niedrigere Anzahl an Messern besser.

Eine Spindel mit fünf Schnittblättern ist ein guter Kompromiss. Ein solcher Mäher eignet sich ebenso für kurzen wie auch für langen Rasen.

Die Ausstattung mit einem Fangkorb

Einige Handrasenmäher werden mit einem Fangkorb geliefert. Um zu erfahren, ob ein Fangkorb dabei ist, als Zubehör hinzugekauft werden kann oder gar nicht existiert, sollte Sie die Gebrauchsanweisung oder das Produktblatt gut durchlesen.

Der Vorteil von einem Fangkorb ist, dass Sie das Schnittgut einsammeln können, zum Beispiel, wenn der Rasen nach längerer Abwesenheit hochgewachsen ist. Schnittgut, das auf dem Rasen liegen bleibt, ist an sich ein natürlicher Dünger, aber nur, wenn die Halme sehr fein sind. Wenn das Schnittgut länger ist, bildet sich stattdessen gerne Rasenfilz und der Rasen verkümmert.

Zusätzliche Vorrichtungen

Die wachsende Beliebtheit von Spindelmähern spornt die Hersteller dazu an, ihre Modelle immer weiter zu perfektionieren. Einige Geräte besitzen beispielsweise vier Rollen anstatt zwei, die sich vorne und hinten an der Spindel befinden. So wird über die gesamte Breite der Spindel geschnitten.

Andere Modelle verfügen über hintere Rollen, die die Bestockung des Rasens fördern. Unter Bestockung versteht man die Verzweigung am Stängelgrund, die durch ein leichtes Festdrücken nach dem Schneiden entsteht. So sieht der Rasen noch ästhetischer aus.

Wieder andere Mäher wirken durch ihre zwei großen Räder absolut geländefähig und bieten eine höhere Leistung, insbesondere in Bezug auf die Geschwindigkeit. Das wissen vor allem sportliche Nutzer mit großen Rasenflächen zu schätzen.

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Handrasenmäher

Die Vorteile eines Handrasenmähers

Spindelrasenmäher bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer ernst zu nehmenden Alternative machen. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Eigenschaften.

  • Umweltfreundlich: Handrasenmäher brauchen weder Kraftstoff noch Strom und erzeugen keine Abgase.

  • Wirtschaftlich: Ihr niedriger Preis liegt deutlich unter dem von elektrischen oder Benzin-Rasenmähern.

  • Ausgezeichnete Schnittqualität: Dank der messerbesetzten Spindel schneidet der Spindelmäher besonders ordentlich.

  • Lange Lebensdauer: Wenn Sie ihn richtig benutzen, bleibt Ihr Handrasenmäher Ihnen lange treu.

  • Geräuschlos: Man kann jederzeit seinen Rasen mähen, ohne die Nachbarschaft zu stören.

  • Einfache Wartung: Die Wartung beschränkt sich auf das Ölen der Kette, die Reinigung der Spindel und das gelegentliche Schärfen der Messer.

Ein Handrasenmäher besitzt also eine ganze Reihe Vorteile. Allerdings muss der Rasen mit dieser Art Gerät regelmäßiger geschnitten werden als mit einem klassischen Rasenmäher. Darüber hinaus stammt die für die Funktion nötige Energie vom Benutzer, oder anders gesagt, man muss den Mäher schieben. Das kostet mehr Zeit und mehr Mühen.

Für eine kleine, ebene Rasenfläche von 200 m² oder weniger ist der Spindelmäher definitiv eine gute Option. Bei größeren Flächen sollten Sie besser einen elektrischen oder einen Benzin-Rasenmäher wählen. Es sei denn natürlich, Sie haben die Lust und die physische Verfassung, sehr regelmäßig sehr lange den Rasen zu schneiden.

So funktioniert ein Handrasenmäher

Das Konzept eines Handrasenmähers ist ziemlich simpel. Er besteht aus einer Spindel in einem Rahmen, die mit vier bis sieben Schnittblättern besetzt ist.

Die Spindel wird über zwei Rollen angetrieben. Ein festes Messer befindet sich vor der Spindel, sodass das Gras beim Drehen der messerbesetzten Spindel wie mit einer Schere geschnitten wird. Der Schnitt ist glatt und präzise.

Einige Modelle sind mit einem Fangkorb ausgestattet, oder es kann ein solcher optional hinzugekauft werden. Allerdings ist der Sinn und Zweck des Rasenschneidens mit einem Spindelmäher, das Schnittgut nicht einzusammeln, da es sich in natürlichen Dünger verwandelt.

Qualitätskriterien eines Spindelmähers

Auch die Qualitätskriterien müssen berücksichtigt werden. Sie können für die Wahl des Handspindelmähers sogar entscheidend sein.

Das Gewicht

In der Regel sind Handrasenmäher leicht. Einige Modelle können aber auch etwas schwerer sein. Ein Gewicht zwischen 7 und 12 kg ist durchaus zumutbar, darüber hinaus kann höchstens eine größere Rasenfläche den Kauf eines größeren (und schwereren) Mähers rechtfertigen.

Die Ergonomie

Ein höhenverstellbarer Führungsholm, beschichtete Griffe und ein einfach zu handhabendes Einstellsystem erleichtern die Verwendung.

Transport und Aufbewahrung

Viele Modelle lassen sich einklappen oder verfügen über einen abnehmbaren Führungsholm. Das ist praktisch sowohl für den Transport als auch für die Aufbewahrung in einem Gartenschuppen.

Qualität des Materials

Stahlmesser sorgen für einen makellosen Schnitt, eine Rostschutzbehandlung und Gummirollen verbessern die Lebensdauer und die Robustheit des Mähers.

Eine bekannte Marke

Ein weiteres Kriterium, das nicht unbeachtet bleiben sollte: Große, bekannte Marken produzieren zuverlässige Produkte. Die Qualität sollte auch dann nicht vernachlässigt werden, wenn man auf den Preis achten muss. Vergessen Sie nicht, dass Sie Ihren Mäher über lange Zeit regelmäßig benutzen werden.

 

Ratgeber verfasst von:

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

Seit einigen Jahren betreibe ich einen Service für Gartenpflege für Privatpersonen und Unternehmen. Ich leite ein Team von Gärtnern und sorge für die Erstellung und Pflege von Grünflächen. Auf der anderen Seite vermittle ich mein Know-how an die Kunden in Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gärten. Nach einer kaufmännische Ausbildung begann ich meine Karriere in der Hotellerie, wandte mich aber schnell dem Landschaftsbau zu, wo ich durch diverse Weiterbildungen solide technische Fähigkeiten erwarb. Auch im Privaten bin ich der Kunst des Gartenbaus zugewandt. Mit meiner Frau habe ich unseren Garten von A bis Z gestaltet und ich pflege ihn mit Sorgfalt, genauso wie den Gemüsegarten! Und bezüglich Heimwerken gibt es keine Ausnahme! Und ja, Gartenarbeit ist auch heimwerken: Pergola, Gartenhaus, Pflaster, Zaun und so weiter... Es ist immer etwas in einem Garten zu tun! Nach den Arbeiten sind meine Frau und ich stolz auf das erreichte Ergebnis und freuen uns, es in vollen Zügen genießen zu können! Ihnen Tipps zu geben und Ihnen bei der Wahl der Werkzeuge, bei der Pflege oder der Verschönerung Ihres Gartens zu helfen, macht mir stets Freude.

Der Spezialist für Heimwerk, Haus und Garten

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