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So finden Sie den richtigen Holzspalter

So finden Sie den richtigen Holzspalter

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

4 Min. Lesezeit
Wie der Name schon sagt, sind Holzspalter dazu da, Ihre Holzscheite zu spalten. Ob benzinbetrieben, elektrisch oder hydraulisch: Die Wahl des Motors hängt vom Raummeter ab! Legen Sie die Axt zur Seite und schaffen Sie Platz für eine Spaltkraft von 7, 9, 11 oder 22 Tonnen!

Was ist ein Holzspalter?

Der Holzspalter ist eine Maschine, die Ihre Holzblöcke spaltet!

Der Holzspalter ist für Fachkräfte bestimmt, die eine Forsttätigkeit ausüben oder jemanden, dessen Haus mit einem Holzkessel oder Holzofen ausgestattet ist.

Der Holzspalter ist in der Lage, jeden Holzstamm seiner Länge nach zu spalten und ersetzt somit die Axt und den Hauklotz.

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Holzspalter

Welche unterschiedlichen Holzspalter gibt es?

Je nach Ihren Bedürfnissen und ja nach dem wie viel Holz Sie jedes Jahr benötigen, haben Sie die Wahl zwischen drei Arten von Motoren, also drei Arten von Holzspaltern:

Elektrischer Holzspalter: praktisch und geräuscharm

Ein Elektromotor wird empfohlen, wenn Sie etwa 10 Raummeter im Jahr produzieren. Elektrische Holzspalter sind dank ihres umweltfreundlichen und leisen Antriebs praktisch. Sie sind in der Lage, Stämme mit einem Durchmesser von bis zu 40 cm zu spalten. Ihre Spaltkraft kann 10 Tonnen erreichen, wobei 5 Tonnen (T) das Minimum sind und 30 cm langen Stämmen entspricht. Ihre Leistung variiert und liegt zwischen 1500 Watt (W) und 3500 W.

Benzin-Holzspalter: ideal für eine intensive Nutzung

Diese Holzspalter sind für Privatpersonen oder Profis mit einer Produktion von mehr als 12 Ster pro Jahr gedacht. Holzspalter mit Benzin-Antrieb sind für größere Mengen Holz ausgelegt und bieten dank ihres 4-Takt-Motors höhere Leistungen. Ihre Spaltkraft beginnt bei ungefähr 11 Tonnen (T) für eine Leistung (P) von 5,5 Pferdestärken (PS) oder 9000 W. Die leistungsfähigsten Holzspalter entwickeln eine Spaltkraft von 22 Tonnen und spalten Stämme mit einem Durchmesser von bis zu 60 cm.

Hydraulischer Holzspalter: perfekt für Traktorbesitzer

Hydraulische Holzspalter sind für den Betrieb über die Zapfwelle eines Traktors ausgelegt. Sie eignen sich deshalb in erster Linie für Besitzer eines Traktors. Ihre Spaltkraft beginnt in der Regel bei 11 Tonnen, was einem Holzspalt von etwa 35 cm entspricht. Sie sind als robuste und zuverlässige Maschinen bekannt, die eine Menge von mehr als 12 Ster pro Jahr gewährleisten.

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Benzin-Holzspalter

Holzspalter: vertikal oder horizontal?

Unabhängig vom gewählten Motor gibt es stehende oder liegende Holzspalter-Modelle. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Horizontaler Holzspalter: ein Vorteil und ein Nachteil

Der Vorteil liegt darin, dass der liegende Holzspalter einen Tisch besitzt, auf den Sie das Scheit ablegen können. Der Nachteil dabei ist, dass Sie diesen aufstellen müssen, was mehr Aufwand erfordert. Um Ihren Rücken zu schonen, ist es wichtig, auf Ihre Körperhaltung zu achten. Dieses Modell ist ideal für das Spalten von Stämmen, die weniger als 50 Zentimeter lang sind und einen geringen Durchmesser besitzen.

Vertikaler Holzspalter: mehr Leistung bei weniger Aufwand

Bei Holzspaltern, die stehend gebraucht werden, sind weniger Handgriffe notwendig. Sie eignen sich für Stämme mit großem Durchmesser und von über 50 cm Länge. Spaltmaschinen dieser Art haben oft eine Führung, um den Baumstamm in Position zu halten.

Wichtige Kriterien für die Wahl eines Holzspalters

Berechnen Sie Ihren Verbrauch (jährliche Holzmenge), die Größe Ihrer Stämme (Länge und Durchmesser) sowie die Leistung und Spaltkraft Ihres Holzspalters. Dann können Sie folgende Kriterien vergleichen:

  • die Dauer des Aufspaltungszyklus, die sich aus der Dauer der Bewegung hin und zurück zusammensetzt;

  • die Größe des Spaltkeils;

  • die verschiedenen Spalthöhen, wenn es sich um einen vertikalen Holzspalter handelt;

  • die Geschwindigkeit des Fortschritts – diese kommt der Dauer des Aufspaltungszyklus nahe;

  • die Lautstärke in Dezibel (dB) – besonders für 4-Takt-Motoren;

  • die Kupplungsfunktion für Benziner;

  • ob der Tisch bei liegenden Holzspaltern kippbar ist;

  • die Robustheit und Endbearbeitung des Rahmens;

  • das Gewicht bei nicht ziehbaren Elektro-Modellen;

  • die Maße – Länge x Breite x Höhe.

Andere Besonderheiten sind in den Herstellerbeschreibungen angegeben, zum Beispiel die Hydraulikölkapazität (abhängig von der Größe des Zylinders), ihr Typ (in Bezug auf die Viskosität) und das Material des Rahmens (hauptsächlich aus pulverbeschichtetem Stahl). Diese Informationen sind jedoch im Vergleich zu den oben aufgeführten Kriterien zweitrangig.

5 Tipps für die Wahl Ihres Holzspalters und wichtige Sicherheitsregeln

Achten Sie bei der Wahl Ihres Holzspalters auf:

  1. die Anzahl an Ster (Raummetern) pro Jahr;

  2. die Größe des Spaltguts;

  3. die Spaltkraft, ausgedrückt in Tonnen und relativ zur Scheitgröße;

  4. die Motorisierung;

  5. die Ergonomie, vertikal oder horizontal.

Ihre Sicherheit geht vor

Stellen Sie beim Erwerb eines Elektro-Holzspalters sicher, dass Ihre Elektroinstallation mit einem Wärmeschutz ausgestattet ist, der die Stromversorgung im Falle eines Unfalls unterbricht!

Um Verletzungen durch Splitter zu vermeiden und Ihr Hörvermögen nicht aufs Spiel zu setzen, tragen Sie bei der Nutzung Ihres Holzspalters systematisch:

  • Schutzhandschuhe;

  • Sicherheitsschuhe;

  • Gehörschutz;

  • Schutzbrille.

 

Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.

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