Eine Heatpipe oder ein Wärmeleitrohr ist ein Bauteil, mit dem Wärme sehr effizient von einem Ort zu einem anderen transportiert werden kann. Sie kann eine um 2 bis 3 Größenordnungen (100 bis 1000 mal) höhere Wärmemenge transportieren als ein Bauteil gleicher geometrischer Abmessungen aus massivem Kupfer. Die Heatpipe nutzt den physikalischen Effekt, dass beim Verdampfen und Kondensieren einer Flüssigkeit sehr hohe Energiemengen umgesetzt werden. Dieser physikalische Vorgang ist auch als Thermosyphon bekannt. Eine Heatpipe besteht aus hochreinem Kupfer und hat als Arbeitsmedium Wasser, welches mehrfach destilliert, vollentgastes und entmineralisiertes Wasser ist. In den geringen Mengen, in denen es in einer Heatpipe eingesetzt wird, geht von ihm keinerlei gesundheitsschädigende oder umweltbelastende Wirkung aus.
Technische daten
Wärmeleitfähigkeit: 0.7 K/W
Durchmesser: 4 mm
Länge: 150 mm
Weitere Informationen
Sicherheitsbedenken beim ordnungsgemäßen Umgang mit der Heatpipe sind nicht gegeben.
Vorsicht ist bei einer zu starken Aufheizung der Heatpipe geboten; bei Temperaturen über 250 °C kann der Druck in der Heatpipe so hoch werden, dass sie platzen kann.