
Alle wichtigen Fakten zu Kartuschenfilteranlagen für Pools
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Wichtige Eigenschaften
- Die Funktionsweise einer Kartuschenfilteranlage
- Ihre Vorteile
- Ihre Nachteile
- Die Auswahlkriterien
- Ihre Installation
- Die Wartung der Kartusche
Alles Wichtige über Kartuschenfilteranlagen
Die ausschließlich für Aufstellpools mit kleinem Volumen (durchschnittlich unter 35 m3) konzipierte Kartuschenfilteranlage ist das einfachste und am schnellsten zu installierende Filtersystem. Sie wird sogar häufig mit kleinen Aufstellpools mitgeliefert.
Dieses All-in-One-System, das mit Kartuschenfilter, Pumpe und Anschlussschläuchen verkauft wird, ist leicht zu installieren, nimmt wenig Platz ein und ist kostengünstig, wobei es zugleich eine feine Filterleistung bietet, um das Becken von Verunreinigungen zu befreien.
Die Kartuschenfilteranlage für Pools lässt sich einfach installieren, da es genügt, sie neben dem Pool aufzustellen, die Schläuche anzubringen und sie an eine Stromquelle anzuschließen.
Die Kartusche muss jedoch regelmäßig gewartet und alle 2 bis 3 Wochen gewechselt werden, je nachdem wie häufig Sie Ihren Pool nutzen. Diese Kosten sind daher mit einzukalkulieren.
Die Auswahl Ihrer Kartuschenfilteranlage erfolgt auf Basis des Pumpdurchsatzes, der für das Wasservolumen des Beckens geeignet sein muss.
Kartuschenfilteranlagen
Die Funktionsweise einer Kartuschenfilteranlage
Die Kartuschenfilteranlage besteht namentlich aus einem Kartuschenfilter und einer Pumpe.
Sie hat die Form eines Zylinders, in dem sich eine Filterkartusche befindet. Die aus synthetischem Material oder pflanzlichen Fasern bestehende Filterkartusche ist ähnlich einer Ziehharmonika gefaltet, um die filternde Oberfläche zu maximieren.
Die Pumpe ihrerseits saugt das Wasser an, um es durch die Filterkartusche zu leiten, wo es von Verunreinigungen befreit wird, bevor es über die Rücklaufdüse wieder in den Pool geleitet wird.
Dazu kommen zwei Anschlussschläuche: einer für die Wasserzufuhr, einer für den Ablauf. Beide sind an die Düsen des Pools angeschlossen.
Vor- und Nachteile von Kartuschenfilteranlagen
Die Vorteile einer Kartuschenfilteranlage sind zwar nicht von der Hand zu weisen, doch bevor man sich für dieses Filtersystem entscheidet, sollte man auch ein Auge auf dessen Einschränkungen werfen.
Die Vorteile einer Kartuschenfilteranlage
Die Kartuschenfilteranlage ist ein kostengünstiges Filtersystem. Rechnen Sie je nach Volumen Ihres Pools mit 30 bis 100 €.
Die Kartuschenfilteranlage ist ein All-in-One-Filtersystem, das sowohl leicht zu installieren als auch einfach zu warten ist.
Der Kartuschenfilter der Anlage bietet eine feine Filterleistung, die sogar die von Sandfiltern übersteigt, sprich zwischen 10 und 30 Mikron liegt (ein Mikron entspricht dem Tausendstel eines Millimeters).
Eine Kartuschenfilteranlage nimmt wenig Platz ein.
Die Nachteile einer Kartuschenfilteranlage
Kartuschenfilteranlagen eignen sich ausschließlich für Aufstellpools mit kleinem Volumen, durchschnittlich unter 35 m3.
Die Lebensdauer der Kartusche ist begrenzt (2 bis 3 Wochen, je nach der Nutzungsfrequenz des Pools). Sie muss daher regelmäßig gewechselt werden, was bestimmte Zusatzkosten mit sich bringt.
Es ist nicht möglich, Flockungsmittel zu verwenden, die dazu dienen, die Filterleistung zu erhöhen, während zugleich die Aufbereitung (durch Chlor oder Brom zum Beispiel) optimiert wird. Gleiches gilt für bestimmte Algizide.
Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Kartuschenfilteranlage
Um das richtige Modell auszuwählen, sollten Sie sich an den Pumpendurchsatz halten, der vom Hersteller angegeben wird. Ihre Anlage sollte für eine optimale Filterung das gesamte Wasser im Becken in 4 Stunden einmal durch die Filterkartusche leiten, maximal in 6 Stunden.
Der Durchsatz der Pumpe, der in m3/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben ist, sollte daher dem Wasservolumen Ihres Beckens geteilt durch 4 (oder 6) entsprechen. Für einen Aufstellpool von 20 m3 beispielsweise sollte der Pumpendurchsatz also 5 m3/h betragen.
Dabei sollten Sie allerdings wissen, dass der Durchsatz einer Kartuschenfilteranlage in der Regel 10 m3/h nicht übersteigt.
Die Installation einer Kartuschenfilteranlage
Eine Kartuschenfilteranlage benötigt keinen Technikraum, vor allem da sie nur während der Nutzungssaison des Pools an Ort und Stelle bleibt.
Sie installieren Ihre Anlage daher direkt am Boden neben dem Becken. Anschließend müssen Sie sie an eine Stromquelle anschließen.
Dann bringen Sie den Schlauch für die Wasserzufuhr zwischen der Filteranlage und der Düse des Pools und den Schlauch für den Ablauf zwischen der Filteranlage und der Rücklaufdüse des Pools an.
Die Wartung einer Kartuschenfilteranlage
Eine Kartuschenfilteranlage benötigt im Großen und Ganzen wenig Wartung, abgesehen von der Kartusche. Diese muss etwa zweimal pro Woche gereinigt werden.
Nehmen Sie die Kartusche aus der Anlage, nachdem Sie diese ausgeschaltet haben, und reinigen Sie sie unter einem Wasserstrahl und eventuell mit einer hierfür vorgesehenen Bürste, bevor Sie die Kartusche wieder in die Filteranlage für Pools zurückschieben.
Um Fett, wie Rückstände von Sonnencreme, zu entfernen, können Sie die Kartusche auch einige Stunden in einem Reinigungsmittel einweichen lassen, das zu diesem Zweck vorgesehen ist.
Sollte das Wasser dennoch weiterhin Verunreinigungen aufweisen, ist es an der Zeit, die Kartusche zu wechseln. Im Durchschnitt sollte sie alle 2 bis 3 Wochen ausgetauscht werden.
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Ratgeber verfasst von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.