Die 10 besten Hunde für die Wohnung

Die 10 besten Hunde für die Wohnung

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

93 Ratgeber

Wenn Sie einen Hund suchen, den Sie auch in einer Wohnung halten können, müssen Sie nicht nur auf Größe und Körperbau achten. Sie sollten sich auch folgende Fragen stellen: Kann er gut alleine bleiben? Braucht er viel Auslauf? Wie ruhig ist er? Wir stellen Ihnen die 10 Hunderassen vor, die sich am besten für Wohnungen eignen.

Wichtige Eigenschaften

  • Hunderassen-Steckbrief
  • Pflege
  • Gesundheit
  • Wesen und Charakter
Zum Hundefutter

Ein Wohnungshund muss dazu in der Lage sein, geduldig auf das tägliche Gassigehen zu warten, um seine Notdurft zu verrichten und sich die Pfoten zu vertreten. Jeder Hund kann dies lernen. Allerdings gibt es einige Rassen, die diese Einschränkungen leichter akzeptieren. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Größe des Vierbeiners an. 

Wenn Sie selbst sehr sportlich sind, ist der Cairn Terrier wie für sie geschaffen! Dieser kleine Kerl macht begeistert bei jeder Aktivität mit. Ein Mops hat dahingegen eher den Ruf eines Faulpelzes. Langweile ist ein weiterer "Risikofaktor", den Sie bedenken sollten. Wenn Ihr Hund oft längere Zeit allein zu Hause bleiben muss, sollten Sie eine Rasse wählen, die damit gut zurechtkommt. Der Cavalier King Charles Spaniel fühlt sich beispielsweise nur in Gesellschaft so richtig wohl. Gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner am besten schon als Welpe schrittweise ans Alleinsein.  

Bei einem Wohnungshund ist es zudem wichtig, dass er nicht bei jedem Geräusch anfängt zu bellen. Sie sollten daher eine Rasse wählen, die nicht für übermäßiges Bellen bekannt ist. 

Ob Schoßhund oder Sportskanone, alle Hunde brauchen regelmäßig Auslauf und Bewegung. So können sie sich austoben, ihr Geschäft verrichten und ausgiebig schnuppern. Wohnungshunde müssen daher zwei- bis dreimal täglich an die frische Luft. Auch auf die Dauer des Auslaufs kommt es an: Fünf Minuten Gassi gehen reichen Ihrem Hund nicht. Sie sollten pro Tag mindestens einen langen Spaziergang von über einer Stunde einplanen. Hierbei müssen Sie die individuellen Eigenschaften Ihres Hundes berücksichtigen. Manche Rassen vertragen Hitze nur schlecht, andere dürfen nicht zu viel springen, da dies zu Verletzungen führen könnte.

Damit Ihr vierbeiniger Begleiter möglichst ausgeglichen ist, sollten Sie viel mit ihm spielen und Kontakte zu Artgenossen ermöglichen, selbst wenn er in der Wohnung mit anderen Tieren zusammenlebt. 

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Zum Sortiment Hund
  1. Pudel
  2. Malteser
  3. Französische Bulldogge
  4. Cairn Terrier
  5. Cavalier King Charles Spaniel 
  6. Chihuahua
  7. Mops
  8. Coton de Tuléar
  9. Pekinese
  10. Lhasa Apso

Der Pudel ist eine französische Hunderasse. Sein deutscher Name geht auf das landschaftliche Wort "pudeln" zurück, was so viel heißt wie "im Wasser planschen". Pudel wurden ursprünglich nämlich zur Wasserjagd eingesetzt. Sie stammen sehr wahrscheinlich von Barbets ab, einer alten Wasserhundrasse. Daher besitzen diese beiden Hunderassen viele ähnliche Charakterzüge. 

Pudel: Steckbrief

  • Namen: Toy-Pudel, Zwergpudel, Kleinpudel, Großpudel (Königspudel)
  • Ursprung: Frankreich
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 2, Pudel
  • Farben: einfarbig (Schwarz, Weiß, Braun, Grau, Falb)
  • Fell: gekräuselt
  • Widerristhöhe: 24 bis 28 cm (Toy-Pudel), 28 bis 35 cm (Zwergpudel), 35 bis 45 cm (Kleinpudel), 45 bis 60 cm (Großpudel/Königspudel)
  • Gewicht: 2 bis 4 kg (Toy-Pudel), 6 bis 8 kg (Zwergpudel), 10 bis 15 kg (Kleinpudel), 20 bis 25 kg (Großpudel/Königspudel)
  • Körper: gut proportioniert
  • Schwanz: hoher Sitz
  • Kopf: harmonisches Größenverhältnis zum Körper, spitze Kopfform
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 15 Jahre

Pudel: Pflege

  • Pudel verlieren kein Fell, aber sie müssen regelmäßig gebürstet und gekämmt werden. 
  • Ob schneiden, scheren oder trimmen – bei Pudeln empfiehlt sich etwa alle zwei Monate ein Besuch beim Hundefrisör. Ihr Fell kann auf verschiedene Arten geschoren werden. Soll Ihr Liebling an Wettbewerben teilnehmen, müssen Sie jedoch berücksichtigen, dass hierfür nur bestimmte Schuren zugelassen sind (Löwenschur, Puppy-Schur, moderne Schur, englische Schur usw.).

Pudel: Gesundheit

Pudel sind haben eine lange Lebenserwartung. Sie weisen keine genetischen Vorbelastungen auf. Durch ihre Schlappohren neigen sie allerdings zu Mittelohrentzündungen. Damit sich Ihr Pudel auch wirklich pudelwohl fühlt, sollten Sie seine Zähne regelmäßig überprüfen, da diese Rasse anfällig für Zahnstein ist. 

Pudel: Wesen

Diese Hunderasse ist verschmust, fröhlich und verspielt. Zudem gelten Pudel als intelligent und leicht erziehbar. Pudel sind extrem kinderlieb und als treue Begleiter bekannt. Sie sind dazu in der Lage, sich an den Lebensrhythmus Ihres Besitzers anzupassen und können recht gut alleine bleiben. Da Pudel jedoch im Grunde Jagdhunde sind, ist regelmäßige Bewegung für sie ein Muss. 

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Hundefutter

Im Gegensatz zu dem, was ihr Name vermuten lässt, stammt diese Hunderasse nicht aus Malta. Ihr Name kommt wahrscheinlich vom semitischen "màlat", was Hafen oder Zuflucht bedeutet. Die Vorfahren des Maltesers lebten in mediterranen Küstenstädten und auf Schiffen, wo sie als Rattenfänger eingesetzt wurden. Eng mit dem Malteser verwandt sind Bichon frisé, Bologneser und Havaneser. 

Malteser: Steckbrief

  • Namen: Malteser, Bichon Maltais
  • Ursprung: Mittleres Mittelmeergebiet
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1, Bichons und verwandte Rassen
  • Farbe: Weiß
  • Fell: lang, glatt und glänzend
  • Widerristhöhe: 20 bis 25 cm
  • Gewicht: 3 bis 4 kg
  • Körper: länglich
  • Schwanz: dick am Schwanzansatz, dünn an der Spitze
  • Kopf: eher breit, die Kopflänge entspricht 6/11 der Widerristhöhe
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 12 Jahre

Malteser: Pflege

  • Klein aber fein: Malteser benötigen trotz ihrer geringen Größe eine intensive Pflege. Ihr Fell muss täglich gebürstet werden. Damit es reinweiß bleibt, müssen Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig baden, ungefähr zweimal im Monat. 
  • Seine Augen müssen täglich gereinigt werden. 
  • Zudem hilft regelmäßiges Zähneputzen bei der Vorbeugung von Zahnstein. 

Malteser: Gesundheit

Malteser haben eine robuste Gesundheit und eine lange Lebenserwartung. Sie sind jedoch anfällig für Patellaluxationen (Verrenkung der Kniescheibe). Daher müssen Sie darauf achten, dass Ihr Vierbeiner nicht übergewichtig wird. Malteser gelten nämlich als kleine Leckermäuler. Regelmäßige Bewegung ist daher Pflicht. Denken Sie aber daran, dass Ihr Liebling nicht zu hoch springen sollte. Malteser vertragen extreme Temperaturen nur sehr schlecht.

Malteser: Wesen

Malteser sind fröhliche und ruhige Hunde, die gerne ausgiebige Spaziergänge mögen. Sie haben eine starke Bindung zu Ihrem Besitzer und lieben Kinder. Sie fühlen sich in Gesellschaft am wohlsten. Daher sollten sie Ihren Fellfreund nicht zu lange alleine lassen. Malteser gelten als lernwillig. Da sie sehr sensibel sind, sollten Sie jedes schroffe Verhalten bei der Erziehung vermeiden. Sie sind ruhige Hunde, die wenig bellen, was ideal für die Wohnungshaltung ist. 

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Ungezieferschutz

Die Französische Bulldogge wird den Molossern zugeordnet und ist einer der kleinsten Vertreter dieser Art. Die heute bekannte Zuchtform stammt von einer Kreuzung durch Pariser Züchter in der Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Französische Bulldoggen waren zunächst in Arbeitervierteln verbreitet, gewannen jedoch nach und nach die Gunst der feinen Gesellschaft.   

Französische Bulldogge: Steckbrief

  • Namen: Französische Bulldogge, Frenchie, Bully
  • Ursprung: Frankreich
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 11, Kleine doggenartige Hunde
  • Farbe: Fauve, gestromtes Fauve, mit oder ohne Scheckung
  • Fell: kurz, glänzend, ohne Unterfell
  • Widerristhöhe: 24 bis 35 cm
  • Gewicht: 8 bis 14 kg
  • Körper: untersetzt und muskulös
  • Schwanz: kurz; dick am Schwanzansatz, dünn an der Spitze
  • Kopf: massiv, breit und eckig, Haut weist Falten auf
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 11 Jahre

Französischen Bulldogge: Pflege

  • Französische Bulldoggen sind sehr pflegeleichte kleine Hunde. Es genügt, sie einmal pro Woche zu bürsten und etwa alle drei Monate zu baden. 
  • Aber Achtung bei den Hautfalten: Sie müssen regelmäßig überprüft und gesäubert werden. 
  • Da die Augen dieser Rasse sehr empfindlich sind, müssen Sie auch hier sehr aufmerksam sein. 

Französischen Bulldogge: Gesundheit

Französische Bulldoggen haben im Großen und Ganzen eine robuste Gesundheit. Durch ihre kurzen Nasenrücken neigen sie jedoch zu Atemproblemen. Hierdurch kann es zu Schlafapnoe (Atemaussetzern beim Schlafen) und Schnarchen kommen. Zudem sollten Französische Bulldoggen nicht springen, da dies zu Problemen mit der Wirbelsäule führen kann. Außerdem kommen sie nur schlecht mit Hitze zurecht.

Französischen Bulldogge: Wesen

Diese Hunderasse ist verschmust, verspielt und weist keinerlei aggressives Verhalten auf. Eine Französische Bulldogge ist ihrem Besitzer treu ergeben und liebt Kinder. Wie jeder Hund benötigt auch ein "Frenchie" Auslauf, ist dabei jedoch nicht sehr ausdauernd. Daher genügt ihm in der Regel ein Spaziergang pro Tag. Diese Hunderasse kann nicht besonders gut schwimmen. Französische Bulldoggen benötigen schon ab dem Welpenalter eine konsequente Erziehung und sollten nicht zu lange allein gelassen werden

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Hundespielzeug

Cairn Terrier gehören zu den ältesten Terrier-Rassen und kommen ursprünglich aus Schottland. Ihr Name kommt vom gälischen Wort "cairn", was Steinhügel bedeutet. Der Cairn Terrier gilt als "Erdhund", da er für die Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt wurde, und diese Tiere durch seine geringe Größe theoretisch bis in den Bau verfolgen kann.  

Cairn Terrier: Steckbrief

  • Name: Cairn Terrier
  • Ursprung: Großbritannien
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 3, Terrier; Sektion 2 Niederläufige Terrier
  • Farbe: Creme, Weizen, Rot, Grau oder fast Schwarz, mit oder ohne Stromung
  • Fell: doppeltes Haarkleid (Das Deckhaar ist üppig und harsch, die Unterwolle ist kurz und dicht.)
  • Widerristhöhe: 28 bis 31 cm
  • Gewicht: 6 bis 10 kg
  • Körperform: gerade und mittlere Länge
  • Schwanz: kurz und zum Körper passend
  • Kopfform: klein und mit viel Fell
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre

Cairn Terrier: Pflege

  • Dank seines kurzen Fells, das nicht haart, reicht es, wenn Sie Ihren Cairn Terrier einmal pro Woche bürsten. Ungefähr alle drei Monate braucht Ihr Liebling ein Bad. Sein Fell sollte regelmäßig getrimmt werden. Sie dürfen es nicht scheren, da es sonst stumpf wird.
  • Augen und Ohren sollten häufig gereinigt werden. 

Cairn Terrier: Gesundheit

Cairn Terrier können bis zu 20 Jahre alt werden und weisen keine speziellen Gesundheitsprobleme auf. Sie neigen jedoch zu Gelenkproblemen, z. B. Patellaluxationen. Ältere Cairn Terrier haben oft mit Hautkrankheiten zu kämpfen. 

Cairn Terrier: Wesen

Cairn Terrier sind sehr aufgeweckt und furchtlos, aber nicht aggressiv. Sie sind liebevolle kleine Spielkameraden. Sie stehen allerdings im Ruf, eigenwillig zu sein. Daher benötigen Sie eine konsequente Erziehung und regelmäßige Beschäftigung. Egal, welchen Sport Sie treiben, Ihr Cairn Terrier wird Sie mit Freude begleiten. Diese Rasse gilt allerdings als ungeduldig, weshalb sie sich nur bedingt für Haushalte mit Babys oder Kleinkindern eignet. 

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Käfige und Transportboxen für Hunde

Dieser kleine Spaniel kommt ursprünglich aus Großbritannien. Er wurde nach Karl II., dem damaligen König von England, benannt und war zu dessen Regentschaft im 17. Jahrhundert ein gefragtes Haustier der englischen Adligen. Mit der Zeit geriet die Rasse in Vergessenheit, kam aber Anfang des 20. Jahrhunderts wieder in Mode.  

Steckbrief: Cavalier King Charles Spaniel

  • Name: Cavalier King Charles Spaniel
  • Ursprung: Großbritannien
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 7, Englische Gesellschaftsspaniel
  • Farbe: Black and Tan, Ruby, Blenheim, Tricolour
  • Fell: lang, seidig, ohne Locken
  • Widerristhöhe: 25 bis 34 cm
  • Gewicht: 5 bis 8 kg
  • Körper: gerade und gut proportioniert
  • Schwanz: Länge passt gut zum Körper
  • Kopf: klein, fast flach zwischen den Ohren
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 12 Jahre

Cavalier King Charles Spaniel: Pflege

  • Der Cavalier King Charles Spaniel haart nur wenig, muss jedoch mehrmals die Woche, bzw. täglich, gebürstet werden. Alle zwei Monate sollte Sie Ihren Liebling baden.
  • Auch seine Augen und Ohren sollten regelmäßig gesäubert werden.
  • Wie bei allen Hunden sollten Sie auch beim Cavalier King Charles Spaniel darauf achten, dass kein Zahnstein entsteht.

Cavalier King Charles Spaniel: Gesundheit

Dieser Spaniel ist ein recht robuster Hund. Allerdings verträgt er Feuchtigkeit und Kälte nicht sehr gut. Daher ist es wichtig, ihn nach einem Spaziergang im Regen gut abzutrocknen. Cavalier King Charles Spaniel sind erwiesenermaßen für Mitralklappendegeneration anfällig, eine Herzerkrankung. 

Cavalier King Charles Spaniel: Wesen

Der Cavalier King Charles Spaniel gilt als ruhig und sehr gesellig. Er liebt den Kontakt zu Menschen und anderen Tieren. Er ist sehr sanft und liebevoll und eignet sich daher als Familienhund. Er hat einen mittleren Bewegungsdrang und benötigt mindestens einen Spaziergang pro Tag. Cavalier King Charles Spaniel mögen es nicht, alleine zu bleiben

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Halsbänder, Leinen und Geschirr für Hunde

Der Chihuahua ist die weltweit kleinste Hunderasse. Er verdankt seinen Namen dem größten Bundesstaat Mexikos. Es wird angenommen, dass Chihuahuas von den dort wild lebenden Hunden abstammen. Eine andere Theorie besagt, dass der Ursprung des heutigen Chihuahuas in Europa liegt. Diese Hunderasse war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA beliebt und eroberte danach die Herzen von Hundeliebhabern auf der ganzen Welt. 

Chihuahua: Steckbrief

  • Namen: Chihuahua, Chihuahueño, Chi
  • Ursprung: Mexiko
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 6, Chihuahueño
  • Farbe: alle Farben und Muster möglich
  • Fell: langes oder kurzes Fell
  • Widerristhöhe: 16 bis 30 cm
  • Gewicht: 1 bis 3 kg
  • Körper: kompakt und gut gebaut
  • Schwanz: hoher Sitz, mittlere Länge
  • Kopf: rundlich, apfelförmig
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre

Chihuahua: Pflege

  • Ein Chihuahua mit kurzem Fell muss lediglich einmal pro Monat gebürstet werden. Ein langhaariger Chihuahua sollte hingegen etwa dreimal pro Woche gebürstet werden. Sie sollten Ihren kleinen Liebling einmal im Monat baden.
  • Da sich seine Krallen oft nicht ausreichend abnutzen, müssen sie regelmäßig geschnitten werden.
  • Achten Sie zudem darauf, dass Augen, Ohren und Zähne sauber sind. 

Chihuahua: Gesundheit

Chihuahuas sind klein, aber oho. Sie sind sehr robust, haben eine lange Lebenserwartung und keine erbliche Veranlagung für Krankheiten. In manchen Fällen können Chihuahuas an Unterzuckerung leiden, was zu einem verlangsamten Wachstum führt. Zudem ist diese Hunderasse anfällig für Patellaluxation und Hautkrankheiten.

Chihuahua: Wesen

Chihuahuas haben es in sich: Sie sind lebhafte kleine Gefährten, die manchmal sogar ruhelos erscheinen. Sie lieben ihren Besitzer heiß und innig, zeigen sich jedoch manchmal aggressiv gegenüber fremden Menschen und Tieren. Daher müssen Sie behutsam vorgehen, wenn Sie einen Chihuahua in einen Haushalt mit Kindern einführen möchten. Chihuahuas können alleine gelassen werden, gelten jedoch als Kläffer. 

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Näpfe und Wasserspender für Hunde

Möpse gehören zu den Molossern und kommen ursprünglich aus China. Durch Händler der Niederländischen Ostindien-Kompanie kamen diese kleinen Hunde nach Europa. Dort wurde der Mops schnell zum Lieblingshund der feinen Gesellschaft, die sich auf zahlreichen Gemälden mit ihren Schoßhunden abbilden ließ. 

Mops: Steckbrief

  • Namen: Mops, Pug, Carlin, Carlino, Doguillo
  • Ursprung: China
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 11, Kleine doggenartige Hunde
  • Farbe: Silber, Apricot, Hellfalb oder Schwarz
  • Fell: kurz und glatt
  • Widerristhöhe: 30 bis 36 cm
  • Gewicht: 6 bis 8 kg
  • Körper: kompakt und muskulös
  • Schwanz: kurz, eng eingerollt, doppelt eingerollt
  • Kopf: rund und proportional zum Körper
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre

Mops: Pflege

  • Ihr kurzes Fell muss kaum oder gar nicht gebürstet werden. Seien Sie jedoch darauf gefasst, dass Ihr Mops viele Haare verliert
  • Überprüfen Sie regelmäßig seine Hautfalten am Kopf.
  • Diese Hunderasse leidet oft unter tränenden Augen, die häufig gesäubert werden müssen, damit sie sich nicht entzünden. 

Mops: Gesundheit

Der Mops gilt als sehr robust. Doch durch seine kurze Schnauze kommt es bei ihm oft zu Atemproblemen und Schnarchen. Durch sein flaches Gesicht und seine hervorstehenden Augen neigt er zu Augenentzündungen. Seine Haut und insbesondere seine Hautfalten sind anfällig für bakterielle Entzündungen. 

Mops: Wesen

Ein Mops gilt als lebhaft, ausgeglichen, umgänglich und liebenswert. Er spielt gerne mit Groß und Klein. Auch mit anderen Tieren kommt er gut zurecht. Diese Hunderasse ist intelligent und gilt als guter Anfängerhund. Ein Mops hat in der Regel keinen ausgeprägten Bewegungsdrang und schläft recht viel. Mit dem Alleinsein kommt er allerdings nicht gut zurecht. 

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Hundekörbchen

Dieser kleine Wattebausch auf vier Pfoten verdankt seinen Namen der Hafenstadt Tuléar (auch Toliara genannt) im Süden Madagaskars. Er ist wahrscheinlich mit dem Bichon verwandt, der damals von Siedlern oder Seefahrern auf der Insel eingeführt und als Rattenfänger eingesetzt wurde. Dieser sogenannte Baumwollhund wurde mit der Zeit beim französischen Adel der Insel sehr beliebt. Nach Europa kam der Coton de Tuléar erst im 20. Jahrhundert.

Coton de Tuléar: Steckbrief

  • Namen: Coton de Tuléar, Baumwollhund
  • Ursprung: Madagaskar
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1, Bichons und verwandte Rassen; 1.2 Coton de Tuléar
  • Farbe: Weiß, eventuell ein paar hellgraue oder falbe Tupfer
  • Fell: weich, geschmeidig und baumwollartig
  • Widerristhöhe: 23 bis 28 cm
  • Gewicht: 3 bis 6 kg
  • Körper: länger als hoch
  • Schwanz: tief sitzend, bei Bewegung über den Rücken gebogen
  • Kopf: kurz und dreieckig (von oben gesehen)
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 15 Jahre

Coton de Tuléar: Pflege

  • Sein baumwollartiges Fell verknotet leicht. Daher ist tägliches Bürsten beim Coton de Tuléar ein Muss. Er muss zudem regelmäßig gebadet werden (einmal pro Monat). 
  • Am besten sollte er mindestens zweimal pro Jahr zum Hundefrisör gehen, damit sein Fell nicht zu lang wird. 
  • Seine Augen müssen täglich gereinigt werden. Zudem müssen Sie darauf achten, dass seine Zähne und Ohren sauber bleiben und seine Krallen kurz sind.

Coton de Tuléar: Gesundheit

Ein Baumwollhund ist nicht anfällig für Krankheiten. Dank seines flauschigen Fells machen ihm Kälte und Hitze nichts aus. Es können jedoch Gesundheitsprobleme wie eine progressive Netzhautatrophie oder eine Hüftgelenksdysplasie (eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks) auftreten. 

Coton de Tuléar: Wesen

Diese kleine Hunderasse gilt als liebevoll, treu und verspielt. Der Coton de Tuléar ist sehr kinderlieb und versteht sich gut mit Artgenossen. Er braucht nicht viel Bewegung. Daher eignet er sich ideal für Menschen, die gerne zu Hause bleiben, sowie für Senioren. Er hat den Ruf, Fremden ängstlich zu begegnen. Zudem bleibt er nicht gerne allein. 

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Hundebekleidung

Pekinesen kommen aus China und wurden dort als heilige Tiere verehrt. Als Peking im 19. Jahrhundert von den Briten erobert wurde, befahl die Kaiserin die Tötung aller Pekinesen am Hofe, damit diese nicht in die Hände der Feinde fielen. Die Briten schafften es jedoch, zwei Pekinesenpaare zu retten und mit nach England zu nehmen. So konnte die Rasse fortbestehen.    

Pekinese: Steckbrief

  • Namen: Pekinese, Löwenhund, Pekingese, Peking-Palasthund    
  • Ursprung: China
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 8, Japanische Spaniel und Pekingesen
  • Farbe: alle Farben außer Albino und Leberfarbe
  • Fell: mittellang und glatt
  • Widerristhöhe: 14 bis 25 cm
  • Gewicht: 2 bis 5 kg
  • Körper: kurz und harmonisch
  • Schwanz: recht hoch sitzend, leicht in Richtung Rücken gebogen
  • Kopf: breiter als tief
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre

Pekinese: Pflege

  • Das lange Fell des Pekinesen muss täglich gebürstet werden, damit es nicht verknotet. Ihr kleiner Löwenhund sollte auch regelmäßig gebadet werden (einmal pro Monat).
  • Alle drei bis vier Monate ist ein Besuch beim Hundefrisör fällig. 
  • Achten Sie auch darauf, dass seine Augen und Zähne sauber sind. 

Pekinese: Gesundheit

Pekinesen sind recht robuste Hunde mit einer sehr langen Lebenserwartung. Allerdings vertragen sie keine Hitze. Hündinnen müssen bei der Geburt von Welpen aufmerksam überwacht werden. Diese Hunderasse ist zudem anfällig für Augenentzündungen und Hautkrankheiten.  

Pekinese: Wesen

Pekinesen gelten als lebhaft und intelligent. Sie sind furchtlos und nehmen ihre Rolle als Wachhund ernst. Trotz ihrer kleinen Größe sind diese Hunde sehr selbstbewusst und benötigen daher eine sanfte, aber konsequente Erziehung. Pekinesen sind kinderlieb und verstehen sich gut mit anderen Tieren. Da sie als sehr unabhängig gelten, kommen sie auch mit dem Alleinsein gut zurecht.

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Hundetraining

Der Lhasa Apso ist eine kleine Hunderasse aus Tibet. Sein Name bedeutet so viel wie "Ziege aus Lhasa". Er wird auch Apso Seng Kyi genannt, was mit "bellender Löwenhund" übersetzt werden kann. Dieser Name lässt sich auf sein löwenartiges Aussehen und sein unverwechselbares Bellen zurückführen. In Tibet gilt er als heilig. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfreut er sich auch in Europa großer Beliebtheit. 

Lhasa Apso: Steckbrief

  • Namen: Lhasa Apso, Apso Seng Kyi    
  • Ursprung: Tibet (China)
  • Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 5, Tibetanische Hunderassen
  • Farbe: einfarbig oder zweifarbig, mit Schattierungen, Gold, Sand, Honig, Dunkelgrau, Schiefer, Rauchgrau, Schwarz, Weiß oder Braun  
  • Fell: lang, glatt und hart
  • Widerristhöhe: 18 bis 30 cm
  • Gewicht: 4 bis 7 kg
  • Körper: kompakt und ausgewogen
  • Schwanz: hoch angesetzt, über den Rücken gehend
  • Kopf: üppiges Fell, das die Sicht nicht beeinträchtigt
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre

Lhasa Apso: Pflege

  • Sein langes Fell muss häufig gepflegt werden. Sie sollten es drei- bis viermal in der Woche bürsten. Ein- bis zweimal im Monat sollte Ihr kleiner Liebling ein Bad nehmen.
  • Sein Fell kann auch kurz geschnitten werden. Es muss dann etwa jeden Monat oder alle zwei Monate erneut geschnitten werden. 
  • Überprüfen Sie zudem regelmäßig Ohren, Augen und Zähne. 

Lhasa Apso: Gesundheit

Lhasa Apsos kommen dank ihres Fells besonders gut mit kalten Temperaturen zurecht. Hitze vertragen sie – wie alle Hunde mit kurzer Schnauze – nicht so gut. Aus diesem Grund neigen sie auch zu Atemproblemen. Zu den rassetypischen Gesundheitsproblemen zählen Augen- und Skeletterkrankungen. 

Lhasa Apso: Wesen

Ein Lhasa Apso ist verspielt und verschmust. Er benötigt nicht viel Auslauf und ist unabhängig, sodass er auch mal alleine zu Hause bleiben kann. Er mag Kinder und verträgt sich gut mit anderen Tieren. Zu Fremden ist er jedoch distanziert. Er ist ein geborener Wachhund, hat daher jedoch auch den Ruf, viel zu bellen. 

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Hundepflege und Hygiene
Zum Hundefutter

Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden, 93 Ratgeber

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, meine Feder für mich sprechen zu lassen und als Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen und schreibe seit über zwanzig Jahren darüber. Auf der Habenseite stehen bei mir verschiedene Lehrwerke, Romane und Erzählungen, zahlreiche Artikel voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.

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