
Die 10 besten Hunde für die Wohnung
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Wichtige Eigenschaften
- Hunderassen-Steckbrief
- Pflege
- Gesundheit
- Wesen und Charakter
Hundeerziehung und Herausforderungen bei der Wohnungshaltung
Ein Wohnungshund muss dazu in der Lage sein, geduldig auf das tägliche Gassigehen zu warten, um seine Notdurft zu verrichten und sich die Pfoten zu vertreten. Jeder Hund kann dies lernen. Allerdings gibt es einige Rassen, die diese Einschränkungen leichter akzeptieren. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Größe des Vierbeiners an.
Wenn Sie selbst sehr sportlich sind, ist der Cairn Terrier wie für sie geschaffen! Dieser kleine Kerl macht begeistert bei jeder Aktivität mit. Ein Mops hat dahingegen eher den Ruf eines Faulpelzes. Langweile ist ein weiterer "Risikofaktor", den Sie bedenken sollten. Wenn Ihr Hund oft längere Zeit allein zu Hause bleiben muss, sollten Sie eine Rasse wählen, die damit gut zurechtkommt. Der Cavalier King Charles Spaniel fühlt sich beispielsweise nur in Gesellschaft so richtig wohl. Gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner am besten schon als Welpe schrittweise ans Alleinsein.
Bei einem Wohnungshund ist es zudem wichtig, dass er nicht bei jedem Geräusch anfängt zu bellen. Sie sollten daher eine Rasse wählen, die nicht für übermäßiges Bellen bekannt ist.
Beschäftigung für Ihren Wohnungshund
Ob Schoßhund oder Sportskanone, alle Hunde brauchen regelmäßig Auslauf und Bewegung. So können sie sich austoben, ihr Geschäft verrichten und ausgiebig schnuppern. Wohnungshunde müssen daher zwei- bis dreimal täglich an die frische Luft. Auch auf die Dauer des Auslaufs kommt es an: Fünf Minuten Gassi gehen reichen Ihrem Hund nicht. Sie sollten pro Tag mindestens einen langen Spaziergang von über einer Stunde einplanen. Hierbei müssen Sie die individuellen Eigenschaften Ihres Hundes berücksichtigen. Manche Rassen vertragen Hitze nur schlecht, andere dürfen nicht zu viel springen, da dies zu Verletzungen führen könnte.
Damit Ihr vierbeiniger Begleiter möglichst ausgeglichen ist, sollten Sie viel mit ihm spielen und Kontakte zu Artgenossen ermöglichen, selbst wenn er in der Wohnung mit anderen Tieren zusammenlebt.
Zum Sortiment Hund
10 Hunderassen für die Wohnung im Kurzportrait
Pudel
Malteser
Französische Bulldogge
Cairn Terrier
Cavalier King Charles Spaniel
Chihuahua
Mops
Coton de Tuléar
Pekinese
Lhasa Apso
1. Pudel
Der Pudel ist eine französische Hunderasse. Sein deutscher Name geht auf das landschaftliche Wort "pudeln" zurück, was so viel heißt wie "im Wasser planschen". Pudel wurden ursprünglich nämlich zur Wasserjagd eingesetzt. Sie stammen sehr wahrscheinlich von Barbets ab, einer alten Wasserhundrasse. Daher besitzen diese beiden Hunderassen viele ähnliche Charakterzüge.
Pudel: Steckbrief
Namen: Toy-Pudel, Zwergpudel, Kleinpudel, Großpudel (Königspudel)
Ursprung: Frankreich
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 2, Pudel
Farben: einfarbig (Schwarz, Weiß, Braun, Grau, Falb)
Fell: gekräuselt
Widerristhöhe: 24 bis 28 cm (Toy-Pudel), 28 bis 35 cm (Zwergpudel), 35 bis 45 cm (Kleinpudel), 45 bis 60 cm (Großpudel/Königspudel)
Gewicht: 2 bis 4 kg (Toy-Pudel), 6 bis 8 kg (Zwergpudel), 10 bis 15 kg (Kleinpudel), 20 bis 25 kg (Großpudel/Königspudel)
Körper: gut proportioniert
Schwanz: hoher Sitz
Kopf: harmonisches Größenverhältnis zum Körper, spitze Kopfform
Lebenserwartung: durchschnittlich 15 Jahre
Pudel: Pflege
Pudel verlieren kein Fell, aber sie müssen regelmäßig gebürstet und gekämmt werden.
Ob schneiden, scheren oder trimmen – bei Pudeln empfiehlt sich etwa alle zwei Monate ein Besuch beim Hundefrisör. Ihr Fell kann auf verschiedene Arten geschoren werden. Soll Ihr Liebling an Wettbewerben teilnehmen, müssen Sie jedoch berücksichtigen, dass hierfür nur bestimmte Schuren zugelassen sind (Löwenschur, Puppy-Schur, moderne Schur, englische Schur usw.).
Pudel: Gesundheit
Pudel sind haben eine lange Lebenserwartung. Sie weisen keine genetischen Vorbelastungen auf. Durch ihre Schlappohren neigen sie allerdings zu Mittelohrentzündungen. Damit sich Ihr Pudel auch wirklich pudelwohl fühlt, sollten Sie seine Zähne regelmäßig überprüfen, da diese Rasse anfällig für Zahnstein ist.
Pudel: Wesen
Diese Hunderasse ist verschmust, fröhlich und verspielt. Zudem gelten Pudel als intelligent und leicht erziehbar. Pudel sind extrem kinderlieb und als treue Begleiter bekannt. Sie sind dazu in der Lage, sich an den Lebensrhythmus Ihres Besitzers anzupassen und können recht gut alleine bleiben. Da Pudel jedoch im Grunde Jagdhunde sind, ist regelmäßige Bewegung für sie ein Muss.
Hundefutter
2. Malteser
Im Gegensatz zu dem, was ihr Name vermuten lässt, stammt diese Hunderasse nicht aus Malta. Ihr Name kommt wahrscheinlich vom semitischen "màlat", was Hafen oder Zuflucht bedeutet. Die Vorfahren des Maltesers lebten in mediterranen Küstenstädten und auf Schiffen, wo sie als Rattenfänger eingesetzt wurden. Eng mit dem Malteser verwandt sind Bichon frisé, Bologneser und Havaneser.
Malteser: Steckbrief
Namen: Malteser, Bichon Maltais
Ursprung: Mittleres Mittelmeergebiet
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1, Bichons und verwandte Rassen
Farbe: Weiß
Fell: lang, glatt und glänzend
Widerristhöhe: 20 bis 25 cm
Gewicht: 3 bis 4 kg
Körper: länglich
Schwanz: dick am Schwanzansatz, dünn an der Spitze
Kopf: eher breit, die Kopflänge entspricht 6/11 der Widerristhöhe
Lebenserwartung: durchschnittlich 12 Jahre
Malteser: Pflege
Klein aber fein: Malteser benötigen trotz ihrer geringen Größe eine intensive Pflege. Ihr Fell muss täglich gebürstet werden. Damit es reinweiß bleibt, müssen Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig baden, ungefähr zweimal im Monat.
Seine Augen müssen täglich gereinigt werden.
Zudem hilft regelmäßiges Zähneputzen bei der Vorbeugung von Zahnstein.
Malteser: Gesundheit
Malteser haben eine robuste Gesundheit und eine lange Lebenserwartung. Sie sind jedoch anfällig für Patellaluxationen (Verrenkung der Kniescheibe). Daher müssen Sie darauf achten, dass Ihr Vierbeiner nicht übergewichtig wird. Malteser gelten nämlich als kleine Leckermäuler. Regelmäßige Bewegung ist daher Pflicht. Denken Sie aber daran, dass Ihr Liebling nicht zu hoch springen sollte. Malteser vertragen extreme Temperaturen nur sehr schlecht.
Malteser: Wesen
Malteser sind fröhliche und ruhige Hunde, die gerne ausgiebige Spaziergänge mögen. Sie haben eine starke Bindung zu Ihrem Besitzer und lieben Kinder. Sie fühlen sich in Gesellschaft am wohlsten. Daher sollten sie Ihren Fellfreund nicht zu lange alleine lassen. Malteser gelten als lernwillig. Da sie sehr sensibel sind, sollten Sie jedes schroffe Verhalten bei der Erziehung vermeiden. Sie sind ruhige Hunde, die wenig bellen, was ideal für die Wohnungshaltung ist.
Ungezieferschutz
3. Französische Bulldogge
Die Französische Bulldogge wird den Molossern zugeordnet und ist einer der kleinsten Vertreter dieser Art. Die heute bekannte Zuchtform stammt von einer Kreuzung durch Pariser Züchter in der Mitte des 19. Jahrhunderts ab. Französische Bulldoggen waren zunächst in Arbeitervierteln verbreitet, gewannen jedoch nach und nach die Gunst der feinen Gesellschaft.
Französische Bulldogge: Steckbrief
Namen: Französische Bulldogge, Frenchie, Bully
Ursprung: Frankreich
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 11, Kleine doggenartige Hunde
Farbe: Fauve, gestromtes Fauve, mit oder ohne Scheckung
Fell: kurz, glänzend, ohne Unterfell
Widerristhöhe: 24 bis 35 cm
Gewicht: 8 bis 14 kg
Körper: untersetzt und muskulös
Schwanz: kurz; dick am Schwanzansatz, dünn an der Spitze
Kopf: massiv, breit und eckig, Haut weist Falten auf
Lebenserwartung: durchschnittlich 11 Jahre
Französischen Bulldogge: Pflege
Französische Bulldoggen sind sehr pflegeleichte kleine Hunde. Es genügt, sie einmal pro Woche zu bürsten und etwa alle drei Monate zu baden.
Aber Achtung bei den Hautfalten: Sie müssen regelmäßig überprüft und gesäubert werden.
Da die Augen dieser Rasse sehr empfindlich sind, müssen Sie auch hier sehr aufmerksam sein.
Französischen Bulldogge: Gesundheit
Französische Bulldoggen haben im Großen und Ganzen eine robuste Gesundheit. Durch ihre kurzen Nasenrücken neigen sie jedoch zu Atemproblemen. Hierdurch kann es zu Schlafapnoe (Atemaussetzern beim Schlafen) und Schnarchen kommen. Zudem sollten Französische Bulldoggen nicht springen, da dies zu Problemen mit der Wirbelsäule führen kann. Außerdem kommen sie nur schlecht mit Hitze zurecht.
Französischen Bulldogge: Wesen
Diese Hunderasse ist verschmust, verspielt und weist keinerlei aggressives Verhalten auf. Eine Französische Bulldogge ist ihrem Besitzer treu ergeben und liebt Kinder. Wie jeder Hund benötigt auch ein "Frenchie" Auslauf, ist dabei jedoch nicht sehr ausdauernd. Daher genügt ihm in der Regel ein Spaziergang pro Tag. Diese Hunderasse kann nicht besonders gut schwimmen. Französische Bulldoggen benötigen schon ab dem Welpenalter eine konsequente Erziehung und sollten nicht zu lange allein gelassen werden.
Hundespielzeug
4. Cairn Terrier
Cairn Terrier gehören zu den ältesten Terrier-Rassen und kommen ursprünglich aus Schottland. Ihr Name kommt vom gälischen Wort "cairn", was Steinhügel bedeutet. Der Cairn Terrier gilt als "Erdhund", da er für die Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt wurde, und diese Tiere durch seine geringe Größe theoretisch bis in den Bau verfolgen kann.
Cairn Terrier: Steckbrief
Name: Cairn Terrier
Ursprung: Großbritannien
Gruppe und Sektion: Gruppe 3, Terrier; Sektion 2 Niederläufige Terrier
Farbe: Creme, Weizen, Rot, Grau oder fast Schwarz, mit oder ohne Stromung
Fell: doppeltes Haarkleid (Das Deckhaar ist üppig und harsch, die Unterwolle ist kurz und dicht.)
Widerristhöhe: 28 bis 31 cm
Gewicht: 6 bis 10 kg
Körperform: gerade und mittlere Länge
Schwanz: kurz und zum Körper passend
Kopfform: klein und mit viel Fell
Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre
Cairn Terrier: Pflege
Dank seines kurzen Fells, das nicht haart, reicht es, wenn Sie Ihren Cairn Terrier einmal pro Woche bürsten. Ungefähr alle drei Monate braucht Ihr Liebling ein Bad. Sein Fell sollte regelmäßig getrimmt werden. Sie dürfen es nicht scheren, da es sonst stumpf wird.
Augen und Ohren sollten häufig gereinigt werden.
Cairn Terrier: Gesundheit
Cairn Terrier können bis zu 20 Jahre alt werden und weisen keine speziellen Gesundheitsprobleme auf. Sie neigen jedoch zu Gelenkproblemen, z. B. Patellaluxationen. Ältere Cairn Terrier haben oft mit Hautkrankheiten zu kämpfen.
Cairn Terrier: Wesen
Cairn Terrier sind sehr aufgeweckt und furchtlos, aber nicht aggressiv. Sie sind liebevolle kleine Spielkameraden. Sie stehen allerdings im Ruf, eigenwillig zu sein. Daher benötigen Sie eine konsequente Erziehung und regelmäßige Beschäftigung. Egal, welchen Sport Sie treiben, Ihr Cairn Terrier wird Sie mit Freude begleiten. Diese Rasse gilt allerdings als ungeduldig, weshalb sie sich nur bedingt für Haushalte mit Babys oder Kleinkindern eignet.
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5. Cavalier King Charles Spaniel
Dieser kleine Spaniel kommt ursprünglich aus Großbritannien. Er wurde nach Karl II., dem damaligen König von England, benannt und war zu dessen Regentschaft im 17. Jahrhundert ein gefragtes Haustier der englischen Adligen. Mit der Zeit geriet die Rasse in Vergessenheit, kam aber Anfang des 20. Jahrhunderts wieder in Mode.
Steckbrief: Cavalier King Charles Spaniel
Name: Cavalier King Charles Spaniel
Ursprung: Großbritannien
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 7, Englische Gesellschaftsspaniel
Farbe: Black and Tan, Ruby, Blenheim, Tricolour
Fell: lang, seidig, ohne Locken
Widerristhöhe: 25 bis 34 cm
Gewicht: 5 bis 8 kg
Körper: gerade und gut proportioniert
Schwanz: Länge passt gut zum Körper
Kopf: klein, fast flach zwischen den Ohren
Lebenserwartung: durchschnittlich 12 Jahre
Cavalier King Charles Spaniel: Pflege
Der Cavalier King Charles Spaniel haart nur wenig, muss jedoch mehrmals die Woche, bzw. täglich, gebürstet werden. Alle zwei Monate sollte Sie Ihren Liebling baden.
Auch seine Augen und Ohren sollten regelmäßig gesäubert werden.
Wie bei allen Hunden sollten Sie auch beim Cavalier King Charles Spaniel darauf achten, dass kein Zahnstein entsteht.
Cavalier King Charles Spaniel: Gesundheit
Dieser Spaniel ist ein recht robuster Hund. Allerdings verträgt er Feuchtigkeit und Kälte nicht sehr gut. Daher ist es wichtig, ihn nach einem Spaziergang im Regen gut abzutrocknen. Cavalier King Charles Spaniel sind erwiesenermaßen für Mitralklappendegeneration anfällig, eine Herzerkrankung.
Cavalier King Charles Spaniel: Wesen
Der Cavalier King Charles Spaniel gilt als ruhig und sehr gesellig. Er liebt den Kontakt zu Menschen und anderen Tieren. Er ist sehr sanft und liebevoll und eignet sich daher als Familienhund. Er hat einen mittleren Bewegungsdrang und benötigt mindestens einen Spaziergang pro Tag. Cavalier King Charles Spaniel mögen es nicht, alleine zu bleiben.
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6. Chihuahua
Der Chihuahua ist die weltweit kleinste Hunderasse. Er verdankt seinen Namen dem größten Bundesstaat Mexikos. Es wird angenommen, dass Chihuahuas von den dort wild lebenden Hunden abstammen. Eine andere Theorie besagt, dass der Ursprung des heutigen Chihuahuas in Europa liegt. Diese Hunderasse war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA beliebt und eroberte danach die Herzen von Hundeliebhabern auf der ganzen Welt.
Chihuahua: Steckbrief
Namen: Chihuahua, Chihuahueño, Chi
Ursprung: Mexiko
Gruppe und Sektion: Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 6, Chihuahueño
Farbe: alle Farben und Muster möglich
Fell: langes oder kurzes Fell
Widerristhöhe: 16 bis 30 cm
Gewicht: 1 bis 3 kg
Körper: kompakt und gut gebaut
Schwanz: hoher Sitz, mittlere Länge
Kopf: rundlich, apfelförmig
Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre
Chihuahua: Pflege
Ein Chihuahua mit kurzem Fell muss lediglich einmal pro Monat gebürstet werden. Ein langhaariger Chihuahua sollte hingegen etwa dreimal pro Woche gebürstet werden. Sie sollten Ihren kleinen Liebling einmal im Monat baden.
Da sich seine Krallen oft nicht ausreichend abnutzen, müssen sie regelmäßig geschnitten werden.
Achten Sie zudem darauf, dass Augen, Ohren und Zähne sauber sind.
Chihuahua: Gesundheit
Chihuahuas sind klein, aber oho. Sie sind sehr robust, haben eine lange Lebenserwartung und keine erbliche Veranlagung für Krankheiten. In manchen Fällen können Chihuahuas an Unterzuckerung leiden, was zu einem verlangsamten Wachstum führt. Zudem ist diese Hunderasse anfällig für Patellaluxation und Hautkrankheiten.
Chihuahua: Wesen
Chihuahuas haben es in sich: Sie sind lebhafte kleine Gefährten, die manchmal sogar ruhelos erscheinen. Sie lieben ihren Besitzer heiß und innig, zeigen sich jedoch manchmal aggressiv gegenüber fremden Menschen und Tieren. Daher müssen Sie behutsam vorgehen, wenn Sie einen Chihuahua in einen Haushalt mit Kindern einführen möchten. Chihuahuas können alleine gelassen werden, gelten jedoch als Kläffer.
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7. Mops
Möpse gehören zu den Molossern und kommen ursprünglich aus China. Durch Händler der Niederländischen Ostindien-Kompanie kamen diese kleinen Hunde nach Europa. Dort wurde der Mops schnell zum Lieblingshund der feinen Gesellschaft, die sich auf zahlreichen Gemälden mit ihren Schoßhunden abbilden ließ.
Mops: Steckbrief
Namen: Mops, Pug, Carlin, Carlino, Doguillo
Ursprung: China
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 11, Kleine doggenartige Hunde
Farbe: Silber, Apricot, Hellfalb oder Schwarz
Fell: kurz und glatt
Widerristhöhe: 30 bis 36 cm
Gewicht: 6 bis 8 kg
Körper: kompakt und muskulös
Schwanz: kurz, eng eingerollt, doppelt eingerollt
Kopf: rund und proportional zum Körper
Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre
Mops: Pflege
Ihr kurzes Fell muss kaum oder gar nicht gebürstet werden. Seien Sie jedoch darauf gefasst, dass Ihr Mops viele Haare verliert.
Überprüfen Sie regelmäßig seine Hautfalten am Kopf.
Diese Hunderasse leidet oft unter tränenden Augen, die häufig gesäubert werden müssen, damit sie sich nicht entzünden.
Mops: Gesundheit
Der Mops gilt als sehr robust. Doch durch seine kurze Schnauze kommt es bei ihm oft zu Atemproblemen und Schnarchen. Durch sein flaches Gesicht und seine hervorstehenden Augen neigt er zu Augenentzündungen. Seine Haut und insbesondere seine Hautfalten sind anfällig für bakterielle Entzündungen.
Mops: Wesen
Ein Mops gilt als lebhaft, ausgeglichen, umgänglich und liebenswert. Er spielt gerne mit Groß und Klein. Auch mit anderen Tieren kommt er gut zurecht. Diese Hunderasse ist intelligent und gilt als guter Anfängerhund. Ein Mops hat in der Regel keinen ausgeprägten Bewegungsdrang und schläft recht viel. Mit dem Alleinsein kommt er allerdings nicht gut zurecht.
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8. Coton de Tuléar
Dieser kleine Wattebausch auf vier Pfoten verdankt seinen Namen der Hafenstadt Tuléar (auch Toliara genannt) im Süden Madagaskars. Er ist wahrscheinlich mit dem Bichon verwandt, der damals von Siedlern oder Seefahrern auf der Insel eingeführt und als Rattenfänger eingesetzt wurde. Dieser sogenannte Baumwollhund wurde mit der Zeit beim französischen Adel der Insel sehr beliebt. Nach Europa kam der Coton de Tuléar erst im 20. Jahrhundert.
Coton de Tuléar: Steckbrief
Namen: Coton de Tuléar, Baumwollhund
Ursprung: Madagaskar
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1, Bichons und verwandte Rassen; 1.2 Coton de Tuléar
Farbe: Weiß, eventuell ein paar hellgraue oder falbe Tupfer
Fell: weich, geschmeidig und baumwollartig
Widerristhöhe: 23 bis 28 cm
Gewicht: 3 bis 6 kg
Körper: länger als hoch
Schwanz: tief sitzend, bei Bewegung über den Rücken gebogen
Kopf: kurz und dreieckig (von oben gesehen)
Lebenserwartung: durchschnittlich 15 Jahre
Coton de Tuléar: Pflege
Sein baumwollartiges Fell verknotet leicht. Daher ist tägliches Bürsten beim Coton de Tuléar ein Muss. Er muss zudem regelmäßig gebadet werden (einmal pro Monat).
Am besten sollte er mindestens zweimal pro Jahr zum Hundefrisör gehen, damit sein Fell nicht zu lang wird.
Seine Augen müssen täglich gereinigt werden. Zudem müssen Sie darauf achten, dass seine Zähne und Ohren sauber bleiben und seine Krallen kurz sind.
Coton de Tuléar: Gesundheit
Ein Baumwollhund ist nicht anfällig für Krankheiten. Dank seines flauschigen Fells machen ihm Kälte und Hitze nichts aus. Es können jedoch Gesundheitsprobleme wie eine progressive Netzhautatrophie oder eine Hüftgelenksdysplasie (eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks) auftreten.
Coton de Tuléar: Wesen
Diese kleine Hunderasse gilt als liebevoll, treu und verspielt. Der Coton de Tuléar ist sehr kinderlieb und versteht sich gut mit Artgenossen. Er braucht nicht viel Bewegung. Daher eignet er sich ideal für Menschen, die gerne zu Hause bleiben, sowie für Senioren. Er hat den Ruf, Fremden ängstlich zu begegnen. Zudem bleibt er nicht gerne allein.
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9. Pekinese
Pekinesen kommen aus China und wurden dort als heilige Tiere verehrt. Als Peking im 19. Jahrhundert von den Briten erobert wurde, befahl die Kaiserin die Tötung aller Pekinesen am Hofe, damit diese nicht in die Hände der Feinde fielen. Die Briten schafften es jedoch, zwei Pekinesenpaare zu retten und mit nach England zu nehmen. So konnte die Rasse fortbestehen.
Pekinese: Steckbrief
Namen: Pekinese, Löwenhund, Pekingese, Peking-Palasthund
Ursprung: China
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 8, Japanische Spaniel und Pekingesen
Farbe: alle Farben außer Albino und Leberfarbe
Fell: mittellang und glatt
Widerristhöhe: 14 bis 25 cm
Gewicht: 2 bis 5 kg
Körper: kurz und harmonisch
Schwanz: recht hoch sitzend, leicht in Richtung Rücken gebogen
Kopf: breiter als tief
Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre
Pekinese: Pflege
Das lange Fell des Pekinesen muss täglich gebürstet werden, damit es nicht verknotet. Ihr kleiner Löwenhund sollte auch regelmäßig gebadet werden (einmal pro Monat).
Alle drei bis vier Monate ist ein Besuch beim Hundefrisör fällig.
Achten Sie auch darauf, dass seine Augen und Zähne sauber sind.
Pekinese: Gesundheit
Pekinesen sind recht robuste Hunde mit einer sehr langen Lebenserwartung. Allerdings vertragen sie keine Hitze. Hündinnen müssen bei der Geburt von Welpen aufmerksam überwacht werden. Diese Hunderasse ist zudem anfällig für Augenentzündungen und Hautkrankheiten.
Pekinese: Wesen
Pekinesen gelten als lebhaft und intelligent. Sie sind furchtlos und nehmen ihre Rolle als Wachhund ernst. Trotz ihrer kleinen Größe sind diese Hunde sehr selbstbewusst und benötigen daher eine sanfte, aber konsequente Erziehung. Pekinesen sind kinderlieb und verstehen sich gut mit anderen Tieren. Da sie als sehr unabhängig gelten, kommen sie auch mit dem Alleinsein gut zurecht.
Hundetraining
10. Lhasa Apso
Der Lhasa Apso ist eine kleine Hunderasse aus Tibet. Sein Name bedeutet so viel wie "Ziege aus Lhasa". Er wird auch Apso Seng Kyi genannt, was mit "bellender Löwenhund" übersetzt werden kann. Dieser Name lässt sich auf sein löwenartiges Aussehen und sein unverwechselbares Bellen zurückführen. In Tibet gilt er als heilig. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfreut er sich auch in Europa großer Beliebtheit.
Lhasa Apso: Steckbrief
Namen: Lhasa Apso, Apso Seng Kyi
Ursprung: Tibet (China)
Gruppe und Sektion: Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 5, Tibetanische Hunderassen
Farbe: einfarbig oder zweifarbig, mit Schattierungen, Gold, Sand, Honig, Dunkelgrau, Schiefer, Rauchgrau, Schwarz, Weiß oder Braun
Fell: lang, glatt und hart
Widerristhöhe: 18 bis 30 cm
Gewicht: 4 bis 7 kg
Körper: kompakt und ausgewogen
Schwanz: hoch angesetzt, über den Rücken gehend
Kopf: üppiges Fell, das die Sicht nicht beeinträchtigt
Lebenserwartung: durchschnittlich 14 Jahre
Lhasa Apso: Pflege
Sein langes Fell muss häufig gepflegt werden. Sie sollten es drei- bis viermal in der Woche bürsten. Ein- bis zweimal im Monat sollte Ihr kleiner Liebling ein Bad nehmen.
Sein Fell kann auch kurz geschnitten werden. Es muss dann etwa jeden Monat oder alle zwei Monate erneut geschnitten werden.
Überprüfen Sie zudem regelmäßig Ohren, Augen und Zähne.
Lhasa Apso: Gesundheit
Lhasa Apsos kommen dank ihres Fells besonders gut mit kalten Temperaturen zurecht. Hitze vertragen sie – wie alle Hunde mit kurzer Schnauze – nicht so gut. Aus diesem Grund neigen sie auch zu Atemproblemen. Zu den rassetypischen Gesundheitsproblemen zählen Augen- und Skeletterkrankungen.
Lhasa Apso: Wesen
Ein Lhasa Apso ist verspielt und verschmust. Er benötigt nicht viel Auslauf und ist unabhängig, sodass er auch mal alleine zu Hause bleiben kann. Er mag Kinder und verträgt sich gut mit anderen Tieren. Zu Fremden ist er jedoch distanziert. Er ist ein geborener Wachhund, hat daher jedoch auch den Ruf, viel zu bellen.
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Ratgeber verfasst von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.