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So finden Sie den richtigen Aufstellpool

So finden Sie den richtigen Aufstellpool

Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen

Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:

Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen

5 Min. Lesezeit
Ein Aufstellpool ist einfacher zu installieren und billiger als ein Einbaupool. Es gibt viele Möglichkeiten: aufblasbarer Pool, selbsttragender Pool, Frame-Pool oder starrer Pool. Bei der Auswahl müssen Formen und Maße berücksichtigt werden, sowie Installationsbedingungen und Pflege. Hier erfahren Sie alles!

Wichtige Eigenschaften

  • Arten und Werkstoffe
  • Abmessungen und Tiefe
  • Stärke der Pool-Auskleidung
  • Installation und Vorbereitung des Bodens
  • Sicherheit und Vorschriften
  • Überwinterung und Pflege

Die wichtigsten Arten von Aufstellpools

Aufblasbarer Pool

Ein aufblasbarer Pool ist besonders einfach zu installieren: ein Blasebalg reicht dafür aus. Es gibt ihn in verschiedenen Formen und Maßen, passend für Kleinkinder bis hin zu Erwachsenen. Da seine Auskleidung recht anfällig für Risse ist, wird er manchmal mit einem Reparaturset verkauft.

Selbsttragender Pool

Ein selbsttragender Pool (oder freistehender Pool) ist ein aufblasbarer Pool, bei dem nur der obere Beckenrand aufgeblasen wird. Danach wird der Pool einfach mit Wasser befüllt, um mit dem sich aufbauenden Druck die maximale Höhe zu erreichen und den Pool zu stabilisieren. Eine gute Bodenebenheit wird zwar für alle Aufstellpools empfohlen, aber für diese Pool-Art ist sie unabdingbar, weil sich ansonsten der selbsttragende Pool verformen und auslaufen kann.

Frame-Pool

Ein Frame-Pool ist ein Pool, der aus einer Polyester- oder PVC-Auskleidung und einem Stahlrahmen besteht. Um ihn aufzubauen, genügt es, die Rohre in den oberen Teil der Auskleidung zu stecken und sie miteinander zu verbinden. Er ist widerstandsfähiger als ein aufblasbares Modell und seine Abmessungen können 7 m2 bei einer Tiefe von 1,60 m erreichen.

Starre Pools

Starre Pools bestehen aus einer Auskleidung und einer Struktur aus steifen, modularen Plattenelementen. Diese können aus Holz, Stahl, Aluminium, Kunstharz oder Beton sein. Sie sind nicht nur besonders solide, sondern auch ästhetisch ansprechend. Starre Pools werden in vielen verschiedenen Formen und Abmessungen angeboten. Je nach Modell kann ein solcher Pool auch halb oder ganz in den Boden eingelassen sein.

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Reparaturset

Die Werkstoffe eines Aufstellpools

Materialien der Auskleidung

Die Auskleidung (auch Poolfolie oder Liner genannt) eines Aufstellpools besteht im Allgemeinen aus PVC, dessen Stärke seine Reißfestigkeit beeinflusst: von 0,2 mm bis zu über 0,6 mm Dicke für die stärksten. Die größten Aufstellpool-Modelle besitzen eine verstärkte Auskleidung, die aus zwei PVC-Schichten besteht. Diese sind durch eine Verstärkung aus Polyestergewebe verbunden, die der Auskleidung zusätzliche Formstabilität und mehr Reißfestigkeit verleiht.

Werkstoffe der Rahmenkonstruktion des Pools

Der Rahmen von Aufstellpools kann aus verschiedenen Werkstoffen bestehen.

  • Holz-Pool: Dieser Aufstellpool ist wegen seines Aussehens sehr beliebt. Er ist aber auch teurer als etwa ein Stahlwand-Pool.

  • Pool mit Stahl- oder Aluminiumwand: Dieser Aufstellpool ist leicht und in verschiedenen Ausführungen erhältlich: weiß, silberfarben, aber auch in Holzimitation usw.

  • Ein Pool aus Beton ist als Aufstellpool äußerst langlebig, aber schwer und deshalb schwieriger aufzubauen.

  • Ein Aufstellpool aus Kunstharz ist leicht, starr und einfach im Zusammenbau.

Zubehör eines Aufstellpools

Einem Aufstellpool liegt meist eine gewisse Anzahl von Zubehörartikeln bei.

  • Unverzichtbar ist eine Filteranlage für Aufstellpools mit einem Volumen von mehr als 3 m³. Es kann sich um eine Filterkartusche (weniger kostspielig, aber nicht so langlebig) oder um eine Sandfilteranlage handeln (sperriger aber bessere Filtrierung).

  • Der Dosierschwimmer für Chlor ist eine kleine schwimmende Verteilvorrichtung, in die Chlor-Tabletten gelegt werden, die sich langsam im Wasser auflösen.

  • Ein Wasseranalyse-Set dient der Kontrolle des Chlorgehalts und des pH-Werts Ihres aufblasbaren Pools.

  • Eine Bodenplane trennt den Pool-Boden vom Erdboden.

  • Eine Abdeckplane schützt den Aufstellpool vor herabfallenden Pflanzenteilen, Schmutz und Insekten, die das Wasser verunreinigen könnten.

  • Eine Winterabdeckplane verhindert die Ansammlung von Verunreinigungen im Pool während des Winters.

  • Eine Bürste und eventuell ein Bodensauger dienen der Reinigung der Auskleidung.

  • Ein Kescher ermöglicht das Entfernen von auf der Oberfläche treibenden Fremdkörpern.

  • Eine Leiter bietet Zugang zum Aufstellpool.

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Bodensauger

Gesetzliche Bestimmungen über die Zugänglichkeit eines Aufstellpools

Sicherung des Badebereichs

Selbst wenn der Pool oberirdisch angelegt und von geringer Tiefe ist, muss er unbedingt abgesichert sein. Auch wenn das Gesetz, im Gegensatz zu Einbaupools, keine besonderen Maßnahmen bezüglich der Sicherheit von Aufstellpools vorschreibt, sollten Sie darauf achten, den Zutritt nach der Benutzung zu unterbinden:

  • durch die Verwendung einer Sicherheitsleiter (deren Sprossen z. B. abnehmbar sind);

  • mit einer Sicherheitsabsperrung;

  • mit einem Alarmsystem oder einer Abdeckung.

Diese Vorrichtungen stellen Sicherheitssysteme dar, die je nach Pool-Größe und Kindern, die dazu Zugang haben könnten, gewählt werden. Außerdem muss das Baden unter der ständigen Aufsicht von Erwachsenen stattfinden.

Meldung oder Baugenehmigung

Zwar möchte Ihr Bauamt immer informiert werden (Baumeldung), aber die Installation von Aufstellpools erfordert in der Regel keine Baugenehmigung, solange diese nicht mehr als 50 Kubikmeter Badewasser fassen.

Größere Pools (je nach Bundesland ab 50 oder 100 Kubikmeter Volumen) und solche mit luftgetragener Überdachung von über 100 m² brauchen eine behördliche Genehmigung.

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Sicherheitsleiter

Die Überwinterung von Aufstellpools

Sobald die Wassertemperatur 13 °C unterschreitet, muss ein Pool winterfest gemacht werden, um ihn vor der Strenge des Winters zu schützen. Je nach Art und Größe des Beckens haben Sie die Möglichkeit, es entweder abzubauen (aufblasbare Pools und Frame-Pools) oder stehen zu lassen (starre Pools).

Die Überwinterung im Freien

Wenn Sie Ihren Aufstellpool für die Überwinterung im Freien vorbereiten, beginnen Sie damit, das Becken sorgfältig zu reinigen. Danach wenden Sie ein Überwinterungsmittel an. Senken Sie den Wasserspiegel ab, entleeren Sie Filter und Pumpe und räumen Sie sie weg. Geben Sie einige Schwimmer oder einfache Wasserflaschen ins Becken, um den Eisdruck zu vermindern, falls das Wasser gefrieren sollte. Bringen Sie dann die Winterabdeckung an.

Überwinterung im Innenbereich: Abbau des Pools

Wenn Sie Ihren Aufstellpool abbauen, um ihn im Innenbereich überwintern zu lassen, entleeren Sie ihn und reinigen Sie dann die Auskleidung mit einem speziellen Pool-Reiniger. Sie lassen danach zuerst die Auskleidung trocknen, falten sie dann zusammen und legen sie in den Originalkarton, wenn noch vorhanden. Lagern Sie Ihren abgebauten Pool sowie eventuell sein Filtersystem und anderes Zubehör an einem trockenen und frostgeschützten Ort.

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Überwinterungsmittel
 

Ratgeber verfasst von:

Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen

Meine Leidenschaft sind die Natur und essbare Wildpflanzen. In meinem Beruf und in meinem Privatleben, versuche ich deshalb immer ökologisch umweltfreundliche Lösungen zu finden. Vom Gemüsegarten bis zu Blumenbeeten, von der Saat bis zur Ernte, ich habe viele Tipps und Tricks, die ich gerne mit Ihnen teile.

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