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So finden Sie den richtigen Garagentorantrieb

So finden Sie den richtigen Garagentorantrieb

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

5 Min. Lesezeit
Ein Garagentorantrieb übernimmt das Öffnen und Schließen der Garage. Er sorgt für mehr Komfort und Sicherheit. Welcher Torantrieb passt am besten zu Ihrem Garagentor? Welche Vorschriften und Sicherheitsrichtlinien müssen beachtet werden? In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr über Garagentorantriebe.

Welcher Garagentorantrieb ist der Richtige?

Die Wahl des Antriebs hängt vor allem davon ab, wie Ihr Garagentor geöffnet wird. Nur manche Garagenfalttore können gar nicht automatisiert werden. Es gibt verschiedene Antriebsmöglichkeiten, die von der Öffnungsweise des Tors abhängen:

  • Beim Garagenschwingtor, das aus zwei nach außen öffnenden Flügeln besteht, ist ausschließlich ein Antrieb mit Schwenkarmen möglich. Einige Holztore sind für diese Technik allerdings zu schwer.

  • Im Falle eines Garagen-Kipptors, dessen Blatt sich nach oben und innen öffnet und dann unter der Decke hängt, haben Sie die Wahl zwischen einem Ketten- oder Riemenantrieb (bei schweren Toren besser mit Riemen) oder aber einem Zahnstangenantrieb.

  • Für ein Garagen-Sektionaltor, das aus mehreren horizontalen Elementen besteht, die mit Scharnieren oder Bändern miteinander verbunden sind, sollten Sie entweder einen Ketten- oder Riemenantrieb oder aber einen Zahnstangenantrieb vorsehen.

  • Wenn Sie ein Garagenrolltor haben, dessen Lamellen sich beim Öffnen in einem Kasten aufrollen, müssen Sie sich für einen axialen Rohrantrieb entscheiden.

  • Bei einem Garagenschiebetor, das aus vertikalen Paneelen besteht, die an der Wand entlang gleiten, sollten Sie sich für einen Zahnstangenantrieb entscheiden.

Voraussetzungen für das Nachrüsten eines Garagentors mit einem Motorantrieb

Um einen Antrieb an einem bestehenden Garagentor installieren zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Natürlich muss das Garagentor in einwandfreiem Zustand und richtig ausgewuchtet sein.

In der Nähe muss ein Netzstromanschluss (z. B. eine Schuko-Steckdose) sein, außer wenn Sie sich für eine autonome Solarstromversorgung entscheiden. Ein Stromkreis muss ausschließlich für den Antriebsmotor bestimmt sein und ist mit einer Sicherung oder einem Leitungsschutzschalter (10 A) und einem 30-mA-Fehlerstromschutzschalter abzusichern.

Prüfen Sie auch die Möglichkeit, eine von außen sichtbare, obligatorische gelbe Warnleuchte anzubringen, um das Öffnen des Tors zu signalisieren. Dies ist wichtig, wenn es auf einen Weg oder eine Straße öffnet.

Was die Leistung des Antriebs betrifft, so muss sie an das Format des Tors angepasst sein: Gewicht, Breite und Höhe des Tors, sowie die Höhe des Mauersturzes.

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Garagentorantriebe

Wie funktionieren Garagentorantriebe?

Es gibt fünf Haupttypen von Garagenantrieben, die je nach Tortyp, aber auch nach den Installationsbedingungen auszuwählen sind. Alle sind mit einer manuellen Notentriegelung im Falle eines Stromausfalls ausgestattet.

Kettenantrieb

Ein an der Garagendecke befestigter Motor treibt eine Kette an, die aus Metallgliedern besteht, die durch Stifte miteinander verbunden sind, ganz ähnlich wie bei einer Fahrradkette. Der Kettenantrieb ermöglicht das automatisierte Öffnen oder Schließen des Tors durch die Zugkraft, die ein auf einer Schiene gleitender Schlitten ausübt. Dieser Antrieb (seitlich oder an der Decke angebracht) ist kompatibel mit Schwingtoren und Sektionaltoren, die eine Fläche von höchstens 8 m2 und ein Gewicht von 60 kg haben.

Riemenantrieb

Diese Art des Garagentorantriebs basiert auf dem gleichen Prinzip wie Kettenantriebe, wobei anstelle der Kette ein Elastomerband eingesetzt wird. Da der Riemenantrieb eine höhere Widerstandsfähigkeit als die Kette hat, ermöglicht er das Öffnen und Schließen von Schwingtoren und Garagen-Sektionaltoren mit einer größeren Fläche (bis zu 10 m2) und einem höheren Gewicht (bis zu 80 kg). Außerdem ist er relativ leise.

Zahnstangenantrieb

Beim Zahnstangenantrieb ist es der Motor selbst, der sich auf einer an der Decke oder einer Wand befestigten Schiene bewegt, um das Tor zu öffnen und zu schließen. Diese Antriebsart ist recht leise und eignet sich für Schwingtore, Sektionaltore und Schiebetore.

Axialer Rohrantrieb

Bei dieser Antriebsart befindet sich der längliche Axialmotor in einem Rohr, das über dem Garagentor angebracht ist und um das es sich wie bei einem Rollladen aufwickelt. Der axiale Rohrantrieb passt ausschließlich zu einem Garagenrolltor. Obwohl vom Motor kaum Geräusche ausgehen, können die Torlamellen beim Auf- und Abrollen etwas Lärm machen.

Schwenkarm-Antrieb

Beim Schwenkarm-Antrieb steuert der Motor zwei Gelenkarme, die das Öffnen der beiden Flügel bewirken und so ein manuelles Öffnen nachahmen. Schwenkarmantriebe passen nur zu Garagen-Schwenktoren.

Zubehör für Garagentorantriebe

Einige Zubehörteile sind unverzichtbar, andere stellen ein echtes Plus an Sicherheit und Komfort dar.

  • Hindernis-Sensoren sind unverzichtbar zum Erkennen und Melden von eventuell vorhandenen Hindernissen. Sie stoppen dann das Öffnen oder Schließen des Garagentors.

  • Der innere Drucktaster ermöglicht das Öffnen und Schließen von der Garage aus.

  • Das Außengehäuse, mit Schlüssel oder Code, ermöglicht das Öffnen und Schließen des Tors.

  • Die Fernbedienung ermöglicht die Aktivierung des Fernantriebs, der Empfänger dient zum Signalempfang und zur Steuerung des Öffnens und Schließens des Garagentors und eine Antenne kann bei Bedarf die Reichweite der Fernbedienung vergrößern.

  • Gelbes Warnlicht.

  • Der Spiegel ist nützlich bei schlechten Sichtverhältnissen am Garagenausgang.

  • Mit einem Solarstrom-Kit kann auf die Versorgung aus dem Stromnetz verzichtet werden.

Integrierten Antrieb im Garagentor oder nachträglicher Einbau eines Torantriebs

Wenn Sie Ihr Garagentor behalten möchten, kaufen Sie einen separaten Torantrieb für Ihre Garage. In der Regel wird er mitsamt Zubehör als Bausatz verkauft.

Wenn Sie ein neues Garagentor inklusive Antrieb kaufen wollen, können Sie sicher sein, dass alles perfekt zusammenpasst.

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Garagentore

Die Wartung eines Garagentorantriebs

Eine regelmäßige Wartung (etwa zweimal im Jahr) gewährleistet die einwandfreie Funktion und Langlebigkeit Ihres Garagentorantriebs.

Schienen, Bänder, Scharniere, Rollen, Federn usw. müssen geschmiert werden, ebenso wie im Allgemeinen auch der Motor. Beachten Sie in jedem Fall die Anweisungen des Herstellers.

Denken Sie auch daran, die beweglichen, mechanischen Teile des eigentlichen Garagentors zu schmieren, sonst besteht die Gefahr, dass der Motor überlastet wird, wenn das Tor schwergängig wird.

Überprüfen Sie auch regelmäßig die Funktion der Hindernis-Sensoren.

 

Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.

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