
So finden Sie die richtige Gartenlaterne
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Wichtige Eigenschaften
- Laternentypen für den Garten
- Materialien und Lampentypen
- Elektrische oder Solar-Gartenlaterne
- Lichtleistung
- Farbtemperatur
- Schutzklasse (IP) und Optionen
Die Gartenlaterne: alles, was Sie wissen müssen
Mit einer Laterne kommt die Beleuchtung aus der Höhe, da sie die Form einer relativ hohen und mit einer oder mehreren Leuchten ausgestatteten Stehlampe besitzt.
Ihre Wahl sollten Sie natürlich nach Ihren ästhetischen Vorlieben treffen, je nachdem, ob Ihnen eher ein modernes oder ein rustikales Modell gefällt, aber auch nach dem Standort im Garten. Wenn die Laterne weit entfernt von sämtlichen Steckdosen aufgestellt werden soll, eignet sich vielleicht ein Solarmodell am besten. Hinsichtlich der Schutzklasse gegen Festkörper und Flüssigkeiten sollten Sie wissen, dass Sie für den Garten mindestens die Schutzklasse IP 46 wählen müssen.
Darüber hinaus müssen Sie auf die Lampentypen achten, die mit Ihrer Laterne kompatibel sind, sowie auch auf die Lichtstärke, je nachdem, ob Sie ein stimmungsvolles Licht schaffen oder einen Gartenweg effizient beleuchten möchten. Außerdem sollte man auch praktische Optionen nicht außer Acht lassen, wie einen Bewegungsmelder oder einen Dimmer.
Design und Material einer Gartenlaterne
Es gibt viele verschiedene Arten von Laternen, von modernstem Design aus Edelstahl bis hin zum Retro-Stil in Schwarz. Gartenlaternen können auch mit einem oder mehreren Füßen oder Armen ausgestattet sein, die sich eventuell sogar ausrichten lassen. Außerdem kann sie auch mehrere Lampen enthalten und selbst feststehend oder verstellbar sein. All diese Elemente müssen in Einklang mit Ihrer Deko im Garten stehen, damit sich die Laterne auch gut in Ihren Garten einfügt.
Hinsichtlich der Materialien haben Sie die Qual der Wahl und sollten allerdings ein entscheidendes Kriterium nicht vergessen: Die Leuchten müssen witterungsbeständig sein und auch UV-Strahlen standhalten, die das Material ausbleichen lassen könnten, vor allem dann, wenn Ihre Laterne fest installiert ist und so rund ums Jahr im Garten bleibt.
Polyrattan und Holz (von Natur aus fäulnisbeständig oder entsprechend behandelt) erfreuen sich heutzutage aufgrund ihres dekorativen Aspekts und ihrer Haltbarkeit großer Beliebtheit, doch man findet auch zahlreiche Modelle aus Metall, wie Edelstahl (rostfreier Stahl) oder Aluminiumguss, die besonders feuchtigkeitsbeständig sind und nicht rosten. Nicht zu vergessen ist der Kunststoff, der den Preis der Gartenlaternen senkt, aber auch weniger beständig ist.
Garten-Laternen gibt es in verschiedenen Farben. Besonderes beliebt sind Schwarz, Weiß oder Metallfarben (z.B. bei einer Leuchte aus Edelstahl).
Gartenlaterne: Elektrische oder Solar?
Die elektrische Gartenlaterne kann jederzeit eingeschaltet werden, muss aber über ein längeres Kabel mit einer Steckdose verbunden werden. Denken Sie daher daran, dies bei der Auswahl des Standortes Ihrer Laterne zu berücksichtigen.
Die Solar-Gartenlaterne benötigt keinen Stromanschluss und kann daher theoretisch überall aufgestellt und sogar versetzt werden, wenn Sie dies wünschen. Da die Beleuchtungsdauer jedoch von der Menge der im Laufe des Tages angesammelten Sonnenenergie und von der Autonomie der Laterne abhängt, muss der Standort dennoch sorgfältig ausgewählt werden, um eine maximale Sonneneinstrahlung sicherzustellen. Es sei denn, Sie entscheiden sich für ein Modell mit einer separaten Solarzelle. In diesem Fall muss letztere an einem sonnigen Platz installiert werden.
Die Auswahl von Lampentyp, Lichtstrom und Farbtemperatur
Eine Laterne kann mit verschiedenen Lampenarten funktionieren, die sich durch den Preis, Verbrauch, die angewandte Technik und die spezifischen Merkmale unterscheiden.
Die LED-Laterne
Laternen mit LED-Leuchten (LED = light-emitting diode, zu Deutsch Leuchtdiode) zeichnet sich wie folgt aus:
keine Wärmeabgabe;
geringer Stromverbrauch;
lange Lebensdauer;
gleiche Leistungen wie die anderen Lampen.
Die Gartenlaterne mit Kompaktleuchtstofflampe
Die Kompaktleuchtstofflampe gibt ein sanftes Licht ab, das von Warmweiß bis Kaltweiß reichen kann. Die energiesparende Lampe bietet eine Lebensdauer von 10.000 bis 20.000 Stunden. Sie eignet sich jedoch nicht für das allzu häufig Ein- und Ausschalten, und einige Modelle weisen nach dem Einschalten eine gewisse Latenzzeit auf, bis sie ihre maximale Leuchtkraft erreichen.
Die Gartenlaterne mit Halogenlampe
Die Halogenlampe gibt ein intensives Licht ab, das natürlichem Licht sehr nahe kommt, verbraucht aber mehr Strom und erhitzt sich stärker als LED-Lampen und Kompaktleuchtstofflampen, wobei sie zugleich eine geringere Lebensdauer aufweist.
Der Lichtstrom
Während die Watt-Angabe einer Gartenbeleuchtung Ihnen Auskunft über den Stromverbrauch gibt, müssen Sie auf die Lumen-Angabe der Lampe achten, um die Lichtleistung beziehungsweise den Lichtstrom zu kennen.
Auch hier hängt alles von Ihren Bedürfnissen ab. Wenn Sie nur ein stimmungsvolles Licht schaffen wollen, genügt eine Leistung von 100 Lumen. Um eine Terrasse zu beleuchten, kann eine Leistung bis zu 200 oder sogar 250 Lumen nötig sein. Und wenn Sie einen Weg richtig ausleuchten möchten, sind sogar bis zu 750 oder 1000 Lumen für die leistungsstärksten Gartenlaternen zu empfehlen.
Die Farbtemperatur
Die Farbtemperatur des Lichts, die in Grad Kelvin (K) ausgedrückt wird, variiert zwischen dem kältesten, bläulichen Licht (ca. 6000 K) und dem wärmsten (ca. 3000 K). Dazwischen liegt eine tageslichtähnliche Farbtemperatur (ca. 4000 / 5000 K).
Halogenlampe
Die IP-Schutzklassen für Außenleuchten
Die Schutzklasse (IP) muss bei der Auswahl Ihrer Garteneuchte unbedingt berücksichtigt werden, da sie Ihnen Auskunft über die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Eindringen von Festkörpern und Staub (erste Ziffer) sowie Flüssigkeiten (zweite Ziffer) gibt.
Für eine nicht (beispielsweise durch ein Vordach) geschützte Gartenlaterne ist mindestens die Schutzklasse IP 46 erforderlich.
Schutzklassen
IP (Schutzklasse) | Erste Ziffer = Schutz gegen Festkörpern | Zweite Ziffer = Schutz gegen Flüssigkeiten |
0 | Kein Schutz | Kein Schutz |
1 | Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ⥠50 mm | Schutz gegen Tropfwasser |
2 | Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ⥠12 mm | Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist |
3 | Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ⥠2,5 mm | Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 60 ° geneigt ist |
4 | Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ⥠1 mm | Schutz gegen allseitiges Spritzwasser |
5 | Schutz gegen Staub | Schutz gegen allseitiges Spritzwasser mit erhöhtem Druck |
6 | Komplettschutz gegen Staub | Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel |
7 | Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen | |
8 | Schutz gegen längeres Eintauchen unter Druck |
Die richtige Auswahl der Optionen einer Gartenlaterne
Einige Optionen sorgen bei einer Laterne für zusätzlichen Komfort.
Der Dimmer
Mit einem Dimmer können Sie die Lichtstärke der Gartenlaterne ganz nach Ihren Bedürfnissen erhöhen oder reduzieren. Dies geschieht mithilfe eines Drehknopfes, eines Schalters oder bei den hochwertigsten Modellen sogar über eine Fernbedienung. Damit die Laterne einwandfrei funktioniert, müssen Sie allerdings eine dimmbare Lampe verwenden.
Der Bewegungsmelder
Eine mit einem Bewegungsmelder ausgestattete Gartenlaterne schaltet sich automatisch ein, wenn jemand an ihr vorbeigeht. Dies ist eine praktische Option im Garten, wenn Ihre Laterne beispielsweise einen Eingang oder einen Weg beleuchtet.
Bewegungsmelder
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Ratgeber verfasst von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.