Allgemeine Beschreibung
Der Rotklee (Trifolium pratense) hat durch den züchterischen Fortschritt wieder an Bedeutung im Ackerfutterbau gewonnen. Moderne Sorten zeichnen sich durch eine hohe Ertragssicherheit sowie verbesserte Resistenzen, unter anderem gegen Kleekrebs und Stängelbrenner (Anthraknose), aus. Dadurch liefert Rotklee über die Vegetationsperiode hinweg frisches und eiweißreiches Futter. Rotklee bildet eine tiefreichende Pfahlwurzel, die mehr als 100 cm tief wachsen kann. Bei ausreichender Feuchtigkeit gedeiht er auf nahezu allen Böden, bevorzugt jedoch mittlere und tiefgründige Standorte. Der pH-Wert sollte über 5,5 liegen. In Kombination mit Gräsern sind Anbaupausen von mindestens 3 Jahren, bei Reinsaaten von mindestens 6 Jahren einzuhalten. Die enthaltenen Polyphenoloxidasen (PPO) tragen dazu bei, den schnellen Proteinabbau im Pansen zu verringern.Technische daten
- Wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense
- Sonstige Bezeichnungen: Wiesenklee, Rotklee
- Familie: Hülsenfrüchte
- Verwendung: Futterpflanze
- Mittleres TKG: 1,8 g
- Mehrjährigkeit: 2 bis 3 Jahre
- Aussaatdichte in Reinkultur: 15 bis 20 kg/ha
- Aussaattiefe: 1 bis 2 cm
Erkennungsmerkmale
- Rote Blüten
- Horstbildender Wuchs
- Samtig behaarte Blätter
- Aufrechter Wuchs
- Keine Ausläufer