
Die richtige Auswahl des automatischen Händetrockners
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Wichtige Eigenschaften
- Spannungsversorgung
- Typ
- Trocknungsdauer
Die Vorteile der Installation eines Händetrockners
Händetrockner werden hauptsächlich in gemeinschaftlichen Sanitäranlagen, in Unternehmen und/oder öffentlichen Einrichtungen verwendet. Die mit Strom betriebenen Händetrockner sind über eine herkömmliche Steckdose oder einen Kabelabgang mit dem Stromnetz verbunden.
Bei der Wandmontage werden die Händetrockner auf dem Untergrund mit Dübeln in der Nähe eines Waschbeckens oder eines Handwaschbeckens installiert. Die hygienischen Händetrockner machen die Verwendung von Handtüchern oder Papiertüchern überflüssig.
Handwaschbeckens
Die unterschiedlichen Händetrockner
Herkömmliche Händetrockner
Dieser Händetrockner wird mit einem Druckknopf betrieben, auf den der Benutzer drücken muss, um ihn einzuschalten und warme Luft ausströmen zu lassen. Die Trocknungsdauer beträgt etwa 30 bis 45 Sekunden. Diese erschwinglichen Händetrockner sind jedoch weniger hygienisch und benötigen mehr Energie im Vergleich zu den anderen Modellen des Marktes.
High-Speed-Händetrockner
Diese Art Händetrockner trocknet die Hände der Benutzer in nur 10 bis 15 Sekunden. Sie verbraucht zwar mehr Energie aber über eine kürzere Dauer.
Automatische Händetrockner
Der mit Infrarot-Sensoren ausgestattete Händetrockner schaltet sich automatisch und ohne die Betätigung eines Druckknopfes ein. Das Gerät schaltet sich automatisch ein, sobald der Benutzer seine Hände unter die Gebläseschlitze hält, und schaltet sich wieder aus, wenn die Hände weggezogen werden. Die hauptsächlichen Vorteile dieser Modelle sind die Hygieneund der niedrige Energieverbrauch. Diese Art Händetrockner ist erheblich teurer.
Händetrockner
Die Eigenschaften von Händetrocknern
Besucherfrequenz und Benutzertyp der Sanitäranlagen
Bei einer hohen Besucherfrequenz der Sanitäranlagen ist ein High-Speed-Gerät zu empfehlen, das eine kurze Trocknungsdauer bietet.
Größe der Sanitäranlagen
In kleinen Sanitäranlagen mit wenigen Besuchern ist ein Einstiegsmodell ausreichend, das weniger Platz einnimmt und günstiger ist als die hochwertigeren Modelle.
Leistung, Gebläse und Luftgeschwindikeit
Diese Kriterien legen die Leistung des Gerätes fest. Ein Händetrockner mit einer hohen Leistung und einem starken Gebläse trocknet die Hände sehr viel schneller. Je höher die Werte, desto eher eignet sich die Händetrockner für den intensiven Gebrauch mit zahlreichen Benutzern.
Werkstoff des Gehäuses
Das Gehäuse eines Händetrockners kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein:
Kunststoff, ABS oder ähnliche Materialien, die empfindlicher sind als Stahl;
verchromter Stahl in unterschiedlichen Ausführungen, wie seidenmatt, gebürstet oder Hochglanz;
Edelstahl ist widerstandsfähiger, aber teurer.
Lärmpegel
Sollten die Sanitäranlagen nicht ausreichend isoliert sein, ist ein leises Gerät zu empfehlen. Die meisten herkömmlichen Händetrockner bieten eine niedrige Leistung und sind somit diskreter als die anderen Modelle.
IP-Schutzart
Bei der Installation in der Nähe einer Wasserstelle muss die IP-Schutzart (Schutzklasse) je nach Installationsbereich (Zone des Badezimmers) berücksichtigt werden.
Schutzklasse I
Die Geräte sind zwingend geerdet.
Schutzklasse II
Die Geräte sind doppelt elektrisch isoliert und nicht unbedingt geerdet. Sie eignen sich für die Installation im Badezimmer.
IP-Schutzklasse
Diese Klassifizierung entspricht der Schutzklasse der Geräte gegen feste Gegenstände und Flüssigkeiten.
Bei der Installation müssen die Abstände je nach Zone im Badezimmer berücksichtigt werden.
Normen
Der Händetrockner muss den Ansprüchen der elektrischen Sicherheitsrichtlinien 2006/95/EGund 93/68/EWG entsprechen und mit den Richtlinien 2004/108/EG zur elektromagnetischen Verträglichkeit übereinstimmen.
Energieverbrauch
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Händetrockner mit einer hohen Gebläseleistung weniger Energie verbrauchen. Einige Hersteller geben den durchschnittlichen täglichen und jährlichen Verbrauch an.
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Ratgeber verfasst von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.