
So finden Sie den richtigen Kleintierkäfig
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen
Wichtige Eigenschaften
- Material
- Maße
- Sauberkeit und Pflege
- Nagetierart
3 Kriterien für die Wahl eines Nagetierkäfigs
1. Die passende Größe des Nagerkäfigs
Der Käfig sollte groß genug sein, um dem Nager die körperliche Aktivität zu ermöglichen, die er braucht, um fit zu bleiben. Kurz gesagt, ein wenig gesunder Menschenverstand reicht aus, um die Größe des Käfigs zu bestimmen, es ist nicht notwendig, beim Chinchilla den Widerrist und den Umfang seiner Hinterläufe zu messen und die Summe mit einem beliebigen Koeffizienten zu multiplizieren. Wenn Sie genug Platz haben, entscheiden Sie sich für den größeren Kleintierkäfig ... Hier geht es um Käfige für Nagetiere, die ursprünglich in der freien Natur leben.
Käfige für jedes Nagetier
Verkäufer bezeichnen die Nagerkäfige meistens nach dem Namen des Nagers, für den sie bestimmt sind:
Hamsterkäfig;
Käfig für Rennmäuse;
Rattenkäfig;
Chinchillakäfig;
Mäusekäfig;
usw.
Natürlich sollten Sie für eine ganze Hamtaro-Familie einen größeren Nagerkäfig auswählen, da ein Einzeltier-Käfig zu klein wäre.
2. Die Form des Käfigs
Einige Nagetiere lieben es, überallhin zu klettern und zu schaukeln... andere wollen hoch hinauf und wiederum andere bleiben lieber am Boden. Sie müssen also die passende Form (hoch oder flach, breit oder schmal) für Ihr neues Haustier finden.
Hohe Käfige beispielsweise verfügen über eine zusätzliche Etage, die wie eine Zwischenebene in einer zu kleinen Wohnung dem Lebensraum des Nagetiers mehr Fläche verleiht. Dabei kann die Bodenwanne als Toilette fungieren und auf der oberen Etage ein Laufrad, ein Häuschen usw. stehen. Wie bei der Käfiggröße sollten Sie sich, wenn Sie ein Kleintier haben, über seine Bedürfnisse und Gewohnheiten informieren und versuchen, ihm den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.
3. Das Material des Nagerkäfigs
Kleintierkäfig aus Holz
Holzkäfige sind kostengünstig und haben einen rustikalen Charme. Ein echter Nachteil dieses Materials ist, dass es sich nicht so gut reinigen lässt. Holz absorbiert biologische und andere Flüssigkeiten und speichert Gerüche. Ein Kleintierkäfig aus Holz eignet sich eher für die Nutzung im Freien, beispielsweise für Kaninchen.
Nagetierkäfig aus Glas oder Plexiglas, Typ Vivarium
Auch wenn es sehr stilvoll aussieht, ermöglicht das Vivarium aus Glas oder Plexiglas keine gute Belüftung des Nagerheims. Es findet kaum Luftaustausch statt. Infolgedessen kann das Ammoniak aus den Ausscheidungen erhebliche Schäden an den Atemwegen der Tiere verursachen. Zudem wird im Vivarium ein Treibhauseffekt erzeugt: Sobald die Temperatur steigt, kann sich das Gefängnis aus Glas in einen Hochofen verwandeln und Ihrem Chinchilla enorm schaden. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden, da Nagetiere sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren.
Kleintierkäfig aus Kunststoff
Diese Art von Käfig ist am beliebtesten. Er besteht in der Regel aus einer Bodenwanne aus Kunststoff, einem Gitteraufsatz aus Metall und steht entweder auf Füßen, Rollen oder direkt auf dem Boden. Kleintierkäfige aus Kunststoff sind leicht auseinanderzunehmen, was die regelmäßige Reinigung erleichtert.
Kunststoffkäfige haben zudem den Vorteil, dass sie durch die Gitterstäbe gut belüftet werden. Die Gitterstäbe sind auch sehr praktisch, um verschiedenes Zubehör im Käfig anzubringen, wie beispielsweise eine Trinkflasche oder einen Futternapf. Die Gitterstäbe können lackiert sein. Wenn sie nicht lackiert sind, können sie schnell rosten. Daher empfiehlt sich eher ein Nagerkäfig mit lackiertem Gitter.
Zudem muss auf die Abstände zwischen den Gitterstäben geachtet werden. Sind diese eng genug? Kann sich das Nagetier auch nicht dazwischen hindurchdrücken? Falls dies der Fall ist und Sie den Käfig schon gekauft haben, verdoppeln Sie nicht etwa die Nahrungsration Ihres Tiers, um es zu mästen! Es genügt, ein zusätzliches Gitter anzubringen, um das Problem zu lösen. Achten Sie nur darauf, die Öffnungen nicht zu verdecken.
Futternapf
Kleintierkäfig: Sauberkeit und Komfort
Zugang zum Käfiginneren
Der Kleintierkäfig muss leicht zugänglich sein, damit man den Nager bei Bedarf einfach herausnehmen oder Zubehör aufhängen kann.
Entscheiden Sie sich daher lieber für einen Käfig mit ausreichend großen Öffnungen, durch die Ihre Hand oder Ihr Arm gut hindurchpasst.
Reinigung und Pflege des Käfigs
Es ist wichtig, einen praktischen Käfig zu wählen, der sich leicht reinigen lässt, da Sie sonst die Lust daran verlieren könnten. Schließlich geht es um die Gesundheit des Tieres.
Einige Modelle sind mit einer äußerst praktischen Streuschublade ausgestattet, über die Sie verschmutzte Streu entfernen und den Käfigboden problemlos reinigen können. Dabei sollte man jedoch bedenken: Je breiter der Nagerkäfig ist, desto größer ist die Schublade, und desto schwieriger ist diese zu handhaben. Sie müssen daher zuerst klären, wo Sie zu Hause den Käfig aufstellen können, um seine Reinigung möglichst einfach zu gestalten. Die Haltung eines Kleintiers birgt eine große Verantwortung. Ein Nagetier braucht, wie jedes andere Tier auch, Aufmerksamkeit, Pflege und eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Streu
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Ratgeber verfasst von:
Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen
Meine Leidenschaft sind die Natur und essbare Wildpflanzen. In meinem Beruf und in meinem Privatleben, versuche ich deshalb immer ökologisch umweltfreundliche Lösungen zu finden. Vom Gemüsegarten bis zu Blumenbeeten, von der Saat bis zur Ernte, ich habe viele Tipps und Tricks, die ich gerne mit Ihnen teile.