
So finden Sie den richtigen Raumteiler
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Wichtige Eigenschaften
- Abmessungen
- Materialien
- Stil
Raumteiler: dekorative und praktische Paravents
Raumteiler gab es in China schon vor ungefähr 2000 Jahren. Er ist heutzutage in verschiedenen Formen, Farben und Materialien erhältlich und ist sowohl funktional als auch ein Deko-Element. Der Paravent, auch spanische Wand genannt wird, besteht aus 3 bis 6 Lamellen. Es gibt aber einige moderne Modelle, die aus nur einer Lamelle bestehen.
So setzten Sie Raumteiler stilvoll ein
Er lässt sich wie eine bewegliche Wand verwenden, um einen bestimmten Bereich abzugrenzen. Schaffen Sie im Handumdrehen eine Büro- oder Leseecke im Wohnzimmer.
Wie ein Sichtschutz kann er der Privatsphäre dienen. Zum Beispiel lässt er sich im Schlafzimmer aufstellen, um separate Bereiche für Eltern und Kinder zu schaffen.
Er verbirgt Unordnung, die Sie Ihren Gästen nicht zeigen möchten, wie z.B. die Schuhecke oder die Garderobe. Wenn Sie nicht wollen, dass man beim Öffnen der Eingangstür das Innere des Wohnzimmers sieht, können Sie einen Paravent strategisch im Eingangsbereich aufstellen.
Er ist ein Deko-Objekt. Einige Modelle lassen sich mit Fotos individuell gestalten.
Im Garten oder auf der Terrasse schützt er vor Wind und neugierigen Blicken.
Diese Raumteiler gibt es
Es sind Varianten mit 2 bis 6 Lamellen für alle Anwendungsbereiche erhältlich. Die Entscheidung für einen Paravent hängt zunächst von der Größe des Zimmers ab, wobei zu beachten ist, dass 20 % der vom Hersteller angegebenen (flachen) Länge abzuziehen ist, da sich der Raumteiler wie ein Fächer zusammenschiebt.
Raumteiler aus 5 bis 6 Lamellen können nach Belieben in die Länge gezogen und daher besser an die gewünschten Formen angepasst werden. Stellen Sie sie zum Beispiel in Halbkreisen auf und spielen Sie mit dem Raum.
Einige Raumteiler lassen sich zu einem Kleiderschrank oder zu einem Aufbewahrungsschrank zusammenklappen.
Der Paravent lässt sich als Kopfteil für Ihr Bett verwenden. In diesem Fall müssen seine Abmessungen der Breite des Schlafmöbels entsprechen. Einige Modelle, die für diesen Zweck entwickelt wurden, verfügen über integrierte Leuchten (LED) und sorgen für ein wohnliches Ambiente.
Raumteiler
Materialien und Design
Raumtrenner stehen in verschiedenen Stilen und Materialien zur Wahl:
Raumteiler aus Holz oder Bambus schaffen eine Zen-Atmosphäre;
japanische Paravents, bestehen aus Papier, sind ein toller Hingucker und punkten mit kunstvollen Drucken (z. B. Kirschblüten, Tuschezeichnungen, ...);
Trennwände aus Holz oder Stoff passen gut in einem Raum im Landhaus-Stil;
orientalische Paravents sind rustikal, undurchsichtig und versprühen einen romantischen Charme;
Lamellen aus Stoffreispapier mit einem Holzrahmen sind typisch für eine Dekoration mit fernöstlichem Flair;
Raumteiler aus Leinen mit auf Holzrahmen aufgezogenen Motiven sind modern und farbenfroh;
mit Gravuren oder Mustern verzierte Paravent geben dem Raum einen modernen Touch;
Raumteiler aus Schmiedeeisen eignen sich für den Innen- sowie den Außenbereich (auf der Terrasse oder dem Balkon);
einige Paravents aus Holz oder geflochtenen Naturfasern sind auch für den Einsatz im Freien geeignet.
Den richtigen Raumteiler wählen
Es sind grundsätzlich einige Kriterien zu berücksichtigen, damit ein harmonischer Raum entsteht:
Die Wandfarbe;
Die Motive und Farben der Vorhänge oder Polstermöbel;
Der Stil der Möbel;
Die Größe des Zimmers;
Entscheiden Sie sich für einen Paravent, der zur Dekoration des Raumes passt. Das Design ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Raumteilers.
Tipp: Alternativ zum Raumtrenner können Sie auch Regale (Standregal, Bücherregal, etc.), Schränke oder ein anderes Möbelstück nutzen, um ein Zimmer zu unterteilen. Sogenannte Raumteiler-Regale können zudem mit Zimmerpflanzen, Büchern oder Deko-Artikeln geschmückt werden.
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Ratgeber verfasst von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.