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So wechseln Sie den Filtersand Ihres Pools

So wechseln Sie den Filtersand Ihres Pools

Michel, Hobby-Schweißer, Nürnberg

Ratgeber verfasst von:

Michel, Hobby-Schweißer, Nürnberg

97 Ratgeber

Das reibungslose Funktionieren des Filtrationssystems reduziert den Einsatz von Pool-Produkten (Klär- und Flockungsmittel ...) und sorgt für klares Badewasser sowie einen guten pH-Wert. Zum Filtermaterial eines Pool-Sandfilters gehören Sand, Zeolith und Glasperlen.

Wichtige Eigenschaften

  • Entleerung
  • Befüllung
  • Neumontage
  • Test
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Der Sandfilter wird, wie der Name schon sagt, verwendet, um das Wasser zu filtern und es klar und sauber in den Pool zurückzuleiten.

Er besteht aus einem relativ großen, meist glockenförmigen Behälter und einem Satz Mehrwegventilen, auch Verteiler genannt, was den reibungslosen Betrieb der Filterschaltung gewährleisten soll. Die Kombination dieser Ventile ermöglicht es:

  • den Filter zu isolieren, um den Sand zu entfernen;
  • über eine andere Handhabung der Hähne einen Gegenstromwäsche-Zyklus einzuleiten (Backwash).

Die Wartung dieses Pool-Filtersystems sollten Sie sehr ernst nehmen, andernfalls ergibt sich schnell eine Trübung des Pool-Wassers und das Gleichgewicht des Wassers wird gestört. Das aus dem Skimmer stammende Wasser wird also kontinuierlich durch die Sandmasse geleitet und anschließend auf Höhe der Rücklaufdüsen wieder abgelassen.

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Skimmer

Wenn Ihr Filter in beide Stromrichtungen mit Manometern ausgestattet ist, sollten diese einen fast gleichwertigen Druck anzeigen. Ein großer Unterschied zwischen den beiden Manometern zeigt an, dass Ihr Filter verstopft ist, was bedeutet, dass er seine Grundfunktion nicht mehr ausübt.

Wenn Sie nur ein Manometer haben und dieses einen ungewöhnlich hohen Druck anzeigt, liegt ebenfalls ein Problem vor. Oft deutet eine Störung des pH-Wertes auf eine Fehlfunktion des Filters hin. Wenn Sie eine Gegenstromwäsche (Backwash) durchgeführt haben und sich nichts geändert hat, ist es Zeit, den in der Glocke enthaltenen Sand zu ersetzen.

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Manometer

Sand ist ein natürliches Element, das im Laufe der Zeit verschleißt. Vermischt mit Wasser erodieren die Körner und schleifen sich ab wie Kieselsteine im Meer. Sie werden weniger effizient und verlieren nach und nach ihre Fähigkeit zu filtern.

Die Häufigkeit des Sandwechsels kann je nach Hersteller variieren (Lebensdauer des Filters), hängt aber auch und vor allem von der Sauberkeit des Wassers und dem Vorhandensein von Verunreinigungen und Abfall ab, die sich während der Perioden der Nichtbenutzung angesammelt haben. Wenn kein Problem festgestellt wird, wechseln Sie den Sand alle 2 bis 3 Jahre.

Die Sandkörner halten alle Fremdkörper, die durch das System geleitet werden, aber auch Kalkstein zurück. Wenn Sie bei der Benutzung von Flockungsmitteln und speziellen Anti-Kalk-Produkten nicht sorgsam waren, bilden sich im Sand Klumpen, Kieselsteinchen und kleine Blöcke, die nur schwer wieder zu zerkleinern sind. Es kann auch vorkommen, dass Sie etwas Sand auf der Unterseite Ihres Pools finden: Das ist ein schlechtes Zeichen. Warten Sie nicht: Es ist Zeit, den Sand zu erneuern.

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Sand

1. Entleeren

Isolieren Sie den Filter, indem Sie die Ventile am Verteiler schließen. Lassen Sie das Wasser ab, das in dem glockenförmigen Behälter enthalten ist. Öffnen Sie die Filterabdeckung, um an den Sand zu gelangen. Entfernen Sie den Sand mit einem kleinen Behälter und achten Sie darauf, dabei nicht die Saugkörbe zu beschädigen, die sich oft an der Unterseite des Filters befinden.Beenden Sie die Entleerung, indem Sie den restlichen Sand, der sich auf dem Filterboden befindet, mit einem Wasserstrahl entfernen. Reinigen Sie die Innenwändedes Filters (Sie können begrünt oder fleckig sein) mit einer Bürste oder einem geeigneten Tuch. Führen Sie eine abschließende Spülung durch und schließen Sie den Abfluss.

2. Befüllen

Wenn Sie den Filter versetzt haben, setzen Sie ihn wieder an den Ort, wo er stehen soll, dann ist er weniger schwer. Schützen Sie die Leitungen und Ventile mit einer Kunststofffolie, um zu vermeiden, dass sie mit Sand bespritzt werden. Um die Saugkörbe zu schützen, geben Sie etwas Wasser auf den Filterboden, damit der Sand beim Befüllen nicht spritzt.

Befüllen Sie ihn nur mit speziellem, für Pools vorgesehenem Sand. Sie können die Körnung variieren, indem Sie mit Kies auf dem Filterboden beginnen (z. B. 2-4 mm) und ihn mit einer oberen Schicht aus feinerem Sand (z. B. 0,4 mm) bedecken. Oder Sie befüllen das Ganze mit Sand von mittlerer Korngröße (z. B. 0,6 mm).

Wenn Sie ein Perfektionist sind, können Sie den Sand auch durch Zeolith-Pellets (vulkanisches Mineral) ersetzen. Dieses Material ist leistungsfähiger und teurer, aber mit vorteilhaften Argumenten wie erheblichen Einsparungen beim Kauf von Haushaltsprodukten wie Klärungsmittel und Flockungsmittel verbunden.

Glasperlensind auch eine interessante Alternative zu Sand (weniger Backwash, wassersparend).

3. Zusammenbau und Test

Der Deckel ist geschlossen, die Abdichtung ist gewährleistet. Die Pumpe läuft. Öffnen Sie das Wassereinlassventil, um den Filter zu befüllen. Öffnen Sie dann langsam das Ablassventil, um keine überflüssigen Bewegungen des Sandes zu verursachen und die restliche Luft abzulassen. Der Wasserfluss wird somit wiederhergestellt. ÜberprüfenSie den Druck an den Manometern. Keine Abweichung? Das bedeutet, dass Sie gut gearbeitet haben.

Nach ein paar Stunden können Sie den Pegel des Sandes überprüfen und etwas hinzufügen, wenn er sich verdichtet hat.

Vorteil der Wartung des Sandfilters

Diese Arbeit hat Sie zwar ein oder zwei Stunden gekostet, aber die investierte Zeit hilft Ihnen, mit einem optimalenpH- sowie TAC- und TH-Wert eine gute Wasserqualität beizubehalten.

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Bürsten

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Ratgeber verfasst von:

Michel, Hobby-Schweißer, Nürnberg, 97 Ratgeber

Michel, Hobby-Schweißer, Nürnberg

Ich habe eine Ausbildung zur Blechbearbeitung, Rohrleger/Schweißer, und nachdem ich 35 Jahre auf Baustellen gearbeitet habe, wurde ich Projektingenieur und schließlich Leiter der Abteilung Engineering. Jetzt im Ruhestand, habe ich eine Werkstatt eingerichtet und ausgestattet, wo ich Skulpturen aus Metall fertige: Mein kleines Paradies, wo ich meiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Auf Trödelmärkte finde ich ungewöhnliche Objekte und alte Werkzeuge, die ich sammle, oder die ich in Kunstobjekte verwandle. Außerdem liebe ich Leinwandmalerei und Gartenarbeit. Meine Leidenschaft zu teilen und andere bei der Auswahl ihrer Ausstattung zu beraten, ist mir ein wahres Vergnügen.

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