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Rasenkantensteine verlegen: So geht's

Rasenkantensteine verlegen: So geht's

Monika, erfahrene Heimwerkerin, Schongau

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Monika, erfahrene Heimwerkerin, Schongau

7 Min. Lesezeit
Der saubere Abschluss des Rasens oder Blumenbeetes bietet nicht nur optische Vorteile, sondern ist auch interessant, um die Gartenpflege zu erleichtern – sofern diese Steine oder Bordüren richtig verlegt wurden. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Rasenkantensteine so setzen, dass Sie sich lange Jahre daran erfreuen können. Viel Spaß beim Lesen!

Wichtige Eigenschaften

  • Vorteile
  • Formen und Material
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Vorteile von Rasenkantensteinen

Rasenkanten sind ästhetisch und elegant. Sie schließen die Rasenfläche nicht nur sauber ab, sondern verhindern auch, dass der Rasen in Richtung Blumenbeete wuchert oder in langen Stängeln am Rand der Fläche stehen bleibt. Mähkanten sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und machen meist die Verwendung eines Rasentrimmers überfällig. Ein einfacher Rasenmäher genügt nun, um ein sauberes Ergebnis mit minimalem Arbeitsaufwand zu erhalten.

Mähsteine sorgen auch um Blumenbeete herum für eine saubere Kante, da sie diese etwas erhöhen und dem Mulch am Fuß der Pflanzen mehr Halt verleihen. All dies sorgt für ein harmonisches Gesamtbild und eine besonders gepflegte Optik in Ihrem Garten.

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Rasentrimmer

Rasenkantensteine: unterschiedliche Formen und Materialien

Rasenkanten sind in unterschiedlichen Formen und Ausführungen erhältlich. Sie bestehen in der Regel aus Beton, es gibt jedoch auch Modelle aus Metall oder Holz. Die am einfachsten zu verlegende Form ist wohl die abgerundete, bei der sich die Steine ganz nach dem Nut-und-Feder-Prinzip ineinanderfügen. So können Sie beispielsweise geschwungene Linien ohne nötiges Zuschneiden im Garten ziehen.

Selbstverständlich können auch andere Formen verlegt werden. Integrieren Sie beispielsweise schöne Pflastersteine, Natursteine oder Schieferplatten in die Dekoration Ihres Gartens.

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Gartendekorationen

Verlegen von Rasenkanten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Rasenkanten setzen leicht gemacht: Damit Ihre Rasenkante zum echten Blickfang wird, folgen Sie einfach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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Rasenkante

Was Sie für das Verlegen von Rasenkantensteinen benötigen

Vorkenntnisse

Für das Verlegen von Rasenkantensteinen benötigen Sie kein besonderes Fachwissen

Wenn Sie mit Maßband und Schaufel umgehen können und ein paar Tage Zeit haben, können Sie Ihre Rasenkantensteine im Handumdrehen verlegen.

Benötigte Zeit

Etwa ein bis zwei Tage, je nach Rasenfläche.

Personenanzahl

Ein bis zwei Personen.

Werkzeuge und Material

Das Werkzeug, das zum Verlegen von Rasenkantensteinen benötigt wird, hängt selbstverständlich von der Art der Steine und der Verlegungstechnik ab. Beim Verlegen im Sandbett sind die Steine schnell verlegt und Sie benötigen eher wenig Werkzeug. Beim Verlegen im Mörtelbett benötigen Sie etwas mehr Werkzeug, Material sowie Zeit:

*Diese Liste ist nicht vollständig. Die persönliche Schutzausrüstung muss an die jeweilige Arbeitssituation angepasst werden.

Arbeitsschritte

  1. Vorbereitung des Rasens

  2. Zuschneiden der Rasenkantensteine (falls nötig)

  3. Verlegen im Sandbett

  4. Verlegen im Mörtelbett

  5. Abschließende Arbeiten

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Schwämme

1. Vorbereitung des Rasens

Bevor Sie den Betonmischer anschmeißen, sollten Sie genau wissen, wo die Rasenkantensteine verlegt werden sollen. Diese können entweder am Rand der Rasenfläche, um eine Terrasse oder um ein Blumenbeet verlegt werden. Steine, die einfach auf den Rasen gesetzt werden, sind keine gute Idee. Da sie sich durch einfaches Anstoßen verschieben können. Markieren Sie daher mit einer Richtschnur und/oder einer Spraydose Farbe genau, wo die Steine fest installiert werden sollen.

  • Legen Sie die Richtschnur (falls Sie keine haben, können Sie auch Ihren Gartenschlauch verwenden) dort entlang, wo die Rasenkantensteine verlegt werden sollen. Gegebenenfalls können Sie diese Linie jetzt mit einer Spraydose Farbe markieren, bevor Sie zur Schaufel greifen. Stechen Sie die markierte Linie jetzt am besten mit einem Spaten nach, um dem Rasen einen geraden Abschluss zu verleihen und gleichzeitig etwas Erde auszuheben, um ausreichend Platz für die zukünftigen Rasenkantensteine zu schaffen.

  • Nachdem Sie die Rasenkante so vorbereitet haben, können Sie die nötige Länge in laufenden Metern abzählen. Je nach Verlegungstechnik ist jetzt auch der Zeitpunkt gekommen, zu dem Sie die nötige Menge Sand, Kies, Zement usw. berechnen können. Sollten Sie einen Plan für Ihr Projekt vorbereitet haben, können Sie dies selbstverständlich auch im Voraus erledigen und gleich mit der Arbeit loslegen.

  • Verlegen Sie nun die Rasenkantensteine ein erstes Mal, um zu ermitteln, an welchen Stellen die Steine zugeschnitten werden müssen. Machen Sie die entsprechenden Markierungen und legen Sie die Steine wieder beiseite. Achten Sie hierbei darauf, dass keine zu kleinen Stücke verwendet werden, um später einen optimalen Halt zu gewährleisten.

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Bleistifte, Marker und Kreiden

2. Zuschneiden der Rasenkantensteine

Selbst wenn Sie sich für Rasenkantensteine entscheiden, die ganz einfach durch die vorgesehenen Krümmungen aneinandergereiht werden können, müssen diese mindestens zu Beginn und am Ende der Reihe auf die richtige Länge gekürzt werden. Dies ist auch der Fall, wenn Sie Ecken und Winkel einplanen, an denen die Steine eventuell zugeschnitten werden müssen. Für diese Arbeiten eignet sich ein Winkelschleifer am besten, der mit der richtigen Scheibe die Rasenkantensteine mühelos durchtrennt. Achten Sie vor Beginn dieser Schneidarbeiten jedoch darauf, eine geeignete persönliche Schutzausrüstung (Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzhandschuhe, Arbeitskleidung …) anzulegen, um Ihre Gesundheit zu schonen und Unfälle zu vermeiden.

Legen Sie die Steine zum Schneiden entweder auf den Boden oder auf eine Arbeitsplatte und schneiden Sie sie dann, falls nötig, mit einer speziellen Diamanttrennscheibe für Winkelschleifer auf die richtige Länge zu. 

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Diamanttrennscheiben für Winkelschleifer

3. Verlegen im Sandbett

Eine Möglichkeit zum Verlegen von Rasenkantensteinen ist, diese in ein Sandbett zu setzen. Diese Verlegungstechnik wird ebenfalls für Pflastersteine verwendet und muss speziell vorbereitet werden. Sie erscheint auf den ersten Blick einfach, was jedoch täuschen kann. 

  • Beginnen Sie damit, eine etwa 5 cm dicke Schicht Sand in den ausgehobenen Graben zu geben, in dem Sie die Rasenkantensteine verlegen möchten.

  • Treiben Sie anschließend in etwa ein oder zwei Metern Abstand (je nach Form der Kantenlinie) kleine Holzpflöcke in den Boden und befestigen Sie hieran eine Richtschnur, die mit der Wasserwaage horizontal (oder ganz einfach auf Höhe des restlichen Rasens, falls das Gelände ein Gefälle aufweist) und in Höhe der späteren Kantensteine ausgerichtet werden muss.

  • Füllen Sie gegebenenfalls etwas Sand nach und verdichten Sie diesen mit einem Plätter, um die Sandschicht auf Höhe der Steinunterkante (+/- 1–2 cm) zu bringen.

  • Jetzt können Sie die Steine im Sandbett mithilfe der horizontalen Richtschnur verlegen. Je nach Art der Steine müssen Sie diese Stoß an Stoß verlegen oder hierbei eine Fuge von maximal 1 cm einhalten. Die Fugen können Sie abschließend mit Sand füllen.

  • Vergessen Sie nicht, diese mit Wasser „einzuschlämmen“, damit alle Ritzen mit Sand gefüllt werden. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist das gelegentliche Auftreten von Unkraut, das ausgerissen werden muss.

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Sand

4. Verlegen im Mörtelbett

Das Verlegen in einem Mörtelbett bietet den Vorteil, dass weniger oder sogar gar kein Unkraut zwischen den Rasenkantensteinen wachsen kann, da die Fugen hier mit Zement versiegelt werden. Das Unkraut hat somit weniger Chancen, sich einen Platz zu schaffen. 

  • Auch beim Verlegen in Mörtel müssen Sie, wie zuvor beim Verlegen im Sandbett beschrieben, eine Richtschnur befestigen, die Sie horizontal oder entlang der späteren Rasenkante ausrichten.

  • Jetzt können Sie den Mörtel je nach nötiger Menge in einem Eimer, einer Schubkarre oder mit dem Betonmischer anrühren. Das Mischungsverhältnis entspricht im Allgemeinen einem Teil Zement und vier Teilen Sand mit etwas Wasser (etwa ein halber Liter pro Kilogramm Zement), was jedoch auf dem jeweils verwendeten Zementsack überprüft werden muss.

  • Geben Sie den fertigen Mörtel nach und nach in den ausgehobenen Graben und verlegen Sie die Steine. Machen Sie nicht den Fehler, die gesamte Länge mit Mörtel zu füllen, da die darunter liegende Erde das Wasser aus dem Mörtel saugen würde und dieser hart wird, bevor Sie alle Steine verlegen können. Gehen Sie schrittweise vor!

  • Setzen Sie einen Stein auf den Mörtel und richten Sie diesen mit der Richtschnur aus, indem Sie auf diesen leicht mit der Kelle klopfen, um ihn etwas in den Mörtel einzulassen. Jetzt haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, die Fugen sofort mit der Kelle und Mörtel zu füllen.

  • Wischen Sie die Rasenkantensteine nach einigen verlegten Stücken mit einem Schwamm und klarem Wasser sauber. Wenden Sie hierbei nicht zu viel Druck auf die Fugen an, um den Mörtel nicht zu stark auszuwaschen. Fertig!

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Maurerkellen

5. Abschließende Arbeiten

Wenn Sie Mörtel verwendet haben, müssen Sie das Mauerwerk jetzt gute 24 bis 48 Stunden trocknen lassen, bevor Sie die Erde wieder bis zu den Kantensteinen aufhäufen und neuen Rasen aussäen. Schon nach einigen Tagen können Sie das Ergebnis Ihrer Arbeit bewundern und sich vom lästigen Kantenschneiden verabschieden.

 

Ratgeber verfasst von:

Monika, erfahrene Heimwerkerin, Schongau

Ich bin Monika, komme aus Schongau und bin eigentlich seit ich denken kann, am Heimwerken und Basteln interessiert. Da ging es mir ebenso wie Obelix: Ich bin da mehr oder weniger reingefallen, als ich noch ein Kind war. Schuld an allem ist mein Papa, der immer alles selbst gebaut und gebastelt hat. Das ging bei Surfbrettern los und endete mit dem Bau seines Hauses. Heute schwinge ich den Hammer und habe schon zahlreiche Projekte in und um unser Haus auf dem Zähler. Das fängt beim Nähen der eigenen Kleider an, geht mit dem kompletten Ausbau unseres Hauses weiter und endet schließlich in unserem Garten, wo ich derzeit einen in die Terrasse eingelassenen Aufstell-Pool plane. Mein Motto: Mit etwas Gefühl geht alles, man muss sich nur etwas schlaumachen!

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