
Energiesparen: So finden Sie das richtige Steuersystem für Elektroheizungen
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum
Elektroheizungen effizient steuern und Energie sparen
Der Strom macht 19,2 % des Energieverbrauchs deutscher Haushalte aus. 4,8 % der Haushalte heizen zudem mit Strom. In Deutschland werden pro Kilowattstunde Strom mehr als 300 Gramm Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre abgegeben. Im Jahr 2020 lag die Bundesrepublik daher auf dem neunten Platz der EU-Länder mit dem höchsten CO₂-Ausstoß durch Stromerzeugung. (Quelle: Statista)
Aufgrund der aktuellen Klimakrise und den damit verbunden humanitären und ökologischen Konsequenzen ist es wichtig, den Stromverbrauch zu senken. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf Treibhausgas-Emissionen aus, sondern auch auf die Stromrechnung. Nachhaltige Stromsysteme tragen dazu bei, Ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern.
Stromverbrauch mit Steuersystemen senken
Ein Steuersystem für eine Elektroheizung ermöglicht bis zu 15 % Einsparungen beim Stromverbrauch eines Haushalts. Dazu regelt die Steuerung einzelne Heizkörper und den elektrischen Warmwasserspeicher mithilfe vorprogrammierter Zeitpläne und Heizzonen. Wenn Sie unterwegs sind, verringert das Steuersystem den Stromverbrauch und schaltet bei Ihrer Rückkehr wieder auf einen normalen Verbrauch zurück.
Lastabwurfrelais
Ein Lastabwurfrelais wird auch als Vorrangschalter bezeichnet und sorgt für zusätzliche Einsparungen. Es kann ein Gerät mit hohem Stromverbrauch kurzfristig vom Stromnetz trennen, wenn mehrere leistungsstarke Verbraucher gleichzeitig eingeschaltet sind und eine bestimmte Leistung überschritten wird. Dies verhindert eine Überlastung. Sobald sich der Betrieb normalisiert hat, wird das Gerät wieder angeschaltet.
Nebenzeit und Nachtstrom
Mit der Heizungssteuerung ist es auch möglich, von speziellen Tarifen für Nachtstrom zu profitieren. Das System sorgt dann beispielsweise dafür, dass die Warmwassererzeugung nur nachts oder zu Nebenzeiten stattfindet. Sobald die Hauptzeit einsetzt, wird die Warmwasserbereitung unterbrochen. Manche Modelle ermöglichen auch den Abruf von Verbrauchsstatistiken (pro Stunde, pro Zone, pro Gerät).
Die richtige Temperatur für jeden Raum
Um mit einer Heizung nicht mehr Energie als nötig zu verbrauchen, ist es wichtig, auf seine Heizgewohnheiten zu achten. Für jeden Raum gibt es ideale Temperaturen:
19 bis 21 °C im Wohnraum (16 °C bei Abwesenheit);
16 °C in Schlafzimmern;
17 °C im Badezimmer (ungenutzt) und 22 °C bei Benutzung.
Bei einer Abwesenheit von mehr als 24 Stunden ist es ratsam, die Temperatur auf 16 °C einzustellen. Wenn Sie noch länger abwesend sind, sollte sie auf 12 bis 14 °C geregelt werden.
Energiemessgeräte
Steuerbare Heizsysteme
Steuersysteme können Heizungen regeln, die mit Strom betrieben werden:
Elektrische Heizkörper
Elektrische Heizkörper, z. B. Konvektorheizungen, Speicherheizungen oder Infrarotheizungen. Das Steuersystem überwacht und regelt ihren Betrieb. Die Heizkörper schalten sich an, sobald die Raumtemperatur unter einen bestimmten Wert sinkt. Wird die eingestellte Temperatur erreicht, schalten sie sich wieder aus.
Zentralheizung
Je nach Modell können Steuersysteme auch Heizkessel, Wärmepumpen, Pelletöfen oder Fußbodenheizungen managen. Die Steuerung stellt die Zentralheizung so ein, dass die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird. Ein Außentemperaturfühler verbessert die Leistung des Systems zusätzlich.
Warmwasserspeicher
Mit einem Steuersystem kann die Warmwasserbereitung an den Nachtstromtarif angepasst werden. So wird Warmwasser nur in Nebenzeiten produziert. Zu Hauptzeiten wird die Warmwassererzeugung unterbrochen. Auf diese Weise benötigen Sie keinen Tag-Nacht-Schütz, um Einsparungen zu machen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Stromanbieter über passende Tarife.
Elektroheizungen
Elemente eines Steuersystems für Elektroheizungen
Steuerungen für Elektroheizungen können aus mehreren Elementen bestehen:
Schalteinheit im Schaltschrank. Sie regelt die verschiedenen Heizelemente über einen Pilotleiter oder Power Line Communication (PLC).
Steuereinheit: Sie ist mit der Schalteinheit verbunden und ermöglicht die Steuerung des Systems und die Einstellung des Stromverbrauchs.
Raumthermostate: Sie werden in jedem Referenzraum befestigt und kontrollieren die Raumtemperatur.
Temperaturfühler: Sie messen die Temperatur und leiten die Information über Funk an das Steuersystem weiter.
Je nach Modell werden die Einstellungen an der Steuereinheit oder an den Raumthermostaten vorgenommen. Hierzu werden Temperatur-Zeitpläne aufgestellt (Komfortmodus, Nachtmodus usw.). Es ist zudem möglich, Sonderprogramme einzustellen, beispielsweise bei längerer Abwesenheit (Frostschutzmodus).
Die Schalteinheit ermöglicht die Steuerung und die Versorgung verschiedener Geräte, die an den Stromkreis angeschlossen sind. Dank einer Funkverbindung mit der Steuereinheit ist es bei manchen Modellen möglich, den Stromverbrauch und den aktuellen Strompreis abzufragen.
Elektroheizungen
Funktionen eines Steuersystems für Elektroheizungen
Welches Steuersystem sich für einen Haushalt eignet, kommt auch auf die Menge der Heizbereiche an. Die meisten Steuersysteme besitzen folgende Merkmale:
Steuerung pro Heizbereich
Die meisten Steuersysteme sind für eine bis zwei Zonen ausgelegt. Zu einer Zone können mehrere Geräte gehören. Steuersysteme mit einer Zone können beispielsweise für eine Zentralheizung eingesetzt werden. So werden Wärmepumpe und Fußbodenheizung aktiviert, wenn zwischen Ist- und Solltemperatur ein Unterschied besteht.
Steuersysteme mit zwei Zonen ermöglichen unterschiedliche Temperaturen für den Wohnraum und die Schlafzimmer. Sie werden unabhängig voneinander geregelt. In Schlafzimmern sollte die Raumtemperatur etwa 16 °C betragen. Im Wohnraum sollte die Temperatur zwischen 19 und 20 °C liegen. Bei Abwesenheit kann sie auf 16 °C geregelt werden.
Steuersysteme mit drei Heizzonen sind ideal für Häuser mit vielen Zimmern. So kann die Temperatur in Gästezimmern auf ein Minimum eingestellt werden.
In jedem Fall sollten Sie ein Steuersystem wählen, dessen Funktionen zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Haushalt passen.
Lastabwurfrelais
Wie weiter oben beschrieben dient ein Lastabwurfrelais dazu, die Versorgung eines Stromkreises kurzfristig zu unterbrechen, wenn Überlast entsteht. So können Sie weiter Strom sparen.
Dies wirkt sich positiv auf Ihre Stromrechnung aus.
Der Stromtarif sollte auf Ihre Lebensgewohnheiten zugeschnitten sein.
Stromverbrauch überwachen
Dank der Funkverbindung mit der Steuereinheit sind manche Steuersysteme dazu in der Lage, den Stromverbrauch für bestimmte Zeiträume oder Zonen nachzuverfolgen. So haben Sie Ihre Elektroheizung immer im Auge und können Ihre Gewohnheiten anpassen, um eine böse Überraschung auf der Stromrechnung zu verhindern.
Tägliches Heizungsmanagement
Steuersysteme für Elektroheizungen verwalten die Temperatur Ihres Hauses dank verschiedener Programme:
Solltemperatur: nach Bereich und Zeitraum einstellbar. So gehen Sie sicher, dass es beim Aufwachen und nach der Arbeit immer angenehm warm ist. Auch am Wochenende oder am Abend wird der Wohnraum auf eine Wohlfühltemperatur geheizt.
Sparmodus: Dieser Modus spart Energie, indem die Raumtemperatur um ein oder zwei Grad Celsius gesenkt wird.
Abwesenheitsmodus: Dieser Modus senkt die Raumtemperatur auf einen eingestellten Wert, wenn niemand zu Hause ist.
Anwesenheitsmodus: Bei dieser Funktion werden nach einer Abwesenheit alle Einstellungen reaktiviert.
Warmwassererzeugung erzwingen: Wenn mehr Personen als gewöhnlich im Haushalt leben, kann mit dieser Funktion zusätzliches Warmwasser bereitet werden.
Elektroheizungen
Elektroheizungen und energetische Sanierung
Nachhaltiges Heizen gehört wie die Warmwassererzeugung, Wärmedämmung oder Wohnraumlüftung zu den Maßnahmen, die im Rahmen einer energetischen Sanierung finanziell gefördert werden. Elektroheizungen selbst werden nicht gefördert. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage können Sie jedoch unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse beantragen.
Mehr über staatliche Förderprogramme erfahren: Energetische Sanierung: Förderungen im Überblick
Elektroheizungen
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Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum
Seit einigen Jahren betreibe ich einen Service für Gartenpflege für Privatpersonen und Unternehmen. Ich leite ein Team von Gärtnern und sorge für die Erstellung und Pflege von Grünflächen. Auf der anderen Seite vermittle ich mein Know-how an die Kunden in Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gärten. Nach einer kaufmännische Ausbildung begann ich meine Karriere in der Hotellerie, wandte mich aber schnell dem Landschaftsbau zu, wo ich durch diverse Weiterbildungen solide technische Fähigkeiten erwarb. Auch im Privaten bin ich der Kunst des Gartenbaus zugewandt. Mit meiner Frau habe ich unseren Garten von A bis Z gestaltet und ich pflege ihn mit Sorgfalt, genauso wie den Gemüsegarten! Und bezüglich Heimwerken gibt es keine Ausnahme! Und ja, Gartenarbeit ist auch heimwerken: Pergola, Gartenhaus, Pflaster, Zaun und so weiter... Es ist immer etwas in einem Garten zu tun! Nach den Arbeiten sind meine Frau und ich stolz auf das erreichte Ergebnis und freuen uns, es in vollen Zügen genießen zu können! Ihnen Tipps zu geben und Ihnen bei der Wahl der Werkzeuge, bei der Pflege oder der Verschönerung Ihres Gartens zu helfen, macht mir stets Freude.