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So finden Sie die richtige Steuerung für Elektroheizungen

So finden Sie die richtige Steuerung für Elektroheizungen

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

5 Min. Lesezeit
Ein Steuergerät ermöglicht es, Strom zu sparen, indem es dafür sorgt, dass die Temperatur von Heizkörper und Heizkessel an Heizbereiche und bestimmte Uhrzeiten angepasst wird. Dank Thermostat und Lastrelais werden die Heizkosten kontrolliert. Der Stromverbrauch wird über ein tägliches oder wöchentliches Heizprogramm geregelt.

Steuerung einer Elektroheizung unter der Lupe

Elektroheizungen und Warmwasserspeicher können mit einem Thermostat und einem Steuergerät ausgestattet werden, um die Heizzeiten und somit den Stromverbrauch an Ihre Bedürfnisse und Gewohnheiten anzupassen. Wenn Sie zusätzlich noch einen Stromtarif auswählen, der zu Ihrer Ausstattung passt, und Nacht- sowie Tagstromtarife umfasst, können Sie Ihre Elektroheizung weiter optimieren.

Ein gut eingestelltes Steuersystem hilft beim Stromsparen und sorgt für wohlige Wärme, indem der Verbrauch der einzelnen Heizkörper angepasst wird. Mit einer Steuerung können Sie Geräte wie Nachtspeicherheizung, Heizkörper und Warmwasserspeicher so einstellen, dass sie dann laufen, wenn der Strom besonders günstig ist, also zu Nebenzeiten.

Da das Steuersystem den Stromverbrauch kontrolliert, können Sie einen günstigeren und vorteilhafteren Stromtarif wählen. Mit einem optimal eingestellten Heizsystem können Sie daher viel Geld sparen.

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Warmwasser-Wärmepumpe

So funktioniert die Steuerung einer Elektroheizung

Das Steuersystem besteht im Grunde aus zwei Elementen. Der Benutzer interagiert mit dem Raumthermostat. Hier kann er Heizphasen programmieren und die Raumtemperatur einstellen. Auf diese Weise wird zu fest eingestellten Zeiten geheizt, z. B. wenn Sie aufwachen oder von der Arbeit kommen. Sie können auch Programme für Wochentage und das Wochenende einstellen. Sie haben dabei die Wahl zwischen vorprogrammierten Einstellungen und eigenen Programmen. So können Sie beispielsweise den Sparmodus einstellen, mit dem die Temperatur um ein oder zwei Grad gesenkt wird, oder den Abwesenheitsmodus auswählen.

Bei smarten Raumthermostaten erhalten Sie zudem Informationen zum aktuellen oder jährlichen Verbrauch. Dies ist praktisch, um Stromfresser sowie schlechte Heizgewohnheiten zu entlarven und Strom zu sparen.

Manche Steuersysteme sind mit Zusatzgeräten ausgestattet, die es ermöglichen, den Stromverbrauch einzelner Heizkörper in Echtzeit über Sensoren zu erfassen und Geräte, die zu viel Strom verbrauchen, kurzfristig vom Strom zu trennen. Die Steuereinheit schaltet die Geräte wieder an, wenn dies möglich ist. Diese Zusatzausstattung wird als Lastabwurfrelais bezeichnet.

Zentrale Heizungssteuerung vs. Steckdosenthermostat

Zentrale Steuerung für Elektroheizungen

Bei Elektroheizungen haben Sie die Wahl zwischen einer zentralen Steuerung und Steckdosenthermostaten für jeden einzelnen Heizkörper. Mit einer zentralen Steuerung haben Sie einen besseren Überblick über Heizphasen und -bereiche. Ist diese zudem mit einem Lastabwurfrelais ausgestattet, wird eine Überbelastung durch Verbraucher wie Heizkörper oder Warmwasserspeicher verhindert. So wird der Stromverbrauch ihres elektrischen Heizsystems optimiert.

Steckdosenthermostat

Ein einfaches Steckdosenthermostat ermöglicht nur die Programmierung eines einzelnen Heizkörpers. Daher müssen Sie für jeden Elektroheizkörper einzeln Heizphasen und -temperaturen einstellen. Die Optimierung des Stromverbrauchs ist im Vergleich zu einem zentralen Raumthermostat mit Steuereinheit geringer. Daher kann es sein, dass viele Geräte mit hohen Leistungsaufnahmen gleichzeitig laufen. Da kein Lastabwurfrelais vorhanden ist, kann es daher zu einer Überbelastung kommen, wenn Heizung, Durchlauferhitzer und Kochfelder gleichzeitig angeschaltet sind, und die Sicherung fliegt raus! Ein Steckdosenthermostat ist daher eine günstige Lösung zur Programmierung einzelner Elektroheizungen, trägt jedoch nicht zur Optimierung Ihres Heizsystems bei.

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Zentrale Steuerung für Elektroheizungen: Merkmale

Achten Sie darauf, wie viele Heizbereiche vom Raumthermostat gesteuert werden können. In der Regel gibt es zwei Bereiche. Bei großen Häusern mit Räumen, die nur selten genutzt werden, kann es sich auch lohnen, mehrere Bereiche zu programmieren.

Mit einem Lastabwurfrelais können Sie Geräte mit hoher Leistungsaufnahme kurzzeitig vom Netz trennen und so Strom sparen. Achten Sie darauf, dass keine Geräte ausgeschaltet werden, die hierdurch Schaden erleiden könnten, beispielsweise die Beleuchtung. Elektroheizungen und Boiler haben einen hohen Stromverbrauch und können problemlos vom Stromnetz getrennt werden. Sie können die Reihenfolge festlegen und prioritär Heizkörper in unbenutzten Räumen und Schlafzimmern abschalten, bevor Sie Heizkörper im Wohnzimmer oder den Warmwasserspeicher vom Stromnetz trennen. Wenn Ihr Lastabwurfrelais manche Geräte zu oft abschaltet, sollten Sie Ihr Heizsystem überprüfen lassen.

Elektroheizkörper werden entweder über sogenannte Pilotdrähte gesteuert, die Funktionssignale übertragen, oder über einen Leistungsschütz im Verteilerkasten, der die Stromversorgung unterbricht. Dies geschieht dann, wenn zu viel Strom verbraucht wird oder eine Höchsttemperatur erreicht wurde.

Funkthermostate sind sehr einfach zu installieren und besitzen oft eine gute Reichweite. Mit einer Lithiumbatterie funktionieren sie bis zu fünf Jahre.

Manche Steuersysteme können direkt mit dem Zähler kommunizieren. Diese intelligenten Energiemanagement-Systeme sind sehr nützlich, um Ihren Verbrauch im Auge zu behalten und zu optimieren.

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Heizkörper

Voraussetzungen für ein zentrales Steuersystem

Montage

Zuerst sollten Sie die Heizbereiche festlegen, die das Gerät steuern soll. Ein Heizbereich besteht aus Räumen, die gleiche Heizansprüche besitzen. Es ist empfehlenswert, einen "Nachtbereich" für Schlafzimmer einzurichten und einen "Tagbereich" für Küche und Wohnzimmer. Wenn Ihr Raumthermostat mehr als zwei Bereiche programmieren kann, können Sie die Temperatur Ihres Heims noch genauer einstellen. Jeder Bereich wird mit einem Sensor ausgestattet, der mit dem Steuergerät verbunden ist und die Temperatur misst.

Sie müssen festlegen, wo das Raumthermostat am besten angebracht wird. Es muss gut sichtbar und zugänglich sein, damit Sie die Temperatur jederzeit ablesen und anpassen können. Daher hat es in einem Schrank nichts zu suchen. Befestigen Sie es eher im Flur oder im Eingangsbereich.

Das Steuergerät selbst wird im Verteilerkasten installiert. Sehen Sie daher genug Module vor.

Energiemanagementsystem

Einen Schritt weiter gehen Sie, wenn Sie ein Energiemanagementsystem einbauen. Dieses lohnt sich insbesondere im Zusammenhang mit einer Photovoltaikanlage und ermöglicht es, den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms zu überwachen und zu optimieren. Zudem lässt sich der Verbrauch von Heizkörpern, Wärmepumpe und anderen strombetriebenen Geräten genau analysieren. Dies ermöglicht es, Strom und Geld zu sparen. Denken Sie auch daran, dass gute Wärmedämmung dazu beiträgt, die Heizkosten noch weiter zu senken. In Kombination mit digitalen oder intelligenten Stromzählern haben Sie Ihren Energieverbrauch voll im Griff. Eine Steuerung für Ihre Elektroheizung ist der erste Schritt zum sparsamen Heizen.

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Betriebsstundenzähler
 

Ratgeber verfasst von:

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

Seit meiner Kindheit haben mich Handwerk und Technik interessiert. Ich war schon immer fasziniert vom Heimwerken und von Holzarbeiten. Mit dem Kauf meiner Wohnung hatte ich plötzlich eine lebensgroße Spielwiese. Auf dem Programm standen elektrische Installationen, natürlich unter Beachtung der Normen, neue Wände zu ziehen, aber auch die Deko. Mit der Ankunft unseres kleinen Sohnes fing ich an, Möbel für ihn und später auch für uns zu bauen! Aus Platzgründen habe ich zwar keine feste Werkstatt, aber ich habe bereits eine Menge Wissen angesammelt, das ich gerne mit Ihnen teile.

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