
So finden Sie das richtige Energiemonitoring-System
Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:
Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg
Wichtige Eigenschaften
- Eingänge
- Anschlüsse
- Eingänge für gesendete Impulse
- LCD-Display
- Unterteilung
Energieverbrauch messen: Wozu?
Genau zu wissen, wie viel Energie verbraucht und wie diese Energie genutzt wurde, kann dabei helfen, Energiefresser und schlechte Gewohnheiten zu identifizieren. Alle Haushalte in Deutschland müssen mit digitalen Zählern ausgestattet werden. Seit 2020 müssen Haushalte, die einen bestimmten Stromverbrauch überschreiten, sogar sogenannte Smart Meter (intelligente Stromzähler) einbauen, die dabei helfen, den Stromverbrauch zu überwachen. Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes zu verringern, indem Energie gespart wird. Energiemonitoring-Systeme ermöglichen es, Stromfresser ausfindig zu machen. Hierzu zählen:
Klimageräte
Der restliche Stromverbrauch wird aus der Differenz zwischen dem auf dem Stromzähler angegebenen Verbrauch und den oben genannten Geräten berechnet.
Betriebsstundenzähler
Energiemonitoring-System anschließen
Ein Energiemonitoring-System besitzt eine Stromversorgung, die durch einen 2-A-Schutzschalter abgesichert werden muss. Zudem verfügt es über folgende Elemente:
5 Eingänge, ein Eingang pro Gerät. Eine direkte Verdrahtung ist dabei sehr umständlich, da die gesamte Ausstattung über Kabel verbunden werden muss. Mithilfe von Stromwandlern wird der Einbau erleichtert. Sie werden einfach um eine oder mehrere Phasenleitungen, deren Leistung gemessen werden soll, geclipst. Elektroarbeiten sollten immer von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. So gehen Sie sicher, dass Ihre Geräte ordnungsgemäß angeschlossen sind.
Über einen speziellen Anschluss können, in Verbindung mit einem intelligenten Zähler, Informationen über den abgeschlossenen Vertrag, Tarifoptionen, die verbrauchte Leistung, die maximale Leistung oder auch die Verbrauchsperiode übermittelt werden. Mithilfe dieser Daten berechnet das Energiemonitoring-System, wie viel Ihr Energieverbrauch kostet.
Zwei Eingänge für Impulse von kompatiblen Zählern. Gas- oder Wasserverbrauch können in die Berechnungen und Zählerstände einbezogen werden.
Energieverbrauch überwachen und verringern
Auf dem LCD-Bildschirm des Energiemonitoring-Systems können der momentane Verbrauch, der Gesamtverbrauch oder der Verbrauch einzelner Geräte angezeigt werden. Je nach Modell ist die Unterteilung dieser Daten mehr oder weniger genau. Wenn Sie ermitteln wollen, ob ein Tag- und Nachttarif noch Sinn macht, können Sie diese Informationen einfach auf dem Gerät abrufen. Die Anzeige wichtiger Werte ist sehr einfach. Allerdings haben Energiemonitoring-Systeme den Nachteil, dass sie nicht sehr ergonomisch sind. Hochwertige Anlagen von namhaften Smart-Home-Herstellern besitzen einen RJ45-Anschluss, über den sie mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden sind. Über Ihr Smartphone oder Ihr Tablet erhalten Sie einfach Zugriff auf Ihren Verbrauch. Diese Berichte ermöglichen es Ihnen, schlechte Gewohnheiten zu identifizieren. Ob Heizung, Klimaanlage, Elektroheizkörper, Gasheizung oder andere Heiztechnik – Sie haben Ihren Verbrauch im Auge und können ihn dank des Energiemonitoring-Systems optimieren.
Stromverbrauch im Blick behalten
Wenn Sie nur den Verbrauch bestimmter Geräte überwachen möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Ein einfaches Messgerät, das den Gesamtverbrauch misst. Es ist nicht mit dem Stromzähler verbunden. Da es direkt im Verteilerkasten sitzt, ist es sozusagen unsichtbar.
Ein oder mehrere Steckdosen-Energiemessgeräte. Diese Geräte messen den Strom, der durch sie hindurchfließt. Die einfachsten Modelle zeigen nur den aktuellen Verbrauch und den Gesamtverbrauch an. Hochwertigere Modelle senden diese Informationen per Funk an ein zentrales Gerät, das Ihnen Auskunft über Ihren Stromverbrauch gibt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, sich die Daten auf unterschiedliche Weise anzeigen zu lassen, um alle wichtigen Informationen auf einen Blick zu sehen. Bei manchen Modellen löst ein besonders hoher Verbrauch einen Alarm aus. So können Sie energieintensive Geräte wie Zusatzheizungen überwachen.
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Ratgeber verfasst von:
Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg
Seit meiner Kindheit haben mich Handwerk und Technik interessiert. Ich war schon immer fasziniert vom Heimwerken und von Holzarbeiten. Mit dem Kauf meiner Wohnung hatte ich plötzlich eine lebensgroße Spielwiese. Auf dem Programm standen elektrische Installationen, natürlich unter Beachtung der Normen, neue Wände zu ziehen, aber auch die Deko. Mit der Ankunft unseres kleinen Sohnes fing ich an, Möbel für ihn und später auch für uns zu bauen! Aus Platzgründen habe ich zwar keine feste Werkstatt, aber ich habe bereits eine Menge Wissen angesammelt, das ich gerne mit Ihnen teile.