
Energiesparlampen und smarte Glühbirnen
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Jennifer, Heimwerkerin, Düsseldorf
Gute Gründe für Energiesparlampen
Die Beleuchtung macht einen Großteil des Energieverbrauchs eines Haushalts aus (ungefähr 10 %). Um Ihre Energiekosten zu senken, sollten Sie auch auf die Beleuchtung achten. Sparsame Lampen eignen sich dazu perfekt, da sie eine lange Lebensdauer aufweisen. Sie verbrauchen zudem weniger Strom.
Moderne Leuchtmittel: Vorteile
Kompaktleuchtstofflampen und LEDs (Light Emitting Diodes) ermöglichen es, die Energiekosten im Vergleich zu klassischen Glühbirnen und Halogenlampen um fast 75 % zu senken. Seit 2009 wurden alte Glühbirnen und Halogenlampen schrittweise verboten, da diese Art Leuchtmittel bei Benutzung zu viel Wärme bildet, was sich auf seine Lebensdauer auswirkt.
Moderne Leuchtmittel halten im Durchschnitt 15-mal länger als alte Glühlampen.
Zudem ist die Lichtausbeute moderner Leuchtmittel wie LED-Lampen oder Kompaktleuchtstofflampen besser als die der alten Glühbirnengeneration.
Lumen versus Watt
Um die Helligkeit eines Leuchtmittels zu bewerten, wird heutzutage nicht mehr auf den Watt-, sondern auf den Lumen-Wert geachtet. Lumen ist die Einheit für den Lichtstrom und wird für LEDs und Kompaktleuchtstofflampen verwendet. Sie gibt an, wie viel Licht tatsächlich erzeugt wird. Watt gibt die Lichtleistung an. Mit modernen Leuchtmitteln wird bei weniger Leistung mehr Licht erzeugt. Daher hat Lumen Watt als Einheit auf den Verpackungen ersetzt. Die Wattangabe ist zwar noch immer zu finden, sagt jedoch nicht viel aus.
1 Watt entspricht etwa 10 Lumen.
Im Handel erhältliche Leuchtmittel besitzen zwischen 22 und 1400 Lumen.
Je höher der Lumenwert, desto besser ist die Beleuchtung.
Energiesparlampen
Leuchtmittelarten
Moderne Glühbirnen wie Kompaktleuchtstofflampen und LED-Lampen sind immer häufiger in Haushalten zu finden. Das Licht, das sie produzieren, steht dem Licht klassischer Glühbirnen in nichts nach. Sie sind jedoch viel sparsamer und umweltfreundlicher.
Kompaktleuchtstofflampen
Kompaktleuchtstofflampen bestehen aus einem Glasrohr. Sie funktionieren mit oder ohne Vorschaltgerät, wobei Lampen mit eingebautem Vorschaltgerät (als Energiesparlampen bezeichnet) seit 2021 nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Im Glasrohr befindet sich eine Mischung aus Argon, fluoreszierendem Pulver und Quecksilberdampf.
Kompaktleuchtstofflampen: Vorteile
Sie sind sparsam (11 Watt entsprechen einer klassischen 60-Watt-Glühbirne).
Sie sind in vielen Ausführungen und Größen erhältlich, erzeugen wenig Wärme und sind daher sicherer (Brandgefahr) als klassische Glühbirnen.
Sie haben eine lange Lebensdauer (bis zu 15 000 Stunden).
Sie sind sparsam (Einsparungen von 75 % im Vergleich zu alten Glühbirnen).
Kompaktleuchtstofflampen: Risiken
Kompaktleuchtstofflampen neigen dazu, mit einer bestimmten Frequenz zu Flimmern. Modelle mit Vorschaltgerät können den Betrieb mancher Medizinprodukte (Herzschrittmacher, Hörimplantate, Insulinpumpen) stören. Personen mit solchen Hilfsmitteln sollten mindestens 1,5 Meter Abstand von diesen Lampen einhalten. Wenn die Lampe zerbricht, besteht zudem Gefahr durch Quecksilber.
LED-Leuchtmittel
LEDs (englisch: light-emitting diode), auch Leuchtdioden genannt, sind elektronische Bauelemente, die Strom in Licht umwandeln. Ihre Lichtstärke wird in Lumen (Lm) und ihre Lichtfarbe in Kelvin (K) ausgedrückt.
LED-Lampen: Vorteile
LEDs sind sehr sparsam: Eine LED-Lampe mit 6 Watt entspricht einer klassischen 60-Watt-Glühbirne.
Sie erzeugen keine Wärme.
Sie haben eine extrem lange Lebensdauer von bis zu 30 000 Stunden.
Sie sorgen für eine leistungsstarke Beleuchtung.
LEDs: Risiken
LEDs mit blauem Licht sind nur noch selten im Handel zu finden. Studien haben gezeigt, dass das blaue Licht, das von LEDs ausgestrahlt wird, schädliche
Für Ihr Wohlbefinden wird empfohlen, auf blaustichiges Licht zu verzichten und im Wohnraum Beleuchtung mit warmweißem Licht zu verwenden (Farbtemperatur <3000 K).
Glühbirnen
Lichtmanagement
Energiesparende Leuchtmittel sind der erste Schritt für ein besseres Lichtmanagement. Mithilfe von Dimmern, Zeitschaltuhren, Bewegungsmeldern und Smart-Home-Technologien wird die Steuerung der Beleuchtung noch effizienter.
Dimmer und Glühbirnen: Kompatibilität
Mit einem Dimmer können die Helligkeit einer Lampe an die jeweiligen Bedürfnisse des Benutzers angepasst und verschiedene Stimmungen erzeugt werden. Ob gedimmtes oder lebendiges Licht: Mit nur einer Lampe kann das Ambiente des gesamten Raums verändert werden.
Ob eine Kompaktleuchtstofflampe oder eine LED-Lampe mit einem Dimmer kompatibel ist, können Sie an der Angabe "dimmbar" auf der Verpackung erkennen.
LED-Glühbirnen können mit einem klassischen Dimmer funktionieren. In diesem Fall leuchten die Lampen direkt mit voller Leistung.
Ein spezieller LED-Dimmer sorgt für einen besseren Betrieb. So können Sie die Helligkeit zu 100 % genau einstellen.
Zeitschaltuhren
Eine Zeitschaltuhr oder ein Lichtschalter mit Zeitschaltuhr ermöglicht es, die Beleuchtung und andere Geräte zu bestimmten Zeiten automatisch einzuschalten.
Sie können je nach Modell bestimmte Tages-, Wochen- oder Monatspläne einstellen.
Vorteile einer Zeitschaltuhr
Eingeschaltetes Licht erweckt den Eindruck, dass jemand zu Hause ist, selbst wenn Sie eigentlich unterwegs sind. Dies steigert die Sicherheit.
Zudem sind Zeitschaltuhren praktisch, um Elektrogeräte zu Zeiten laufen zu lassen, wenn der Strom besonders günstig ist.
Lichtschalter mit Bewegungsmelder
Bewegungsmelder oder Präsenzmelder registrieren Bewegungen und schalten das Licht dementsprechend automatisch ein und aus.
Bewegungsmelder: Vorteile
Die Beleuchtung schaltet sich nur ein, wenn sich jemand im Raum befindet.
Sie brauchen nicht ständig daran zu denken, das Licht auszumachen, wenn Sie einen Raum verlassen.
Er eignet sich für Orte, die oft nachts benutzt werden (Flur, Eingangsbereich, Treppen, Toiletten).
Schalter mit Lichtsensor
Diese Schalter werden auch als Dämmerungsschalter bezeichnet. Sie enthalten einen Sensor, der es ermöglicht, die Helligkeit der Beleuchtung an das natürliche Licht anzupassen. So wird nur so viel Licht verwendet, wie es gerade nötig ist.
Vorteile
Das künstliche Licht passt sich an Ihre tatsächlichen Bedürfnisse an.
Es eignet sich insbesondere als Beleuchtung für Durchgangsbereiche, die nachts häufig benutzt werden.
Dimmer modular
Smart-Home-Beleuchtung
Das Lichtmanagement über Smart-Home-Installationen setzt sich immer mehr durch. Bei einem Smart Home werden die Beleuchtung und andere intelligente Geräte über das Smartphone gesteuert.
Dieses System kombiniert energiesparende Lampen, Dimmer, Lichtsensoren und Bewegungsmelder. Eine smarte Lichtsteuerung ist heutzutage in vielen Haushalten zu finden.
Smarte Beleuchtung: Vorteile
Verbesserung des Wohlbefindens durch die Anpassung der Helligkeit je nach Intensität des natürlichen Lichts
Verringerte Energiekosten dank der automatischen und an die Gegebenheiten anpassbaren Steuerung
Individuelle Programmierung je nach persönlichen Bedürfnissen
Steuerung aus der Ferne mithilfe eines Smartphones
Verringerung des CO2-Ausstoßes, positive Umweltbilanz
Gefühl von Sicherheit, da alles automatisch gesteuert wird
Bewegungsmelder
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Ratgeber verfasst von:
Jennifer, Heimwerkerin, Düsseldorf
Ich habe keine besondere Ausbildung als Handwerkerin oder Dekorateurin, ich habe mir alles selbst beigebracht. Frei nach der Devise "Learning by doing" habe ich mein Haus renoviert. Bis zum Umzug mussten wir ALLES neu machen, vom Boden über die Wände bis zur Decke, von der Küche bis zum Bad ... Am Ende war ich ein echter Profi! Heute rufen meine Freunde mich sofort an, wenn Hand angelegt werden muss. Heimwerken und DIY-Projekte sind eine richtige Leidenschaft geworden. Sich den Herausforderungen zu stellen, eine Idee im Kopf und mit ein paar Werkzeugen erwacht sie zum Leben. Hier meine Ratschläge und Ideen zu teilen, ist ein großes Vergnügen!