
So finden Sie das richtige Vogelkäfig-Zubehör
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Wichtige Eigenschaften
- Fress- und Trinknapf
- Badehäuschen und Nistplatz
- Material und Form
Das wichtigste Zubehör für Vogelkäfige
Sitzstangen gehören in jeden Vogelkäfig, damit Ihre Vögel etwas haben, worauf sie sich niederlassen können. Verwenden Sie allerdings nicht zu viele davon. Der Käfig darf nicht zu voll sein und die Vögel daran hindern, von einer Stange zur anderen zu fliegen. Sie können hier aus verschiedenen Materialien – Holz, Kunststoff, Zement oder sogar Seile – und Durchmessern wählen. Der Durchmesser sollte groß genug für die Füße und Krallen sein.
Ein anderes notwendiges Zubehör für den Käfig sind Trink- und Futternäpfe. Auch hier ist das Angebot an Formen und Materialien groß. Es gibt offene oder fast geschlossene Näpfe. Beachten Sie bei der Materialwahl (hauptsächlich Kunststoff und Edelstahl), dass die Näpfe hygienisch und leicht zu reinigen sein müssen.
Vögel sind äußerst anspruchsvoll, was ihre Körperpflege betrifft. Sie baden gern, vor allem, wenn es heiß wird. Ein Badehäuschen, das Sie vor die Käfigtür oder ans Gitter hängen, ist ideal. Sie können aber auch eine Untertasse mit Wasser füllen und auf den Boden des Käfigs stellen.
Ein Nest bietet Unterschlupf, sollten Ihre Vögel einmal das Bedürfnis haben, sich zurückzuziehen. Für die Fortpflanzung ist es natürlich absolut notwendig.
Sitzstangen
Vogelkäfig
So finden Sie die richtigen Sitzstangen für Ihren Vogelkäfig
Am besten ist es natürlich, wenn Sie Sitzstangen in verschiedenen Formen und Materialien, aber auch mit leicht unterschiedlichem Durchmesser verwenden. Dadurch ruht das Gewicht der Vögel nicht immer auf derselben Stelle ihrer Füße. Außerdem können Sie auf diese Weise wunde Stellen und Krankheiten verhindern.
Es gibt sogar beheizte Sitzstangen, die in kalten Umgebungen (z. B. wenn der Käfig oder die Voliere im Freien steht) oder für alternde Vögel genutzt werden können.
Durchmesser der Sitzstangen
Der Durchmesser der Sitzstangen muss unbedingt für die Größe der Vogelfüße geeignet sein. Sind die Sitzstangen zu breit, können sich die Vögel nicht daran festhalten, sondern rutschen ab und verkriechen sich in eine Ecke des Käfigs. Bei zu dünnen Sitzstangen müssen sich die Vögel daran festkrallen, sodass sie sich nicht ausruhen können. Außerdem schadet dies ihren Krallen.
Beispielsweise sollte der Durchmesser für kleinste Ziervögel, wie das Japanische Mövchen oder den Grausastrild, ungefähr 10 mm betragen. Kanarienvögel oder exotische Vögel benötigen einen Durchmesser von 12 bis 15 mm, große Sittiche etwa 22 bis 25 mm und Papageien sogar 30 bis 35 mm.
Sitzstangen und ihre Materialien
Holzstangen bieten die perfekte Oberfläche für Vogelkrallen, auch wenn sie schwierig zu reinigen sind. Sie sollten sie ruhig regelmäßig desinfizieren und von Zeit zu Zeit sogar auswechseln. Natürlich können Sie auch Zweige aus der Natur verwenden. Achten Sie aber darauf, dass sie nicht von einem giftigen Baum stammen.
Sitzstangen aus Kunststoff sind hygienisch und leicht zu reinigen. Da sie jedoch hart und glatt sind, beanspruchen sie die Krallen der Vögel nicht ausreichend. Sie sollten deshalb eher sparsam verwendet werden, zum Beispiel vor einem Futternapf oder in Kombination mit Sitzstangen aus Holz.
Sitzstangen aus Zement haben eine therapeutische Wirkung. Ihre strukturierte und/oder gewellte Oberfläche fördert die Durchblutung in den Füßen der Vögel. Das Material selbst schärft ihre Krallen und ist gut geeignet, um den Schnabel zu wetzen.
Es gibt auch Tau-Sitzstangen, auf denen die Vögel schaukeln können.
Futternäpfe
Die richtigen Futternäpfe für Ihren Vogelkäfig
An einem Futternapf können Ihre Vögel entsprechend ihren Fressgewohnheiten und ohne große Mühe ihren Bedarf an Körnern, Pellets und/oder Früchten oder Gemüse stillen. Anzahl und Größe der Futternäpfe sollten an die Anzahl der Vögel im Käfig angepasst werden.
Verschiedene Formen von Futternäpfen
Futternäpfe in Rohrform werden an das Käfiggitter gehängt und geben das Futter nach und nach aus. Diese Spender sind praktisch und hygienisch, da die Vögel das Futter nicht mit ihren Ausscheidungen verschmutzen können. Ein Spender muss regelmäßig sorgfältig ausgewaschen und getrocknet werden.
Offene Näpfe haben die Form einer Schale und werden ans Gitter gehängt oder auf den Käfigboden gestellt. Sie bieten einen leichteren Zugang zum Futter, doch kann dieses schnell durch Staub, Ausscheidungen und Vogelfedern verschmutzen. Das Futter sollte außerdem jeden Tag erneuert werden.
Futternäpfe und ihre Materialien
Näpfe aus Kunststoff sind sehr beliebt, weil ihre Reinigung sehr einfach ist. Es gibt aber auch Futternäpfe aus Edelstahl (rostfreier Stahl). Diese sind widerstandsfähiger und langlebiger.
Vogelfutter
Die richtigen Trinknäpfe und Badehäuschen für Ihren Vogelkäfig
Trinknäpfe für Vogelkäfige bestehen zwar immer aus Kunststoff, sind aber in den unterschiedlichsten Formen erhältlich. Unabhängig von Ihrem Modell müssen Sie jeden Tag frisches Wasser nachfüllen.
Tränken mit Siphon sind sehr beliebt, weil sie sehr praktisch sind. Weil sie jedoch eine kleine Öffnung haben, kann das Wasser durch die Ausscheidungen der Vögel und Staub verschmutzen.
Eine Kugeltränke ist sehr hygienisch, doch müssen Ihre Vögel erst lernen, daraus zu trinken.
Offene Tränken verschmutzen schnell, vor allem da Vögel gern darin baden.
Ein Badehäuschen oder eine Wanne gibt den Vögeln die Möglichkeit, ihr Gefieder zu reinigen und sich zu erfrischen. Das Häuschen muss die richtige Größe für Ihre Vögel haben, damit diese problemlos darin baden können.
Vogelkäfige
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Ratgeber verfasst von:
Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden
Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.