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Vögel füttern im Winter: So geht's

Vögel füttern im Winter: So geht's

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Ratgeber verfasst von:

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

125 Ratgeber

Im Winter, wenn die Nahrungsressourcen knapp sind, haben Vögel einen besonders hohen Kalorienbedarf. Die Versorgung mit Futter ermöglicht ihnen, die raue Jahreszeit unter besseren Bedingungen zu überstehen und die Sterberate zu senken. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Tiere richtig füttern, befolgen Sie diesen Ratgeber!

Wichtige Eigenschaften

  • Futterspender
  • Der richtige Standort
  • Fütterzeiten
  • Art des Futters
  • Wasserzufuhr
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Vögel sollten ausschließlich im Winter gefüttert werden. In den anderen Jahreszeiten kommen sie sehr gut allein zurecht. Sobald die erste schwere Kälte einsetzt, also Ende November oder Anfang Dezember, ist es an der Zeit, mit der Fütterung zu beginnen.

Die Fütterung sollte zum Ende des Winters, im Laufe des März, eingestellt werden. Sobald Sie jedoch mit der Fütterung der Vögel begonnen haben, sollten Sie dies den ganzen Winter über regelmäßig zu tun. Sind die Vögel erst einmal auf Ihre Hilfe angewiesen, sterben sie, sobald Sie die Fütterung unterbrechen.

Vögel sind im Winter weniger ängstlich und zögern nicht, sich auf der Suche nach Nahrung menschlichen Behausungen zu nähern. Jetzt ist auch die Gelegenheit gekommen, die Vögel aus nächster Nähe zu betrachten, die wir sonst selten zu sehen bekommen: Specht, Buchfink, Kleiber ...

Beobachten Sie zunächst die Vögel um Ihr Zuhause herum, um herauszufinden, welche Arten kommen. Passen Sie anschließend die Nahrungsversorgung an deren Futtervorlieben an. Einige Vogelarten ernähren sich direkt am Boden, wie z. B. Amseln und Rotkehlchen.

Andere bevorzugen die Fütterung auf einer Sitzstange, und Meisen vollführen sogar richtige Balanceakte, wenn sie sich an die Netze der Fettknödel hängen.

Die einfachste Möglichkeit ist, Samenmischungen für Wildvögel zu kaufen. Sie bieten den Vorteil, dass sie Samen verschiedener Größen enthalten und dadurch für viele Vogelarten geeignet sind: Sonnenblume, Distel, Mais, Hirse, Gerste, Weizen und andere.

Wenn Ihr Futterspender keinen Vorratsbehälter mit Einfülltrichter umfasst, füllen Sie nicht mehr Futter ein, als in 24 Stunden verzehrt werden kann. Achten Sie darauf, dass der Spender nicht beschädigt und kein Futter verschwendet wird. Auch die Sauberkeit ist wichtig. Reinigen Sie die Futterspender regelmäßig, aber auch ihre Standorte, denn durch Vogelkot können Krankheiten übertragen werden.

Ideales Futter

Sonnenblumenkerne gelten im Winter als Grundnahrungsmittel für Vögel – und sie lieben sie. Verwenden Sie lieber die schwarzen Kerne als die gestreiften, denn sie sind besser und reicher an Öl. Aber Sie haben auch andere Möglichkeiten:

  • Getreidesamen, die reich an Fetten und Kohlenhydraten sind, liefern die Energie, die Vögel im Kampf gegen die Kälte dringend benötigen: Hafer, Hirse, Mais, Weizen usw.;
  • Samenmischungen, die hauptsächlich Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und zerstoßenen Mais enthalten;
  • pflanzliche Fette, die in Form von Vogelbrot oder Kugeln verkauft werden. Das Fett kann rein sein oder Samen, Insekten oder Früchte enthalten;
  • zerstoßene Trockenfrüchte wie Mandeln, Nüsse, Haselnüsse, Erdnüsse oder Rosinen, die nicht gesalzen oder geröstet sein dürfen;
  • Obst, auch verdorrt oder halb verdorben: Äpfel, Birnen, Trauben;
  • Wasser ist kein Nahrungsmittel, aber auch lebensnotwendig.

Beachten Sie, dass Wasser bei Frost genauso schwer zu finden ist wie bei Trockenheit im Sommer! Füllen Sie zweimal täglich einen flachen Behälter mit Wasser und denken Sie daran, von Zeit zu Zeit warmes Wasser hinzuzufügen, um bei Frostwetter das Eis zu schmelzen.

Ungeeignete Nahrungsmittel

Vögel, die im Winter keine Nahrung finden, fressen zur Not alles, was sie finden. Aus diesem Grund müssen wir darauf achten, ihnen keine Nahrung zu geben, die für sie schädlich ist. Dazu zählen:

  • tierische Fette: Schmalz, Speck, Talg, Butter – alles schädlich für Vogelherzen;
  • trockene Ölsaaten wie Erbsen und Linsen;
  • Tierkekse, denn ihre Zusammensetzung ist nicht an die Bedürfnisse von Vögeln angepasst.

Nahrungsmittel, die unbedingt zu vermeiden sind:

  • gesalzene, gezuckerte oder geröstete Kerne;
  • trockenes Brot;
  • rizinhaltige Kerne oder solche, die Giftstoffe enthalten;
  • ungekochter Reis;
  • getrocknetes Kokosfleisch;
  • Essensreste, denn diese sind oft zu stark gesalzen. Gekochte Kartoffeln oder gekochter Reis ohne Salz jedoch dürfen gefüttert werden;
  • Milch, denn diese ist für Vögel sehr giftig. Geben Sie deshalb ausschließlich Wasser.

Gut zu wissen: Käsereste dürfen in kleinen Mengen gefüttert werden.

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Futterspender

Stellen Sie die Futterspender an einem freien Ort möglichst außerhalb der Reichweite von Katzen und vor zu starkem Wind geschützt auf. Für die Fütterung auf dem Boden werfen Sie die Samen einfach zwischen die Bäume. Im Garten können Sie hier und da Fettknödel und Spender verteilen.

Richten Sie mehrere Futterplätze ein, um Streitigkeiten zwischen den Arten zu vermeiden. Sie werden wirklich beobachten können, dass sich einige Vögel Vorrang vor den anderen verschaffen.

Wenn möglich, füttern Sie zweimal täglich an denselben Stellen und zu denselben Uhrzeiten, um Ihre „Kunden an Sie zu binden“.

Werfen Sie niemals Futter in einen Nistkasten. Um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, stellen Sie die Spender an einem Ort auf, an dem Sie die Vögel im Verborgenen durch Ihre Fenster beobachten können.

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Fenster

Wenn Sie in Ihrem Garten Zierbäume und -sträucher pflanzen möchten, wählen Sie am besten Arten, deren Früchte den Winter über bestehen bleiben und als Nahrung für Vögel dienen können.

Schneeball, Schwarzer Holunder, Vogelbeere, Kornelkirsche, Geißblatt, Efeu, Zwergmispeln, Feuerdorn und Zierapfel produzieren im Herbst Früchte, die unter anderem von Meisen, Rotkehlchen, Amseln, Grünfinken, Finken, Stieglitzen und Spatzen geschätzt werden.

Darüber hinaus bieten immergrüne Sträucher wie der Lorbeerblättrige Schneeball Schutz vor schlechtem Wetter, während dornige Sträucher (Feuerdorn, Berberitzen, Stechpalme) eine Zuflucht vor Raubtieren darstellen.

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Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Schon als Dreikäsehoch half ich zu Hause bei der Gartenarbeit mit. Wahrscheinlich entwickelte ich damals mein Interesse für Pflanzen und fürs Gärtnern. Später habe ich Biologie und Agrarwissenschaften studiert. Für verschiedene Verlage verfasste ich über 25 Jahre lang zahlreiche Bücher über Pflanzen und Pilze (für die ich eine besondere Vorliebe habe), bevor ich zu Gartenratgebern überging und damit zu einer Leidenschaft aus Kindheitstagen zurückkehrte. Ich habe auch regelmäßig für verschiedenste Garten- oder Naturzeitschriften gearbeitet. Und weil ich ohne Garten kein richtiger Gärtner wäre, habe ich mir meine eigene Grünoase geschaffen. Hier setze ich seit 30 Jahren verschiedene Anbauverfahren um, die ich gerne mit Ihnen teile.

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