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So finden Sie die richtige Bio-Bettwäsche

So finden Sie die richtige Bio-Bettwäsche

Ella, ManoMano-Redakteurin, Nürnberg

Ratgeber verfasst von:

Ella, ManoMano-Redakteurin, Nürnberg

16 Ratgeber

Bio-Bettwäsche steht für Hautverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Schlafkomfort. Sie besteht aus natürlichen Stoffen wie Bio-Baumwolle oder Leinen, die besonders atmungsaktiv und angenehm auf der Haut sind. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf von Bettwäsche in Bio-Qualität achten sollten.

Wichtige Eigenschaften

  • Materialien
  • Gütesiegel für Bio-Bettwäsche
  • Pflege von Bettwäsche in Bioqualität
Zur Bettwäsche

Neben ökologischem Anbau und nachhaltigen Produktionsketten steht Bio-Bettwäsche auch für Hautverträglichkeit und hohen Schlafkomfort. Sie wird aus atmungsaktiven Naturfasern hergestellt, die ein gutes Schlafklima fördern. In herkömmlichen Herstellungsmethoden dagegen werden Textilien meist mit Chemikalien hergestellt. Die erdölbasierten Kunstfasern geben Schadstoffe an ihre Umgebung ab, sogenannte VOC. Keine schöne Idee, wenn man bedenkt, dass Sie jede Nacht direkten Kontakt mit Kissenbezug, Bettlaken und Decke haben. Gleiches gilt übrigens auch für Matratze und Bettgestell.

Babys und Kinder sind besonders anfällig für Schadstoffe, die die Haut reizen oder Allergien auslösen können. Damit das Kinderbett ein gesunder Ort für erholsamen Schlaf bleibt,  finden Sie ökologische Bettwäsche für Kinder in bunten Farben und mit niedlichen Motiven. Für Babys und Kleinkinder sollten Sie ein Material wählen, dass sich bei 60 °C waschen lässt. 

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Kinderbetten

Um sicherzugehen, dass es sich tatsächlich um ökologische Bettwäsche handelt, gibt es verschiedene Gütesiegel. Die beiden bekanntesten sind das GOTS-Siegel und das Naturtextil Best Zertifikat vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN). Neben schadstofffreier Verarbeitung und biologischem Anbau, werden auch auf sozialer Ebene Anforderungen, wie gute Arbeiterrechte, gestellt. Achten Sie beim Kauf Ihrer Bettwäsche darauf und tragen Sie Ihren Teil zu einer nachhaltigen Gesellschaft bei.

Das GOTS-Siegel

Die Abkürzung steht für Global Organic Textile Standard. Das Label wurde 2008 von vier Organisationen gegründet: dem Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN, Deutschland) der Soil Association (SA, England), der Organic Trade Association (OTA, USA) und der Japan Organic Cotton Association (JOCA, Japan). Das Ziel ist, einen weltweit einheitlichen Standard zu schaffen. Im Fokus stehen ökologische und soziale Aspekte, wie zum Beispiel die Arbeitsbedingungen, aber auch die Produktsicherheit für den Endverbraucher.

Naturtextil Best (IVN)

1999 wurde der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN) gegründet. Seit dem Jahr 2000 vergibt der Verband das Label Naturtextil Best für umweltfreundliche Textilien. Es bewertet dabei die gesamte Produktionskette sowie soziale Standards. Bei der Herstellung dürfen keine gefährlichen Substanzen verwendet werden, die zum Beispiel in Verdacht stehen Krebs zu erregen oder das Kind im Mutterleib zu schädigen.

Biobettwäsche gibt es in verschiedenen Größen, Ausführungen und  Materialien.

Die richtigen Abmessungen Ihrer Bettwäsche

Wie herkömmliche Bettwäsche gibt es auch die ökologische Variante in den Standardmaßen für Einzel- oder Doppelbetten.

Für Einzelbetten eignen sich die Maße:

  • 90 × 190 cm,
  • 90 × 200 cm,
  • 100 × 190 cm,
  • 100 × 200 cm,
  • 120 × 190 cm,
  • 120 × 200 cm.

Für ein Doppelbett haben Sie die Wahl zwischen folgenden Maßen:

  • 140 × 190 cm,
  • 140 × 200 cm,
  • 150 × 200 cm,
  • 160 × 200 cm,
  • 180 × 200 cm,
  • 200 × 200 cm.

Beim Einzelbett entscheiden Sie sich für Bettwäsche mit den Maßen 140 x 200 cm. Der Bezug für die Bettdecke kann etwas größer ausfallen. 200 x 200 cm  sind perfekt, wenn sie möchten, dass die Decke an den Seiten des Bettes dekorativ herabfällt.

Für ein Doppelbett beginnen die Abmessungen bei 200 x 200 cm und gehen bis zu 240 x 200 oder 240 x 220 cm. Wählen Sie für ein Kingsize-Bett Bettwäsche mit der Größe 260 x 240 cm.

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Bettlaken

Natürliche Materialien in Bio-Qualität für Ihre Bettwäsche

Ökologische Bettwäsche gibt es in unterschiedlichen Textilien, die aus Naturfasern hergestellt werden. Am häufigsten vertreten ist Bettwäsche aus Bio-Baumwolle, die unterschiedlich verarbeitet werden kann.

Bettwäsche aus Bio-Baumwolle

Reine Baumwoll-Bettwäsche hat viele Vorteile: Sie ist hautfreundlich, strapazierfähig und atmungsaktiv. Während konventionell angebaute Baumwolle mit Pestiziden behandelt wird, können Sie bei Bio-Baumwolle sichergehen, dass Sie nur natürlich hergestellte Stoffe an Ihre Haut lassen.

Renforcé-Bettwäsche 

Nachhaltige Renforcé-Bettwäsche ist aus feinfädiger Bio-Baumwolle gewebt und besonders saugfähig. Perfekt für Menschen die im Schlaf viel schwitzen. Das glatte Material liegt sanft auf der Haut und leitet Feuchtigkeit vom Körper weg. Der Bezug fühlt sich deshalb angenehm trocken an. Damit eignet sie sich besonders für den Sommer.

Biber-Bettwäsche 

Bio-Biber-Bettwäsche besteht ebenfalls aus Baumwolle. Der Stoff ist sehr dicht und an der Oberfläche leicht aufgeraut, was ihm seine weiche Qualität gibt. Mit der Zeit bilden sich manchmal Fussel, die Sie aber leicht ausbürsten können. 

Flanell-Bettwäsche in Bio-Qualität

Bio-Flanell-Bettwäsche wird aus einem gebürsteten Baumwollgewebe hergestellt und ähnelt Biber-Bettwäsche stark. Das flauschige Material ist allerdings etwas kuscheliger und wärmer. Für die Wintermonate oder wenn Sie nachts leicht frieren, sollten Sie diese Variante wählen.

Jersey-Bettwäsche

Jerseystoff ist eine softe und elastische Variante von Baumwollstoff. Er ist besonders beliebt für Spannbetttücher, die sich beim Gebrauch und Waschen (auch bei 60 °C) nicht verformen sollen. Jersey-Bettwäsche in Bioqualität ist langlebig und knitterarm.

Seersucker-Bettwäsche 

Dieser Stoff besteht ebenfalls  aus Baumwolle und ist durch seine kreppartige, knittrige Struktur leicht zu erkennen. Die wellige Oberfläche liegt nie ganz auf der Haut auf und begünstigt die Luftzirkulation. Damit eignet sich Bettwäsche aus Seersucker hervorragend für schwüle Sommernächte. Außerdem ist der ikonische Knitter-Stoff bügelfrei, pflegeleicht und ein besonderer Hingucker in modernen Schlafzimmern.

Leinen-Bettwäsche in Bio-Qualität

Leinenstoff wird aus Flachs hergestellt, kann aber auch mit Baumwollfasern gemischt werden. Sie ist besonders ökologisch, da beim Anbau nur wenig bewässert und gedüngt werden muss. Leinen-Bettwäsche ist auch ein hervorragender Wärmeregler: Sie bleibt im Sommer kühl und speichert die Körperwärme im Winter. Das atmungsaktive Material leitet Feuchtigkeit vom Körper weg und ist zudem sehr widerstandsfähig. Die Bettwäsche ist im Neuzustand etwas rau, wird aber beim Waschen weicher. Zudem sollten Sie wissen, dass der Preis etwas höher ist als bei Baumwollbettwäsche.

Satin-Bettwäsche

Seidenfasern sind besonders glatt und punkten mit einem kühlenden Effekt, der im Sommer für erholsamen Schlaf sorgt. In kalten Nächten speichern sie die Wärme dagegen, wodurch die Bettbezüge aus diesem Material das ganze Jahr über für angenehmen Schlafkomfort sorgen. Menschen mit Hautproblemen berichten, dass Kissenbezüge aus Bio-Seide im Vergleich zu raueren Baumwollstoffen, das Gesicht weniger reizen.

Mit der richtigen Pflege werden Sie lange Freude an Ihrem Bettzeug haben. Bio-Baumwollbettwäsche und Jersey-Bettwäsche sind sehr hygienisch: Waschen Sie sie bei 60 °C in der Maschine. So werden auch Hausstaubmilben abgetötet, die Allergikern Probleme machen. Bettwäschen aus Leinen, Biber und Bio-Flanell sollten bei 40 °C gewaschen werden. Um Leinenstoffe weich zu halten, geben Sie einen Tennisball in die Waschmaschinentrommel.

Viele Bettwäschen in Bio-Qualität dürfen auch in den Trockner, beachten Sie bitte immer die Herstellerhinweise, um unschöne Überraschungen zu vermeiden.

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Ella, ManoMano-Redakteurin, Nürnberg, 16 Ratgeber

Ella, ManoMano-Redakteurin, Nürnberg

Schon von Kindesbeinen an habe ich gerne in der Werkstatt meines Vaters gesägt, geschraubt und gebastelt. Heute, in meiner (kleinen) Wohnung, habe ich immer noch Platz für Upcycling- und DIY-Projekte und züchte Tomaten auf meiner Fensterbank. Um so glücklicher bin ich, dass ich beruflich stets über neue Heimwerker-Themen schreiben und lernen kann.

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