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So finden Sie die richtige Überdachung aus Kunststoff

So finden Sie die richtige Überdachung aus Kunststoff

Vitali, Heimwerker, Hobbyschreiner, Leverkusen

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Vitali, Heimwerker, Hobbyschreiner, Leverkusen

5 Min. Lesezeit
Ob Frühstück, Kaffee trinken oder Verweilen bei schönem Wetter: Eine Terrasse erfreut sich im Sommer großer Beliebtheit. Hier kann man sich sehr gut vom Stress des Alltags erholen und die Seele baumeln lassen. Doch das Wetter kann – wie so oft – umschwenken und den Tag auf der Terrasse zu einer nassen Angelegenheit machen. Sollten Sie Ihre Terrasse auch dann nutzen wollen, bietet sich eine transparente Überdachung an. Diese gibt es in den verschiedensten Materialien. In diesem Ratgeber beleuchten wir die Überdachung aus Kunststoff etwas genauer, da sie gegenüber Terrassenüberdachungen aus Glas einige Vorteile hat.

Wichtige Eigenschaften

  • Überdachung aus Glas oder Kunststoff
  • Arten von Kunststoffplatten
  • Material und Eigenschaften

Welche Alternativen gibt es zu einer Überdachung aus Kunststoff?

Neben Kunststoff können Terrassenüberdachungen aus verzinktem Stahl, Holz, Aluminium oder Glas bestehen. Da sich im Außenbereich bzw. auf der Terrasse eine durchsichtige Variante anbietet, bleibt hier nur Glas als Alternative. Man möchte ja die Sonnenstrahlen beim Aufenthalt im Freien genießen.

Glas vereint viele Vorteile in sich:

  • äußerst belastbar,

  • hagelbeständig,

  • dauerhaft hohe Transparenz,

  • durch die Hinzugabe von Kunststoff sicher vor Zersplittern (Sicherheitsglas).

Der einzig große Nachteil: Eine Überdachung aus Glas kann gerne um die 500 € pro m² kosten. Eine Überdachung aus Kunststoff ist da weitaus günstiger.

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Vorteile einer Überdachung aus Kunststoff

Die Tatsache, dass Glas so viele Vorteile hat, heißt noch lange nicht, dass eine Überdachung aus Kunststoff die schlechtere Wahl ist. Im Gegenteil: Es kann durchaus sinnvoller sein, die Kunststoffvariante zu wählen. Sie haben die Wahl aus einer Vielzahl verschiedener Kunststoffe und Materialien, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen. Und das zu einem Bruchteil des Preises einer Glasüberdachung.

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Kunststoffplatten – welche Arten gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Typen von Kunststoff, die als Überdachung in Frage kommen:

Massivplatten

Bei Massivplatten handelt es sich um einfache Polycarbonat- bzw. Acrylglasplatten – gemeinläufig auch bekannt als "Plexiglas". Die Platten haben folgende Eigenschaften:

  • eine außergewöhnliche Schlag- sowie Stoßfestigkeit,

  • sehr hohe Haltbarkeit,

  • eine sehr hohe Lichtdurchlässigkeit,

  • in verschiedenen Stärken verfügbar.

Typische Einsatzbereiche sind Terrassenüberdachungen, Carports, Vordächer etc.

Obwohl die Platten in verschiedenen Stärken verfügbar sind, ist die Isolationswirkung vergleichsweise gering, sodass sie sich nicht als Überdachung für einen Wintergarten eignen.

Wellplatten

Bei Wellplatten handelt es sich im Grunde im Massivplatten, die jedoch wellenförmig aufgebaut sind. Dieser Aufbau gewährleistet eine deutlich höhere Eigenstabilität. Auch hier ist eine wärmedämmende Wirkung kaum vorhanden.

Wellplatten eignen sich gut als Überdachungen von Terrassen, Carports, als vertikale Wände, als Schutzwände oder beim Bau von Gewächshäusern.

Hohlkammerplatten

Hohlkammerplatten (oder auch Stegplatten) sind Platten, die sandwichartig aufgebaut sind. Sie bestehen aus zwei Platten, die über Stege miteinander verbunden sind. Im Innenraum befindet sich nur Luft. Die Stege sorgen für eine gute Stabilität der Platten und die Luft im Inneren fungiert als Wärmeisolator. Sie zeichnen sich außerdem durch ihr geringes Gewicht aus. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich Hohlkammerplatten aus Polycarbonat besonders gut als Dachplatten aus Kunststoff für Wintergärten oder auch als Terrassen- und Gewächshausüberdachung.

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Überdachung aus Kunststoff – die verschiedenen Materialien

Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Es gibt verschiedene Kunststoffsorten, die sich in ihrer Zusammensetzung und ihren Eigenschaften unterscheiden. Dies hat unter anderem Einfluss auf den Einsatzzweck und die Haltbarkeit.

Polycarbonat

Polycarbonat ist das wohl beliebteste Material für eine Überdachung aus Kunststoff. Hohlkammer-, Massiv-, als auch Wellplatten aus Polycarbonat zeichnen sich durch eine sehr gute UV-Beständigkeit aus und sind dadurch im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr langlebig und beständig. Sie haben außerdem eine hohe Transparenz, sodass bei normalem Tageslicht keine weitere Lichtquelle notwendig ist.

Stegplatten aus dem Werkstoff Polycarbonat zeichnen sich durch eine hohe Schlag- und Hagelsicherheit aus.

Acryl

Ein ebenfalls sehr hochwertiger Kunststoff ist Acryl. Dieser weist ähnliche Eigenschaften wie auch Polycarbonat auf. Acrylglas hat im Unterschied dazu jedoch einen besseren "Echtglaseffekt". Die Lichtdurchlässigkeit ist also höher als bei Polycarbonat. Diese Eigenschaft wiederum sorgt dafür, dass das Material kratzempfindlicher und weniger stabil gegenüber Hagelkörnern ist. Dennoch ist es sehr beliebt, gerade beim Bau von Gewächshäusern oder Terrassenüberdachungen.

PVC und Polyester

Beide Materialien eignen sich nicht für eine Überdachung, seien aber der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt: Beide Materialien sind nicht sonderlich UV-beständig und zeichnen sich auch nicht durch eine besonders gute Haltbarkeit aus. Sie sind jedoch sehr preisgünstig, sodass sie sich zwar nicht als Terrassen- oder Gewächshausdächer verwendet werden können, wohl aber als Wände für Geräteschuppen oder zur übergangsweisen Überdachung.

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Fazit: Überdachung aus Kunststoff

Eine Überdachung, egal welcher Art, muss mitunter harten witterungsbedingten Situationen trotzen. Seien es nun verschiedene Niederschlagsarten oder große Temperaturschwankungen. Sofern eine durchsichtige Überdachung gewünscht ist, kommen nur Glas oder Kunststoff in Frage. Glas ist zwar ein sehr gutes, stabiles und haltbares Material, jedoch ist es in der Größenordnung extrem teuer. Eine Überdachung aus Kunststoff ist hier eine sehr gut geeignete Alternative. Vor allem Acryl oder Polycarbonat eignen sich hervorragend, um Wind und Wetter zu trotzen – und das zu vertretbaren Kosten. Beide Materialien zeichnen sich durch eine hohe Lichtdurchlässigkeit, hohe Belastbarkeit und ein vergleichsweise geringes Eigengewicht aus. Sie lassen sich sehr gut verarbeiten und sind damit eine ebenbürtige Alternative, wenn es darum geht, die Terrasse oder das Gewächshaus zu überdachen.

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Ratgeber verfasst von:

Vitali, Heimwerker, Hobbyschreiner, Leverkusen

Hi, ich bin Vitali und bin aktuell 36 Jahre alt (Tendenz: steigend). Ich bin absolut passionierter Holz- und Heimwerker. Alles, was man im Haushalt selbst erledigen kann, wird in unserem Haushalt auch selbst gemacht. Das beginnt mit dem Verlegen verschiedener Böden, erstreckt sich über die Installation von Duschkabinen und geht bis zum kompletten Eigenbau der eigenen Möbel. Der Großteil meiner Projekte wird mittlerweile in meiner Werkstatt - der Spanfabrik - umgesetzt. Hier zeige ich auf Instagram, was man mit einfachen Mitteln an Möbeln und anderen Kleinigkeiten basteln kann. Das ist nicht nur nachhaltig und lehrreich, sondern macht auch richtig Laune. Und wenn man Bock hat etwas umzusetzen, dann geht einfach alles!

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