So finden Sie die richtigen Bauplatten für Fliesen

So finden Sie die richtigen Bauplatten für Fliesen

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Ratgeber verfasst von:

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Fliesen-Verlegeuntergründe dienen als Untergrund für Arbeitsflächen, Anrichten, Badewannen, Duschen usw. An Wänden oder auf Böden verlegt, werden sie mit einem Cuttermesser oder mit einer Säge zugeschnitten, um anschließend mit Fliesenkleber befestigt.

Wichtige Eigenschaften

  • Zusammensetzung
  • Dicke
  • Länge und Breite
  • Installation
  • Starr oder flexibel
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Bauplatten: der ideale Untergrund für Fliesen

Fliesen sind ein moderner Bodenbelag und zudem noch pflegeleicht. Sie lassen sich auf dem Boden genauso gut wie an der Wand anbringen. Beim Verlegen sollten Sie einige Regeln beachten. Fliesenuntergründe dienen als Unterlage und können mit Fliesen oder Mosaik beklebt werden. 

Am häufigsten werden sie für Arbeitsplatten oder Anrichten genutzt, oder um eine Badewanne zu verkleiden. Mittlerweile sind Bauplatten zu richtigen Deko-Elemente in der Raumgestaltung geworden. Sie lassen sich genauso gut auf dem Boden wie an der Wand nutzen und können sogar als Trennwände genutzt werden.

Fliesen-Bauplatten sind ideal für Feuchträume, da sie im Allgemeinen wasserabweisend sind. Dies ist jedoch nicht immer der Fall und muss stets vor dem Einkauf sichergestellt werden! Verlegeuntergründe sind ideal bei Renovierungsarbeiten, falls der entsprechende Untergrund (Boden oder Wand) beschädigt ist oder Risse aufweist. Es muss somit nur sichergestellt werden, dass der Untergrund eben ist. Er soll eine saubere Grundlage für Ihre Fliesen bilden.

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Mosaik

Zusammensetzung der Fliesen-Bauplatten

Normalerweise bestehen die Fliesenuntergründe aus extrudiertem oder expandiertem Polystyrol-Hartschaum mit einer dünnen Schicht Polymer-Mörtel. Sie sind leicht und einfach zu schneiden. Sie verfügen über eine oder zwei mit Glasfasern beschichtete Seiten, auf denen die Fliesen direkt mit normalem Fliesenkleber (C2) verklebt werden können.

Die herkömmlichen Fliesenuntergründe sind starr, wobei es inzwischen auch flexible Ausführungen gibt, wodurch auch Säuen oder gebogene Wände verkleidet werden können. Diese können somit mit Mosaik eingedeckt werden.

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Die verschiedenen Formate der Platten

Je nach Gebrauch können die Formate variieren. Die Stärke liegt bei 6 mm bei den einfachsten Platten bis hin zu 80 mm für Platten für Wände oder Böden.

Die Breite reicht von 60 cm (Tiefe einer Arbeitsplatte) bis hin zu 100 cm, um ganze Wände oder eine begehbare Dusche zu verkleiden. Die Längen reichen von 80 bis zu 250/260 cm, also lang genug um mit einer Platte die komplette Deckenhöhe einzudecken.

Die Befestigung der Fliesenuntergründe

Im Allgemeinen lassen sich diese Platten äußerst einfach zuschneiden, da es sich um Schaumstoff handelt. Ein einfaches Cuttermesser kann ausreichen, aber sie können auch eine Säge oder Stichsäge nutzen (das richtige Werkzeug muss je nach Stärke der Platten ausgewählt werden!).

Um sie zu befestigen, kann derselbe Kleber wie für das Verlegen von Fliesen benutzt werden, mindestens ein Kleber vom Typ C2. Werden sie an der Wand angebracht, ist es ratsam Schlagdübel zu verwenden, die länger als die Platte dick sind, damit diese nicht verrutscht.

Tragen Sie anschließend den Kleber auf der strukturierten Seite auf, um Ihre Fliesen bzw. Mosaik-Fliesen zu verlegen. Da diese Platten somit zum Verlegeuntergrund für Ihre Fliesen werden, sind einige wichtige Regeln zu berücksichtigen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um die richtige Auswahl des Fliesenklebers, der in der richtigen Menge und gegebenenfalls auch auf der Fliesenrückseite aufgetragen werden muss. Nachdem die Fliesen verlegt worden sind, können Sie diese auf herkömmliche Art und Weise verfugen. Abschließend säubern Sie die Fliesen mit einem geeignen Reinigungsprodukt.

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Cuttermesser
 
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Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

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Schon als Dreikäsehoch half ich zu Hause bei der Gartenarbeit mit. Wahrscheinlich entwickelte ich damals mein Interesse für Pflanzen und fürs Gärtnern. Später habe ich Biologie und Agrarwissenschaften studiert. Für verschiedene Verlage verfasste ich über 25 Jahre lang zahlreiche Bücher über Pflanzen und Pilze (für die ich eine besondere Vorliebe habe), bevor ich zu Gartenratgebern überging und damit zu einer Leidenschaft aus Kindheitstagen zurückkehrte. Ich habe auch regelmäßig für verschiedenste Garten- oder Naturzeitschriften gearbeitet. Und weil ich ohne Garten kein richtiger Gärtner wäre, habe ich mir meine eigene Grünoase geschaffen. Hier setze ich seit 30 Jahren verschiedene Anbauverfahren um, die ich gerne mit Ihnen teile.

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