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So finden Sie die richtige Hüpfburg

So finden Sie die richtige Hüpfburg

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

5 Min. Lesezeit
Hüpfburgen und aufblasbare Häuser sind ideal zum Spielen im Garten. Sie bieten Kindern stundenlangen Spielspaß. Ob Prinzessinnenschloss oder Piratenschiff - aufblasbare Spielplätze werden je nach Modell mit einer Pumpe oder einer Aufblasvorrichtung, mit Bällebad, Rutsche oder Dach geliefert. Manche sind sogar für die Verwendung im Pool geeignet.

Wichtige Eigenschaften

  • Spielalter
  • Gewicht und Größe der Benutzer
  • Maße und Qualität der Struktur
  • Zubehör und Spielzeug
  • Normen und Sicherheit

Hüpfburgen: vom Prinzessinnenschloss bis zum Piratenschiff

Wie Trampoline, Schaukeln, Schaukelgerüste und Sandkästen zählen Hüpfburgen zu den Garten-Spielen, die nie aus der Mode kommen. Sie sind lustig, farbenfroh und ihre weichen Polster eignet sich perfekt für sicheren Hüpfspaß. Das richtige Modell und die richtige Größe der zu finden, ist nicht ganz einfach: Es gibt Hüpfburgen in vielen Farben und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Eltern entscheiden sich bei Mädchen oft für ein Prinzessinnenschloss und bei Jungen für ein Piratenschiff.  Achten Sie beim Kauf auf die Anzahl der Kinder, die in der Hüpfburg spielen werden. Fachleute empfehlen im Allgemeinen, einen Quadratmeter Platz pro Kind einzuplanen.

Die Außenwände der Hüpfburg müssen höher sein, als die spielenden Personen groß sind. Für den Gebrauch im Freien sollte die Hüpfburg ein Dach haben. So sind die Kinder vor der Sonne und gegebenenfalls auch vor Regen geschützt. Auf diese Weise können sie den Spielspaß bei jedem Wetter genießen.

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Hüpfburgen

Auswahlkriterien beim Kauf einer Hüpfburg

Es gibt nur wenige Merkmale, die man bei der Auswahl eines aufblasbaren Spielplatzes für Kinder berücksichtigen sollte, einige sind jedoch für das Wohlbefinden und die Sicherheit der Kinder wichtig:

  • die Materialien, hauptsächlich PVC und Nylongewebe (für die Polster sollte eine höhere Dichte bevorzugt werden);

  • die Nähte sollten verstärkt sein (oft vierfach);

  • der Geräuschpegel der Aufblasvorrichtung (möglichst geräuscharm, vor allem bei dauerhaftem Betrieb);

  • die Höhe der Springpolster, denn diese hat Einfluss auf die Stoßdämpfung, wenn die Kinder springen;

  • empfohlenes Alter der Kinder (Mindest- und Höchstalter);

  • das Gewicht der Kinder (Höchstgewicht);

  • die Größe der Kinder (wichtig bei der Wahl der Höhe der Hüpfburg);

  • erlaubte Anzahl der Kinder in der Hüpfburg;

  • mitgeliefertes Spielzeug und Zubehör, wie eine Rutsche, Bälle usw. ;

  • Einhaltung der Normen (Richtlinie 2009/48/EG über die Sicherheit von Spielzeug, DIN EN 71, Abschnitte 1, 2 und 3, RoHS, EMV-Richtlinie, Niederspannungsrichtlinie);

  • die Verwendung im Pool (für aufblasbares Poolspielzeug).

Voraussetzungen für den Aufbau einer Hüpfburg

Der Ort, an dem die Hüpfburg aufgestellt wird, sollte bereits beim Kauf gut durchdacht sein. Die Größenangaben einer Hüpfburg finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.

  • Es muss ein Abstand von etwa 1,5 m um die Hüpfburg herum vorgesehen werden.

  • Wird der aufblasbare Spielplatz im Innenbereich aufgebaut, muss die Deckenhöhe bedacht und ein entsprechend geeignetes Modell ausgewählt werden: Beim Springen können sich die Kinder sonst an der Decke stoßen und sich verletzen.

  • Auch auf einem schiefen Boden ist es möglich, eine Hüpfburg aufzustellen. Die Neigung sollte jedoch nicht mehr als 5 % betragen. Das Spielgerät darf nur bis zu diesem Grad aufgestellt werden. Ist die Neigung zu stark, müssen Sie einen anderen Platz wählen.

  • Um Ihre Hüpfburg ohne Verletzungsgefahr genießen zu können, sollten Sie unbedingt die grundlegenden Sicherheitsanweisungen beachten.

  • Sie muss auf einem flachen und sauberen Untergrund ausgebreitet werden.

  • Sie muss frei stehen, damit sie sich nicht durch wiederholte Reibung an anderen Objekten abnutzt.

  • Es wird empfohlen, eine Plane unter der Hüpfburg auszulegen, um diese vor Kieselsteinen oder Reibung am Boden zu schützen, da diese sie beschädigen können.

  • Eine Hüpfburg darf bei einer Windgeschwindigkeit von über 20 km/h nicht im Freien verwendet werden. Dies entspricht der Windstärke 4 auf der Beaufortskala (wenn Papier und Staub wegfliegen). Solche Wetterbedingungen können für Kinder sehr gefährlich werden. Ein Windstoß könnte die Hüpfburg anheben und umkippen.

  • Die Hüpfburg darf nie unter Ästen, unter einem Stromkabel oder unter anderen Gegenständen, die mit den Benutzern oder der Hüpfburg selbst in Berührung kommen könnten, aufgestellt werden.

Aufblasbare Spielplätze und ihre Nutzungsbedingungen

Wenn die Hüpfburg aufgebaut ist, müssen die darin herum springenden Kinder von mindestens einem Erwachsenen beaufsichtigt werden, der bei möglichen Unfällen schnell eingreifen kann.

  • Auch wenn der Spieluntergrund weich ist, besteht die Gefahr, dass sich die Kinder aneinander stoßen oder schwere Stürze erleiden.

  • Alle Teilnehmer sollten Schuhe, Uhren, Brillen oder andere Gegenstände, die das Verletzungsrisiko erhöhen könnten, abzulegen.

  • Es ist strengstens verboten, in der Hüpfburg zu essen oder Kaugummi zu kauen.

  • Auch sollten die Jüngsten immer wieder daran erinnert werden, die Wände der Hüpfburg nicht hinaufzuklettern.

Alles in allem zählt bei der Wahl der Hüpfburg in erster Linie die Sicherheit der Kinder. Dieses Anliegen wird die Wahl des am besten geeigneten Modells bestimmen, damit Jung und Alt in völliger Gelassenheit eine schöne Zeit verbringen können. Vergessen Sie nicht, ein Aufblasgerät zu kaufen, wenn dieses nicht mit der Hüpfburg geliefert wird. Weitere Informationen zu Outdoor-Spielgeräten erhalten Sie in unseren Ratgebern zu diesem Thema:

 

Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.

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