
So finden Sie die richtige Rutsche
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Paulina, Heimwerkerin, Duisburg
Welche Rutsche eignet sich für Ihre Kinder oder Enkelkinder?
Die Rutsche ist das perfekte Outdoor-Spielgerät und zählt zu den Top 3 der Spielgeräte für Kinder neben dem Trampolin und der Schaukel. Die lange nur in Parks und auf Spielplätzen anzutreffende Rutsche hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem ebenso beliebten Gerät wie die Schaukel entwickelt. Rutschen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich die sich in Aufbau und Form der Rutschfläche unterscheiden:
Freistehende Rutsche (mit einer glatten oder gewellten Rutschfläche), mit Treppe oder Leiter
Kombinierte Rutsche mit Spielturm oder anderen Spielgeräten
Röhrenrutsche (mit Tunneln)
Wellenrutsche
In einem privaten Garten können nicht alle Modelle aufgebaut werden. Es sind nur einfache Rutschen oder mit einem Spielturm kombinierte Rutschen möglich.
Aus Holz oder Kunststoff? Das Material hängt vor allem von der Größe der Rutsche ab. Kleine Rutschen für Kleinkinder bestehen meist aus Kunststoff, wogegen die mit einem Schaukelgestell kombinierten Rutschen aus Metall und Holz gefertigt sind.
Schaukelgestell
Bei Rutschen geht die Sicherheit vor!
Bevor der Spielspaß beginnen kann, müssen Sie sich vergewissern, dass die Rutsche den deutschen und europäischen Normen (DIN EN 1176-3) entspricht.
Eine rutschhemmende Beschichtung auf der Leiter oder den Treppenstufen ist Pflicht. Sie können außerdem ein rutschfestes Klebeband auf den Treppenstufen aufbringen, um sicheren Spielspaß zu gewährleisten.
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass ein Treppengeländer über die gesamte Länge vorhanden ist. Denken Sie daran: je höher die Rutsche, desto höher die Sturzgefahr.
Die Fläche, auf die sich das Kind setzt, bevor es die Rutsche hinuntersaust, muss sorgfältig überprüft werden. Am oberen Ende der Rutschfläche müssen Griffe oder eine Haltestange befestigt sein, damit sich das Kind besser festhalten und seine Position ändern kann.
Ihre Rutsche ist übrigens so gebaut, dass auf der Rutschfläche selbst immer nur ein Kind rutschen kann. Eventuelle seitliche Begrenzungen oder Planken sorgen für zusätzliche Sicherheit. Um Verletzungen an den Händen zu vermeiden, sollten solche Elemente Teil der Rutschfläche Ihres Modells sein.
Eine Struktur mit einem breiten Sockel sorgt für ausreichend Stabilität. Befolgen Sie vor allem die Anweisungen in Bezug auf die Bodenverankerungen (Dübel) oder das Eingraben der Stützfüße in die Erde.
Denken Sie abschließend daran, dass der Landebereich der Rutsche so frei wie möglich sein muss, um kleinere Verletzungen beim Aufkommen zu vermeiden.
Der beste natürliche Puffer ist ein weicher Rasen. Unfälle durch Stürze von der Rutsche sind schwerwiegender auf harten Flächen wie Asphalt oder Schotter.
Welche Rutsche eignet sich für welches Alter?
Rutschen unterscheiden sich vor allem durch die Länge der Rutschfläche und ihre Neigung, die Form und gegebenenfalls durch weitere Spielstrukturen.
Kinder unter 2 Jahren sind zu klein, um ihre Bewegungen richtig koordinieren zu können. Ihr Sprössling kann die Rutsche dennoch genießen, indem Sie ihn beim Rutschen festhalten. Für dieses Alter eignen sich vor allem Rutschen mit einer Bahn von etwa 1 m, damit ein Erwachsener den Spielspaß überwachen und das Kind halten kann. Rutschen für Kinder von 2 bis 4 Jahren sind normalerweise nicht höher als 1,10 m.
Ab dem 3. Lebensjahr können Sie sich für eine Rutsche entscheiden, die höher als 2 m ist. Diese Modelle eignen sich für Kinder bis 9 Jahre.
Je nach Alter der Kinder sollten Sie auch daran denken, dass diese wachsen und schnell Langweile aufkommt, wenn die Rutsche zu schlicht ist.
Die perfekte Lösung? Ein Gestell, das gleichzeitig eine kleine und eine große Rutsche bietet, um allen Altersklassen gerecht zu werden.
Eine einfache Rutsche oder ein Spielturm
Eine Rutsche sorgt für Nervenkitzel und viele Stunden Spaß im Garten.
Damit der Spaß noch lange Jahre anhält, können Sie sich für einen Spielturm entscheiden, der beispielsweise über folgende Elemente verfügt:
eine Schaukel
ein Trapez
ein Kletterseil
einen Tunnel
ein Spielhaus
Einige Modelle bieten darüber hinaus einen Wasseranschluss, der auch bei starker Hitze den Spielspaß möglich macht.
Spielturm
Der Aufbau einer Kinderrutsche
Bevor Sie mit dem Aufbau der Rutsche beginnen, müssen Sie einen geeigneten Platz mit einer ebenen Bodenfläche auswählen. In diesem Bereich sollten weder Wurzeln noch Kanten oder gar ein Wasserbecken vorhanden sein.
Nehmen Sie sich nach dem Öffnen der Verpackung etwas Zeit, um alle Bauteile zu identifizieren und die Montageschritte zu lesen. Unser Tipp: Stellen Sie ein Gefäß bereit, in das Sie alle nötigen Schrauben und Muttern geben können, um nichts zu verlieren.
Die Montage größerer Spieltürme sollte von zwei Personen durchgeführt werden.
Verwenden Sie einen Stuhl, um die verschiedenen Bauteile bei der Montage anheben zu können.
Vergessen Sie bei der Befestigung der Stützen nicht, die Verankerungslöcher auszuheben, um die Sicherheit der Kinder beim Spielen auf großen Strukturen zu gewährleisten.
Jetzt kann endlich gerutscht werden!
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Ratgeber verfasst von:
Paulina, Heimwerkerin, Duisburg
Mit einem Heimwerker zum Vater wuchs ich am Wochenende mit dem süßen Klang einer Schleifmaschine und eines Hammers auf. Mit Bauanleitungen oder frei Schnauze (ja, das ist möglich!) habe ich mir die Grundlagen des Heimwerkens und des Möbelbaus gelernt. Recycling erlaubt, zu lernen, wie (fast) alle Dinge ein zweites Leben haben können. Meine zwei Lieblingsbeschäftigungen sind die Umgestaltung von alten Möbeln und Deko-Projekte. Ich bin ich ständig auf der Suche nach kostengünstige DIY-Ideen. Deshalb bin ich gerne bereit, Ihnen dabei zu helfen, einem Nachttisch neues Leben einzuhauchen oder einen alten Spiegel zu upcyclen.