
So finden Sie die richtige Schaukel
Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:
Paulina, Heimwerkerin, Duisburg
Wichtige Eigenschaften
- Material
- Normen
- Altersempfehlung
- Zubehör
Schaukeln: das richtige Material
Schaukelgeräte bestehen in der Regel entweder aus Holz oder aus Metall. Ein Schaukelgestell aus Metall ist günstiger, farbenfroher und benötigt keine besondere Pflege. Häufig entstehen jedoch rostige Stellen, die das Gerät mit der Zeit beschädigen können.
Schaukelgestelle aus Holz strahlen einen authentischen Charme aus. Zudem fügt sich Holz besser in den Garten ein und ist daher dekorativer. Holzgerüste müssen jährlich gewartet und gepflegt werden. Hierzu gehören folgende Arbeiten:
Holz vorbehandeln durch Schleifen;
Holz gegen Schimmel und Parasiten mit einem Holzpflegeprodukt behandeln;
Holz je nach Geschmack lasieren, lackieren oder streichen.
Holz ist ein Material, das arbeitet. Daher sollten Sie einmal im Jahr prüfen, ob das Gestell und die einzelnen Elemente des Spielgeräts noch stabil sind. Ziehen Sie dabei die Schrauben erneut mit einem Schraubendreher an, damit alles fest sitzt.
Schaukelsitze aus Kunststoff sind sehr praktisch. Sie können einfach mit einem feuchten Schwamm gereinigt werden und Ihre Kinder sind vor Splittern geschützt. Wenn es regnet, müssen sie nur kurz trockengewischt werden, damit die Kleidung keine Flecken abbekommt!
Normen und Altersstufen
Norm DIN EN 71
Schaukeln für den Privatgebrauch unterliegen lediglich der Spielzeugnorm DIN EN 71. Achten Sie beim Kauf zudem auf das GS-Zeichen und den TÜV-Prüfsiegel. Diese sind ein Hinweis darauf, dass die Spielgeräte hochwertig und widerstandsfähig sind.
Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie Gartenschaukeln kaufen, die auch den Spielplatznormen EN 1176 und EN 1177 gerecht werden. Diese legen unter anderem die sicherheitstechnischen Anforderungen für Schaukeln fest und beinhalten Anleitungen für Aufbau, Inspektion und Wartung. So können Sie Ihren Kindern ganz beruhigt beim Schaukeln zusehen.
Schaukeln: Mindestalter
Eine Schaukel mit Hängesitz sollte erst dann verwendet werden, wenn sich das Kind alleine an den Seilen festhalten kann. Kleinkinder unter drei Jahren sind in einer Gitterschaukel oder einer Kinderschaukel mit Gurt am besten aufgehoben. Altersangaben stehen in der Regel in der Produktbeschreibung des Spielgeräts. Kleinkinder sollten immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden!
Schaukel im Garten: Tipps für den Aufbau
Schaukelgestelle müssen immer im Boden verankert werden, damit sie nicht umfallen. Je nachdem, wie stark geschaukelt wird, könnten sich ein oder mehrere Standbeine anheben, wenn sie nicht fest im Boden sitzen. Damit die Schaukel sicher benutzt werden kann, sollten Bodenanker einbetoniert werden, an denen dann die Standfüße des Schaukelgerüsts mit Winkelverbindern, Bolzen und Dübeln befestigt werden.
Denken Sie auch daran, um die Schaukel einen Freiraum von 2 Metern mit einzuplanen, damit es beim Spielen nicht zu Unfällen kommt. Falls Ihr Kind doch von der Schaukel fällt, ist Rasen der beste Untergrund, um schwerere Verletzungen zu vermeiden. Auch Kiefernrinde ist als weicher Untergrund geeignet.
Bolzenanker
Einfaches Schaukelgerüst oder multifunktionales Spielgerät?
Schaukelgerüste sind nicht mehr nur zum Schaukeln gemacht. Damit es Ihren Kindern nie langweilig wird, können Schaukelgestelle mit unterschiedlichem Zubehör zum Klettern, Balancieren oder Schwingen ausgestattet werden.
Ob Wippschaukel, Strickleiter, Klettergerüst, Ringe oder Rutsche – je mehr Platz Ihnen zur Verfügung steht, desto mehr Funktionen kann das Spielgerät besitzen. Manche Schaukel-Sets werden direkt mit zusätzlichen Erweiterungen und Zubehör geliefert.
Denken Sie daran, dass das Gerüst groß genug für die Anzahl der Kinder sein sollte, die es benutzen werden. Vergessen Sie auch nicht, beim Kauf darauf zu achten, ob das Zubehör austauschbar ist und die Montage einfach oder für Profi-Heimwerker gedacht ist.
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Paulina, Heimwerkerin, Duisburg
Mit einem Heimwerker zum Vater wuchs ich am Wochenende mit dem süßen Klang einer Schleifmaschine und eines Hammers auf. Mit Bauanleitungen oder frei Schnauze (ja, das ist möglich!) habe ich mir die Grundlagen des Heimwerkens und des Möbelbaus gelernt. Recycling erlaubt, zu lernen, wie (fast) alle Dinge ein zweites Leben haben können. Meine zwei Lieblingsbeschäftigungen sind die Umgestaltung von alten Möbeln und Deko-Projekte. Ich bin ich ständig auf der Suche nach kostengünstige DIY-Ideen. Deshalb bin ich gerne bereit, Ihnen dabei zu helfen, einem Nachttisch neues Leben einzuhauchen oder einen alten Spiegel zu upcyclen.