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Geranien pflegen: So geht’s

Geranien pflegen: So geht’s

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

5 Min. Lesezeit

Geranien pflegen leicht gemacht

Die Blütezeit von Geranien ist von mehreren Faktoren abhängig: der direkten Sonneneinstrahlung, der kontinuierlichen Bewässerung während der Sommermonate und von der Zufuhr an Nährstoffen.

Mehr braucht es nicht, damit sich Ihre Geranien auf Ihrem Balkon gefallen und Ihr Zuhause mit ihrer prächtigen Blütenpracht verschönern.

Licht und Temperatur

Geranien brauchen viel direktes Sonnenlicht. Je mehr Sonne sie bekommen, desto üppiger ist die Blüte. Sie bevorzugen die Morgensonne gegenüber der Nachmittagssonne, obwohl sie sich an alle Bedingungen anpassen. Pelargonien können in unseren Breiten nicht draußen überwintern, aber man kann sie auch in Töpfe umpflanzen und den Winter über drinnen im Warmen unterstellen.

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Pflanzung und Erde

Am besten verwendet man zum Einpflanzen von Geranien ganz normale Blumenerde. Geranien passen sich problemlos an die Größe von Töpfen und Balkonkästen an. Man sollte aber bedenken, dass sie mehr Wasser benötigen, je kleiner der Topf ist.

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Die richtige Bewässerung

Die Bewässerung ist einer der wichtigsten Punkte für die Blüte der Geranie. Sie mag reichlich Wasser, darf aber nicht nass sein. Wenn die Erde zu durchnässt ist, kann das zu gelben Blättern oder verfaulten Wurzeln führen. Deshalb sollte man erst gießen, wenn die Erde trocken wird und darauf achten, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Um zu wissen, ob Ihre Geranien Wasser brauchen, berühren Sie am besten die Erde, um die Feuchtigkeit zu fühlen.

Wir empfehlen, die Blüten und Blätter der Geranien beim Gießen nicht nass werden zu lassen. Die Blätter können dann einen Sonnenbrand bekommen und die Blüten können vorzeitig welken. Wenn Ihre Geranien auf einem Balkon in voller Sonne stehen, sollten Sie eher abends gießen.

Wenn man das Gießen am Abend vergessen hat, kann man es tagsüber nachholen, wenn die Pflanze es wirklich braucht. Achten Sie jedoch darauf, dass die Blätter nicht nass werden, um Verbrennungen zu vermeiden.

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Richtig düngen

Geranien sind keine Pflanzen, die viele Nährstoffe benötigen. Wenn sie gerade eingetopft wurden und neue Erde bekommen haben, finden sie alle Nährstoffe, die sie brauchen, zu Beginn in der Erde. Nach ein paar Wochen sollte man aber mit regelmäßigem Düngen beginnen.

Achten Sie auf den Zustand der Blätter, denn sie können auf einen Nährstoffmangel hinweisen. Wenn Ihnen gelbe Blätter auffallen, kann das im Zusammenhang mit der Düngung stehen – wahrscheinlich fehlen der Pflanze Nährstoffe. Aber Vorsicht, Vergilbung kann auch von Überwässerung verursacht werden. Wenn es häufig zu Sommergewittern kommt, sollten Sie Ihre Geranien für ein paar Tage unterstellen, um Überwässerung zu vermeiden.

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Geranien-Arten

Die häufigste Sorte der Geranie ist die Zonale Geranie (Pelargonium zonale), die große Blätter und Blüten in Büscheln aufweist. Die Gitanilla- oder Efeugeranie (Pelargonim peltatum) hat viel biegsamere Stängel und wird deshalb auch als Hängegeranie bezeichnet.

Die Stiefmütterchengeranie (Pelargonium grandiflorum) hat die größten Blüten. Sie besitzt diesen Namen, weil sie in der Regel zwei verschiedene Farben oder zwei Schattierungen desselben Sortiments aufweisen, was an Stiefmütterchenblüten erinnert. Die Blätter sind hart und gekräuselt.

Die vielleicht am wenigsten bekannten Sorten sind die Duftpelargonien. Ihre Blätter verströmen den Duft von Rose, Muskatnuss, Minze oder Zitrone. Letztere ist die am häufigsten erhältliche, da sie aufgrund ihres hohen Citronellol-Gehalts als Anti-Mücken-Pelargonie bekannt ist. Wenn Sie sie auf Ihrer Terrasse anpflanzen, können Sie sie auch zur Abschreckung von Mücken verwenden.

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Richtig schneiden

Schneiden Sie den Stiel der Blütenbüschel an der Basis ab. Wenn die Blüten vertrocknen, verderben sie die Pflanze. Außerdem wird so die Bildung neuer Blüten gefördert und Sie können sich länger an blühenden Geranien erfreuen.

Ältere Geranienstämme neigen dazu, zu verholzen. Es wird daher empfohlen, sie einmal im Jahr zu beschneiden, um die Pflanze zu verjüngen. Mit jedem Schnitt, den man macht, entstehen mehr Stängel, auf denen mehr Blüten erscheinen werden. Es lohnt sich also.

Der richtige Schnitt der Geranie ist drastisch und radikal: Man sollte sie bis fast auf Bodenhöhe schneiden und einen sehr hohen Anteil der Zweige entfernen. Am besten macht man diesen Schnitt im Herbst nach der Blüte. Im Frühjahr treiben sie dann mit viel mehr Kraft wieder aus.

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Geranien-Stecklinge ziehen

Sie können Stecklinge in Wasser bewurzeln oder sie in Töpfe mit Universalerde stecken. Wenn Sie sie in Wasser setzen, denken Sie daran, sie in den ersten Wochen öfter zu gießen, damit sie nicht so sehr unter dem Wechsel von Wasser zu Erde leiden.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Stecklinge von Ihren Lieblingspflanzen zu schneiden. Sie können sie verschenken oder an anderer Stelle einpflanzen.

Entfernen Sie von jedem Steckling einen Teil der Blätter und setzen diese in neue Erde oder in denselben Topf oder Balkonkasten, in dem sie sich befinden. Schneiden Sie immer unterhalb eines Knotens und achten Sie darauf, dass er beim Einstecken in den Boden vollständig eingegraben ist, damit sich Wurzeln bilden können.

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Ein letzter Tipp zu Geranien

Wenn die Blüten der Geranien verblühen, können Sie sie unterhalb des Straußes abschneiden. Verwenden Sie dafür eine Gartenschere oder knipsen Sie sie einfach mit den Fingernägeln ab, sonst beginnen die verwelkten, aber befruchteten Blüten in ihrem Inneren Samen zu produzieren, was der Pflanze die Kraft nimmt.

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Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.

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