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So finden Sie die richtige Deckenfarbe

So finden Sie die richtige Deckenfarbe

Eugenie, Dekorateurin und Heimwerkerin, Saarbrücken

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Eugenie, Dekorateurin und Heimwerkerin, Saarbrücken

5 Min. Lesezeit
Wenn man eine Decke streichen will, muss man zunächst die richtige Farbe entscheiden. Neben dem passenden Farbton können Sie wählen, ob es sich um Farbe auf Wasser- oder Ölbasis handeln soll. Auch das richtige Malerwerkzeug gilt es zu finden. 

Wichtige Eigenschaften

  • Zustand des Untergrunds
  • Finish
  • Acryl- oder Ölfarbe

Deckenfarbe entfernen? - Prüfen Sie den Untergrund

Bevor Sie sich kopfüber in die Arbeit stürzen und Ihre Decke streichen, ist es sehr wichtig, den Untergrund zu überprüfen, damit Sie ihn so vorbereiten können, dass die Farbe auch ordentlich hält.

  • Neue Decke (Gipsplatten): Sie müssen einfach nur eine geeignete Grundierung (eine Schicht reicht) auftragen und anschließend eine Deckenfarbe.

  • Rissige Decke: Spachteln Sie die Risse mit fertiger Spachtelmasse oder einem Produkt zum Anrühren zu, streichen Sie das Ganze mit einer Grundierung und tragen Sie anschließend die Deckenfarbe auf.

  • Beschädigte Decke: Wenn die alte Farbe abblättert, sollten Sie die Decke abschleifen, reinigen und eine geeignete Grundierung auftragen, bevor Sie mit der neuen Deckenfarbe loslegen.

  • Bereits gestrichene Decke: Wenn es sich um Acrylfarbe in gutem Zustand handelt, reicht es, die Decke abzuwaschen und mit der neuen Farbe zu streichen. Wenn es sich hingegen um Ölfarbe handelt und Sie diesmal Farbe auf Wasserbasis verwenden wollen, müssen Sie die alte Deckenfarbe abschleifen, abwaschen und anschließend eine geeignete Grundierung auftragen. Alternativ können Sie sie nur abwaschen und mit einer Spezialgrundierung für Ölfarbe streichen.

Und wenn Sie ein optimales Ergebnis erhalten wollen, geht nichts über eine sorgfältige Grundierung. Abblätternde Farbe zu überstreichen oder eine nicht abgeschliffene, nicht entfettete, feuchte oder bröckelige Decke zu streichen ist sinnlos. Die erste Regel lautet, und das kann man nicht oft genug wiederholen: Der Untergrund muss sorgfältig vorbereitet werden.

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Acryl- oder Ölfarbe: Was ist besser?

Farbe auf Ölbasis

Farbe auf Ölbasis ist widerstandsfähiger und hat eine stärkere Deckkraft als Acrylfarbe. Sie ist aber auch schädlicher für die Gesundheit, da sie giftige Dämpfe abgibt (FOV, flüchtige organische Verbindungen). Außerdem bildet sie einen stärkeren Geruch.

Farbe auf Wasserbasis

Acrylfarbe oder Farbe auf Wasserbasis hingegen riecht man kaum bis gar nicht. Sie trocknet viel schneller, und die Werkzeuge lassen sich einfach mit Wasser einigen. Das ist weniger umständlich und ökologischer als die Verwendung von Testbenzin. Acrylfarbe ist also um einiges gesünder für Sie und für die Umwelt.

Welches Finish soll die Deckenfarbe haben?

Am häufigsten werden matte Farben für Decken verwendet. Im Gegensatz zu seidenmatter oder glänzender Farbe, kaschiert matte Farbe kleine Mängel und Streifen.

Seidenmatte und glänzende Farben hingegen lassen sich besser abwaschen, lassen aber auch jede Unebenheit in Ihrer Decke erkennen.

Eine seidenmatte Farbe auf einer getäfelte Decke bringt den Charme des Holzes zur Geltung.

Die richtige Deckenfarbe: Weiß lässt den Raum höher erscheinen

Die Standardfarbe für Decken ist und bleibt Weiß, auch wenn Sie natürlich jede beliebige Farbe verwenden können!

Sie sollten allerdings wissen, dass eine dunkle Farbe das Zimmer enger und die Decke niedriger wirken lässt. Weiß ist heller und vergrößert den Raum optisch.

Werkzeuge für den Deckenanstrich

Um keine müden Arme zu bekommen (es sei denn, Sie wollen Renovierung und Muskeltraining gleich in einem erledigen), brauchen Sie eine Teleskopstange! Anschließend ist eine gute Anstrichrolle wichtig, die für Ihre Decke geeignet ist. Sie benötigen auch einen Rundpinsel, um die Ecken und Kanten zu streichen, die Sie mit der Rolle schlecht erreichen.

Verwenden Sie auch hochwertiges Kreppband, damit keine Tropfen auf den Wänden landen, und schützen Sie Boden und Möbel mit Schutzplane. Dann brauchen Sie noch einen Farbeimer für die Farbe und ein Abstreifgitter für die Rolle, damit Sie nicht alles mit Farbe voll tropfen! Ein Farbmischer (manuell oder als Aufsatz für die Bohrmaschine) kann auch nützlich sein, um die Farbe gut zu vermischen und eine homogene Masse zu erhalten.

Außerdem benötigen Sie einen Maleranzug, eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe. Man kann nie wissen, ein paar kleine Spritzer oder ein kleiner Unfall, und schon ist der Ärger da!

Wir empfehlen Ihnen, eine hochwertige Farbe mit einer hohen Deckkraft zu wählen, damit Sie nicht mehr als zweimal streichen müssen.

6 Tipps zum Streichen einer Decke

  1. Damit keine Fusseln in der Farbe hängen bleiben, können Sie Klebeband auf Ihren Farbroller kleben und es dann wieder abziehen. So werden überschüssige Fusseln entfernt, die sich beim ersten Streichen lösen und Klümpchen auf Ihrer schönen Decke bilden könnten!

  2. Wickeln Sie Ihre Rolle zwischen den beiden Farbschichten in eine Plastiktüte oder in Klarsichtfolie. So müssen Sie die Rolle nicht waschen und vor dem Auftragen der zweiten Schicht trocknen lassen.

  3. Sie können einen S-förmigen Haken verwenden, um Ihren Farbeimer an die Leiter zu hängen, wenn Sie keine Teleskopstange verwenden.

  4. Fahren Sie nicht zu oft mit dem Farbroller über die gleiche Stelle. Dadurch verliert die Farbe an Deckkraft und Streifen sind schneller sichtbar. Drücken Sie auch nicht zu fest auf die Malerrolle, so pressen Sie vielleicht mehr Farbe heraus, Sie hinterlassen aber auch mehr Streifen.

  5. Streichen Sie bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 °C, bei höheren Temperaturen trocknet die Farbe zu schnell.

Beginnen Sie mit dem Rundpinsel an den Rändern und arbeiten Sie zum Fenster hin. So sehen Sie genau, wo Sie mit der Rolle schon gewesen sind und lassen keine Stellen aus.

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Ratgeber verfasst von:

Eugenie, Dekorateurin und Heimwerkerin, Saarbrücken

Ich bin Eugenie, 37, und seit 14 Jahren als Heimwerkerin tätig. Am Anfang habe ich damit meinen Lebensunterhalt verdient, mittlerweile ist daraus eine Leidenschaft geworden. Von der Malerei, über Dekoration, Werkzeuge, Garten und Sanitärbereich - Ich mag, nein, ich liebe alles, was mit Heimwerken und Neugestalten zu tun hat. Mein Wissen gebe ich gerne weiter. Als wissbegierige, neugierige und kreative Person finde ich immer eine Lösung oder einen Kniff, um mir die Arbeit zu erleichtern.

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