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Das Haus auf den Winter vorbereiten: So geht's

Das Haus auf den Winter vorbereiten: So geht's

Paulina, Heimwerkerin, Duisburg

Ratgeber verfasst von:

Paulina, Heimwerkerin, Duisburg

113 Ratgeber

Zwischen 30 und 40 % der Wärmeverluste eines Hauses oder einer Wohnung entstehen durch sogenannten Wärmebrücken.  Die Wärmedämmung Ihres Hauses hilft Ihnen, eine angenehme Innentemperatur zu gewährleisten und Ihre Heizkosten möglichst niedrig zu halten. In diesem Ratgeber erfahren Sie wie Sie Ihr Heim einfach und günstig dämmen.

Wichtige Eigenschaften

  • Vorhandene Dämmung verbessern
  • Hauseingangstür dämmen
  • Fenster dämmen
  • Umstellung auf Doppelverglasung
  • 5 Tipps zum Heizkosten sparen
Zu den Dämmstoffen

Jeder ungenügend gedämmte Bereich eines Hauses, insbesondere die Wände, Öffnungen und das Dach, führt zu Wärmeverlusten.

Ihre Hausheizung schafft es, die Innentemperatur zu erhöhen, aber sie arbeitet mehr als nötig, weil ein Teil der Heizwärme über Wärmebrücken nach außen gelangt. Im Allgemeinen halbiert sich die Heizrechnung nach einer effizienten Dämmung.

Niemand hält sich im Winter gerne in kalten Räumen auf, und bei unbehagliche Zugluft ist man anfälliger für Erkältungen. Auch wenn jeden Tag 15 Minuten morgens und 10 Minuten abends gelüftet werden soll, um eine gute Luftqualität zu gewährleisten, ist ein Be- und Entlüftungssystem, wie z. B. eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL), eine sehr gute Investition.

Übrigens: In Deutschland ist bei fehlender vorgeschriebener Dämmung ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro möglich.

Stroh: der preisgünstigste Dämmstoff

Diesen natürlichen Dämmstoff findet man in Deutschland zum Beispiel oft in Bauten mit Holzständerwerk und Strohwänden. Stroh ist für seine gute Dämmung bekannt und ein nachhaltiger Baustoff. Es kann auch zum Dämmen von Dachböden verwendet werden. Durchschnittspreis: ca. 6 Euro/m².

Glaswolle und Steinwolle: die gängigsten Dämmstoffe

Mit diesen Materialien können Sie sehr gut Dachschrägen und Dachböden dämmen, und dies bei einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Einsatz dieser Dämmstoffe erfordert aufgrund ihrer feinfaserigen, losen Struktur einige Vorsichtsmaßnahmen. Schützen Sie Ihre Atemwege und Ihre Haut. Je nachdem wo und wie der Dämmstoff eingebaut wird, kann es ratsam sein, dass mehrere Personen zusammen arbeiten, um die empfindlichen Dämmstoffrollen (ca. 20 cm Dicke) nicht zu beschädigen. Denn wenn Glaswolle oder Steinwolle (egal ob in Form von Rollen, Matten oder Platten) zu sehr gedrückt oder beschädigt werden schmälert dies in beträchtlichem Maß die Dämmleistung. Achtung: Der Dämmstoff muss in einer trockenen Umgebung verlegt werden, da er nicht sehr feuchtigkeitsbeständig ist. Durchschnittspreis: zwischen 10 und 13 Euro / m².

Dämmung Ihres Dachbodens mit Zellulosewatte

Dieser ökologische Dämmstoff garantiert hervorragende Ergebnisse sowohl bei der Reduzierung von Wärmeverlusten nach außen (Heizwärme im Winter) als auch für die Verzögerung der Wärmeübertragung von außen nach innen (im Sommer). Er wird derzeit hauptsächlich im Öko-Bau eingesetzt.

Zellulosedämmung besteht zu mehr als 85 % aus recycelten Zeitungen. Je nach zu dämmendem Raum kann er in Plattenform oder in loser Form zum Einblasen gekauft werden. Der Vorteil: Zellulosewatte verursacht keinen Juckreiz wie Glaswolle. Durchschnittspreis: 36 Euro / m² (günstiger als Kork).

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Glaswolle

Doppel-Verglasung einbauen

Wenn Sie eine große Wärmebrücke bei den Fenstern und Fenstertüren feststellen, oder wenn das betroffene Haus noch einfach verglast ist, kann es sich lohnen, gleich mehrere Fenster zu ersetzen. Eine andere Lösung ist das Hinzufügen einer zweiten Verglasung. Eine kostengünstigere Möglichkeit ist es, eine zweite Glasscheibe auf den Fensterrahmen anzubringen. Dies eignet sich besonders für Renovierungen, bei denen die Fenster maßgefertigt und teuer zu ersetzen sind. 

Isolierfolie für Fenster

Noch preiswerter und schneller geht es mit einer Kälteschutz- oder Isolierfolie, die kostengünstig und einfach anzubringen ist und zudem die Kondensation an den Fenstern reduziert.

Eine schlecht abgedichtete Haustür hat Luftzug zur Folge. Da der Austausch der Haustür teuer ist, kann es nützlich sein, einige Tipps und Tricks für eine günstige Dämmung zu kennen.

Wärmedämmender Vorhang 

Ein dicker Vorhang, oder besser noch ein Thermovorhang, schafft eine hervorragende thermische Barriere, die sowohl praktisch als auch dekorativ ist. Er kann bei den ersten Anzeichen von Winterwetter leicht angebracht werden.

Türschwellendichtung aus (beidseitigen) Dämmwülsten

Wenn Sie Ihre Haustür mit einer solchen zusätzlichen Türdichtung versehen, wird Zugluft unter der Tür stark vermindert. Diese Türdichtung wird einfach unter die Türkante geschoben und bringt dann – solange sie intakt ist – eine gute Abdichtung gegen Kälte von außen

Türdichtungsband

Eine selbstklebende oder anzuheftenden Dichtung, mit dem der Spalt zwischen dem Rahmen und dem Türblatt gefüllt wird, verbessert die Abdichtung der Tür. Sehr einfach anzubringen und kostengünstig, ist es eine ideale Lösung, um eine alte Holztür abzudichten.

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Dichtungsband

Neben dem Einbau einer zweiten Glasscheibe oder dem Aufkleben einer Isolierfolie können Fenster je nach Art und Dämmungsgrad mit einer zusätzlichen Wärmedämmung versehen werden.

Thermischer Fenstervorhang 

Genau wie die Haustür können auch die Fenster mit dicken Vorhängen oder Thermovorhängen zur besseren Dämmung gegen die Kälte ausgestattet werden. Wie Sommervorhänge sind diese Wintervorhänge in verschiedenen Farben erhältlich.

Fensterdichtungsband 

Temperaturunterschiede führen dazu, dass sich Materialien ausdehnen, was dazu führt, dass die Dichtheit alter Fenster nachlässt. Die Lösung? Am Fensterrahmen ein Dichtungsband anbringen, um das Eindringen von Luft zu verhindern.

Dünnschicht-Dämmung für Garagentore 

Viele (einstöckige) Einfamilienhäuser haben eine angebaute Garage und das Garagentor ist selten gedämmt. Um diese Wärmebrücke zu vermindern kann eine dünne Dämmschicht am Garagentor angebracht werden. Auch die Verbindungstür zur Wohnung muss – falls vorhanden – wie die Hauseingangstür abgedichtet werden: Türschwellendichtung und Thermovorhänge werden empfohlen.

Hier sind 5 Tricks, wie Sie Heizkosten einsparen können, ohne auf angenehme Wärme zu verzichten

  1. Denken Sie daran, die Rollläden und/oder Klappläden an Fenstern und Fenstertüren zu schließen, sobald es dunkel wird. Denn sie stellen die ersten Hindernisse gegen Kaltluft von außen dar.

  2. Bei jedem Verlassen und Betreten des Hauses oder der Wohnung sollten Sie die Eingangstür rasch hinter sich schließen.

  3. Stellen Sie keine Möbel vor den Heizkörpern, da die Wärmediffusion stören könnten.

  4. Schließen Sie die Türen von unbeheizten oder unterbeheizten Räumen oder lassen Sie sie leicht angelehnt.  

  5. Wenn die Installation eines Energiemanagementsystems zu teuer und zeitaufwändig ist, sollten Sie Ihre elektrischen Heizkörper mit jeweils einer programmierbaren Steckdosen-Schaltuhr ausstatten. Weil sie kostengünstig und einfach zu bedienen sind, können Sie damit die Heizzeiten für mehr Komfort und niedrigere Rechnungen programmieren.

Was größere Renovierungsarbeiten bei der Gebäudedämmung angeht, so zahlen sich Investitionen langfristig immer aus! Das heute investierte Geld ermöglicht die Einsparungen von morgen.

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Paulina, Heimwerkerin, Duisburg, 113 Ratgeber

Paulina, Heimwerkerin, Duisburg

Mit einem Heimwerker zum Vater wuchs ich am Wochenende mit dem süßen Klang einer Schleifmaschine und eines Hammers auf. Mit Bauanleitungen oder frei Schnauze (ja, das ist möglich!) habe ich mir die Grundlagen des Heimwerkens und des Möbelbaus gelernt. Recycling erlaubt, zu lernen, wie (fast) alle Dinge ein zweites Leben haben können. Meine zwei Lieblingsbeschäftigungen sind die Umgestaltung von alten Möbeln und Deko-Projekte. Ich bin ich ständig auf der Suche nach kostengünstige DIY-Ideen. Deshalb bin ich gerne bereit, Ihnen dabei zu helfen, einem Nachttisch neues Leben einzuhauchen oder einen alten Spiegel zu upcyclen.

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