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Haustierfreundliche Pflanzen: Ideen für Ihr Zuhause

Haustierfreundliche Pflanzen: Ideen für Ihr Zuhause

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

4 Min. Lesezeit

Haustierfreundliche Pflanzen

Pflanzen und Haustiere – das muss sich nicht unbedingt widersprechen. Viele trauen sich nicht, Pflanzen mit einem Haustier zu Hause zu halten und es gibt tatsächlich Pflanzen, bei denen man sehr vorsichtig sein sollte. Aber es gibt auch Pflanzen, die sogar Vorteile für die vierbeinigen Lieblinge haben können.

Manche Pflanzen sind sehr nützlich für Haustiere. Sie können sogar zu einer gesunden Ernährung beitragen.

Ungiftige Pflanzen für Katzen

Hier ist natürlich vor allem die Katzenminze (wissenschaftlicher Name: Nepeta cataria) bekannt. Die meisten Katzen lieben den Geruch von Katzenminze und knabbern ständig daran, was bei ihnen unterschiedliche Wirkungen hervorruft, die von Entspannung bis zu Erregung reichen können. Wenn sie im Freien in voller Sonne angebaut wird, benötigt sie nur sehr wenig Zeit zum Wachsen.

Um die Ausscheidung von Haarballen zu fördern, können Sie auch das Gewöhnliche Knäuelgras (Dactylis glomerata) anpflanzen.

Ungefährliche Pflanzen für Kaninchen

Futterkohl wächst schnell, und anstatt sich einzurollen, bildet er neue Blätter, die über einen langen Zeitraum hinweg geerntet werden können. Schneiden Sie immer die größten Exemplare an der Basis der Pflanze ab und lassen Sie sie weiterwachsen, um sie mehrere Monate lang am Leben zu erhalten. Ihr Kaninchen wird sie lieben.

Schwingel und Luzerne für Hunde, Vögel und Nagetiere

Sie verbessern die Verdauung dank der enthaltenen Ballaststoffe und liefern eine Vielzahl von Nährstoffen. Sie brauchen nicht viel Platz zum Wachsen und eignen sich daher gut für den Anbau in Töpfen, Pflanzgefäßen und städtischen Gartentischen.

Pflanzen Sie sie im Freien und in voller Sonne und säen Sie sie bei Bedarf wieder aus. Sie können diese Pflanzen mit dem Futter vermengen oder Ihr Haustier naschen lassen, während Sie die Pflanzen schneiden.

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Heilpflanzen für Haustiere

Zunächst einmal müssen wir darauf hinweisen, dass man einem Haustier niemals ohne tierärztliche Aufsicht eine Heilpflanze verabreichen sollte. Nur weil sie aus der Natur stammt, heißt das nicht, dass sie harmlos ist: Die Wirkstoffe könnten die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen, und es kann auch notwendig sein, die Dosis an das Gewicht des Tieres anzupassen.

  • Um die Haut nach kleinen Wunden oder Hautentzündungen schnell zu regenerieren, können Sie den Saft der Aloe vera verwenden. Schneiden Sie einen Teil eines der größeren Blätter der Pflanze ab, entfernen Sie den grünen Teil und behalten Sie nur das Gel im Inneren. Tragen Sie es nur auf die zu behandelnde Stelle auf.

  • Baldrian kann verwendet werden, um Ihr Haustier zu beruhigen oder ihm einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen. Bereiten Sie dafür einen Aufguss aus dieser aromatischen Heilpflanze zu und mischen Sie ihn mit dem Wasser in der Trinkschale.

  • Kamillentee kann zur Reinigung der Augen und bei Magenproblemen, die durch Verdauungsstörungen oder Erbrechen verursacht werden, verwendet werden.

Erkundigen Sie sich aber auf jeden Fall bei Ihrem Tierarzt, bevor Sie eines dieser Mittel verwenden.

Ungiftige und giftige Pflanzen für Tiere

Es ist relativ einfach, Listen mit ungiftigen Pflanzen für Haustiere zu finden, aber leider sind diese Veröffentlichungen oft nicht umfassend. Am besten informieren Sie sich bei jeder Pflanze einzeln im Internet oder fragen Ihren Tierarzt.

Es gibt jedoch eine Reihe von Pflanzen, die als ungiftig bekannt sind. Dazu gehören viele der Pflanzen, die derzeit im Trend liegen, wie Farne, die so genannte Ufopflanze (Pilea peperomioides), Calatheas und Marantas.

Denken Sie daran, dass die Giftigkeit von Pflanzen von dem Teil abhängt, der aufgenommen wird: Bei manchen Pflanzen können die Blüten oder Blätter völlig unbedenklich und genießbar sein, weil sich der giftige Teil in den Früchten, Samen oder Zwiebeln befindet. Im Zweifelsfall immer den Tierarzt fragen.

Giftige Pflanzen für Haustiere

Zu den ungeeigneten Pflanzen gehören:

  • Oleander

  • Amaryllis

  • Azalee

  • Cyclamen

  • Kroton

  • Dieffenbachien

  • Adams Rippe

  • Philodendron

  • Efeu

  • Ranunkel

Ungiftige Pflanzen für Haustiere

Ungefährliche Pflanzen für Haustiere sind:

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Grünpflanzen

Pflanzen außer Reichweite aufstellen und aufhängen

Zum Schluss noch ein Hinweis: Nur Sie kennen das übliche Verhalten Ihres Haustieres und die Nutzung Ihrer Wohnung, um potenziell giftige Pflanzen außer Reichweite zu halten. Bevor Sie eine Pflanze, die Sie lieben, aussortieren, können Sie vielleicht mit Hängetöpfen oder Regalen eine Lösung finden. 

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Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin und Dekorateurin, Dresden

Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, als freischaffende Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen. Meine Artikel für ManoMano sind voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.

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