
Hecke bewässern: So geht‘s
Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:
Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen
Wichtige Eigenschaften
- Bodenstruktur
- Wassermenge
- Zeitpunkt der Bewässerung
- Wasser sparen
- Vorteile einer Bewässerung
- Bewässerungsarten
Die Vorteile der Bewässerung einer Hecke
Eine Hecke zu bewässern mag auf den ersten Blick einfach erscheinen. Allerdings können Sie beim Gießen mit einigen Tricks das Wachstum von Sträuchern optimieren und gleichzeitig Wasser einsparen. Darüber hinaus ist in den ersten Monaten nach der Pflanzung einer Hecke, aber auch in den folgenden zwei Jahren, eine Bewässerung absolut notwendig. Tatsächlich sind die Wurzeln der Sträucher am Anfang nicht groß genug, um Wasser aus der Tiefe zu holen, und Ihre Hecke kann ohne Zusatzbewässerung regelrecht verdursten. Hier finden Sie Tipps und Tricks für eine effektive Bewässerung Ihrer Hecke.
Die Beschaffenheit des Bodens: ein wichtiger Faktor
Der erste Punkt, mit dem Sie sich auseinandersetzen sollten, ist die Beschaffenheit des Bodens.
Sandiger Boden
Bei sandigem Boden ist die Erde recht hell und hält das Wasser nicht lange. Hier sollten Sie in mehreren Durchgängen mit geringen Wassermengen bewässern.
Lehmboden
Lehmboden ist ein schwererer Boden, der Wasser besser speichert als sandiger Boden. Dies führt dazu, dass der Boden nach ausgiebigem Gießen bis zur nächsten Bewässerung kein Wasser benötigt.
Bewässerungsarten für eine Hecke
Auf welche Art Sie bewässern, hängt hauptsächlich von der Größe der Ihrer Hecke ab.
Gießkanne für kleine Hecken
Wenn die Hecke klein ist, reicht eine Gießkanne. Das Wichtigste ist hierbei, die Stammfüße der verschiedenen Sträucher zu wässern. Der Bequemlichkeit halber ist es auch möglich, einen Gießstab oder eine Sprühpistole mit einem Gartenschlauch zu verwenden.
Automatisches Bewässerungssystem
Wenn Ihre Hecke groß ist, ist ein programmierbares Bewässerungssystem fast unverzichtbar. Eine Wasserzeitschaltuhr erlaubt es Ihnen, die richtige Menge Wasser zu geben. Sie können auch Tropfer verwenden, die Sie am Fuß jedes Strauches platzieren.
Tropfbewässerung
Wie viel Wasser braucht eine Hecke?
Es reicht nicht, nur den Boden zu bewässern. Gießen Sie im Sommer einmal pro Woche etwa zehn Liter Wasser an den Fuß jedes Strauchs. Im Winter benötigen Pflanzen je nach Temperatur und Wetterverhältnissen mehr oder weniger Wasser. Die Mengen müssen Sie daher diesen Parametern anpassen.
Wetterstationen
Wann sollte man die Hecke bewässern?
Am besten ist es, seine Hecke nachts zu bewässern. Diese Regel gilt eigentlich für alle Pflanzen, denn in der Sonne neigt Wasser zu Verdunstung. Durch eine Bewässerung bei Einbruch der Dunkelheit wird dieses Phänomen vermieden. Auch wenn im Winter Frost herrscht, können die Pflanzen vertrocknen und müssen gegossen werden. In diesem Fall bietet es sich an, sie am Morgen nach einer kalten Nacht zu gießen.
Wie Sie bei der richtigen Bewässerung einer Hecke Geld sparen können
Das Hinzufügen von Mulch am Fuße der Hecke hilft dabei, Wasser und Geld zu sparen. Mulchen bedeutet, den Boden um Ihre Sträucher mit pflanzlichen Bestandteilen wie Holzschnitzeln oder Stroh zu bedecken.
4 Vorteile von Mulchen
Vermindert die Verdunstung von Wasser.
Verhindert das Wachstum von Unkraut.
Erhöht die Wirksamkeit der Bewässerung über mehrere Jahre.
Fördert das Wachstum von Sträuchern.
Rechen
Weitere Informationen
Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, dann werfen Sie einen Blick auf unsere weiteren Tipps und Anleitungen:
Der richtige Zeitpunkt für die Bewässerung Ihres Gartens
So finden Sie die richtige Gießkanne
So finden Sie die richtige Blumenmischung für den Garten
Bäume, Sträucher und Blumen für den Garten: eine Entscheidungshilfe
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Kristell, Selbstständige im Gartenbau, Hessen
Meine Leidenschaft sind die Natur und essbare Wildpflanzen. In meinem Beruf und in meinem Privatleben, versuche ich deshalb immer ökologisch umweltfreundliche Lösungen zu finden. Vom Gemüsegarten bis zu Blumenbeeten, von der Saat bis zur Ernte, ich habe viele Tipps und Tricks, die ich gerne mit Ihnen teile.