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So finden Sie den richtigen Parkettboden

So finden Sie den richtigen Parkettboden

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

13 Min. Lesezeit
Ob schwimmend oder vernagelt verlegt, Parkett ist ein Bodenbelag für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küchen usw. Für Fertigparkett, Laminat oder Massivholzparkett müssen Sie bei Ihrer Auswahl auf das Ü-Zeichen sowie die Nutzklasse, Farbe und den Stil achten. Von günstigen Parkettböden bis hin zu hochwertigen Modellen für das Bad: Folgen Sie unserem Ratgeber!

Wichtige Eigenschaften

  • Fertigparkett
  • Laminatboden
  • Massivparkett
  • Abnutzung, Trittfestigkeit, Beständigkeit gegenüber Wasser und Chemikalien
  • Länge und Stärke
  • Farbe

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl Ihres Parkettbodens

Sie möchten Ihren Bodenbelag renovieren und suchen nach einer schnellen und günstigen Lösung, um Ihr Parkett zu verlegen? Wir empfehlen Ihnen die schwimmende Verlegetechnik eines Laminatbodens. Hierbei sollten Sie die Unterschicht nicht vergessen!  Dieser Bodenbelag kann jedoch nicht geschliffen oder renoviert werden.

Sie wünschen sich die Optik eines antiken Massivholzbodens, ohne die Dielen jedoch vernageln zu müssen? In diesem Fall empfehlen wir Ihnen ein Fertigparkett, auch Mehrschichtparkett genannt, das einem Massivholzboden sehr ähnelt. Wenn die Dielen verklebt werden, ist – anders als bei der schwimmenden Verlegung – keine Unterschicht erforderlich. Dieser Bodenbelag kann maximal zweimal geschliffen bzw. renoviert werden.

Sie suchen einen antiken Look, um Ihren Holzfußboden zu ersetzen? In diesem Fall empfehlen wir Ihnen einen vernagelten Massivparkettboden. Diese kosten- und arbeitsintensivere Lösung erweist sich als besonders langlebig.  Der Vorteil dieses Parketts ist, dass es mehrmals geschliffen und renoviert werden kann.

Sie möchten Parkett im Badezimmer oder in der Küche? Beim Einsatz in Feuchträumen haben Sie die Wahl zwischen Laminat- und Fertigparkettböden, die hierfür speziell ausgelegt sind.

Allgemeine Informationen

  • Entscheiden Sie sich beim Einsatz im Schlafzimmer für ein Parkett der Nutzungsklasse 21 und mindestens 22 in den anderen Räumen.

  • Helle Farbtöne vergrößern den Raum, in dem das Parkett verlegt wird.

  • Auch die Länge der Dielen sollte je nach einzudeckender Fläche ausgewählt werden.

  • Laminatböden sind in besonders vielen Ausführungen erhältlich.

  • Fertigparkettböden ahmen Massivparkettböden nach.

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Unterschichten

Laminatboden, Fertigparkett oder Massivholzboden

Massivparkett

Massivparkett ist die traditionelle und wohl bekannteste Ausführung, die es gibt. Die Dielen dieses Parkettbodens sind aus Massivholz und fügen sich durch ein Nut- und Federsystem ineinander. Hierbei können die Dielen verklebt oder vernagelt, jedoch niemals schwimmend verlegt werden. Massivparkettböden sind am teuersten, aber auch am langlebigsten, da sie im Laufe der Jahre mehrmals renoviert bzw. geschliffen werden können. Sie können abgeschliffen und neu versiegelt werden, um wieder in neuem Glanz zu erstrahlen. Einige Parkettböden können bis zu 100 Jahre den Boden schmücken! Zusätzlich sind Massivparkettböden in zahlreichen Holzarten erhältlich, wobei jedoch Eichenholz am beliebtesten ist.

Fertigparkett

Fertigparkett besteht im Allgemeinen aus drei Schichten:

  • Die Dekorschicht entspricht der Nutzschicht und sollte eine minimale Stärke von 2,5 mm aufweisen, um als Parkett benannt werden zu dürfen. Hierbei handelt es sich meist um Eiche oder um exotische Holzarten. Je dicker die Nutzschicht, desto häufiger kann der Bodenbelag renoviert werden. Beim Schleifen des Parketts reduziert sich die Nutzschicht um etwa 1 mm. Ein Fertigparkettboden mit einer Nutzschicht von 2,5 mm kann somit mindestens zweimal geschliffen werden, bevor er vollständig abgenutzt ist.

  • Das Herz der Dielen besteht aus einer Holzfaserplatte oder Holzlatten, was meist eine günstige und stabile Lösung bildet.

  • Die untere Schicht wird Gegenzug genannt und verleiht den drei zusammengepressten Schichten mehr Stabilität.

Das Fertigparkett ähnelt äußerlich dem Massivparkett, da nur die obere Nutzschicht zu sehen ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Dielen meist breiter als die eines Massivparketts sind, wobei beide Ausführungen eine Stärke von 14 bis 15 mm aufweisen. Der Vorteil von Mehrschichtparkett ist, dass es durch seinen zusammengepressten Aufbau stabiler als Massivholz ist.

Fertigparkett im Vergleich zu Laminatboden 

Ein Laminatboden ist kein Parkett, da die Nutzschicht hierbei nicht die vorgeschriebene Mindeststärke von 2,5 mm aufweist, um sich Fertigparkett nennen zu dürfen und renoviert werden zu können. Ein Laminatboden ist also ein einfacher Bodenbelag und kein Parkett. Die Dielen der Laminatböden werden durch ein Klicksystem miteinander verbunden, ganz ohne Kleber.

Die Dekorschicht besteht aus Papier, das verschiedene Materialien nachahmen kann! Holz, Beton, Zementfliesen ... Die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Diese Dekorschicht wird durch eine Versiegelung aus Melaminharz geschützt, die „Overlay“ genannt wird. Diese macht den Bodenbelag widerstandsfähiger und bestimmt ebenfalls die Nutzungsklasse des Laminatbodens. Das breite Angebot und die besonders einfache Verlegung der Laminatböden erklärt ihre besondere Beliebtheit.

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Massivparkett

UPEC-Klassifizierung der Laminatböden

Die UPEC-Klassifizierung bezieht sich ausschließlich auf Laminat- und PVC-Böden. Da der Laminatboden jedoch häufig fälschlich als Parkett bezeichnet wird, gilt für diese Böden ein anderes Klassifizierungssystem als für Massiv- oder Mehrschichtparkett.

Die französische UPEC-Klassifizierung regiert somit folgende Aspekte:

  • trittbedingte Abnutzung;

  • Eindruckspuren durch Möbel, Absätze usw. ;

  • Wasser, je nach Feuchtigkeitsgehalt im Raum;

  • Chemikalien, also die Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischen Mitteln.

UPEC-Klasse „U“ der Abnutzung

Ein Laminatboden der UPEC-Klasse U2 eignet sich für den privaten Gebrauch mit normaler Trittbelastung. Wenn Sie nach einem widerstandsfähigeren Laminatboden suchen, können Sie sich für die höchste UPEC-Klasse U4 entscheiden. Ein zusätzliches „s“ bezieht sich auf eine Zwischenklasse. Die UPEC-Nutzungsklasse U2s bezieht sich beispielsweise auf private Räume mit intensiver Nutzung.

UPEC-Klasse „P“ der mechanischen Beständigkeit

Hierbei wird die mechanische Beständigkeit eines Laminatbodens gegenüber Gegenständen, die darauf abgestellt oder fallen gelassen werden, angegeben. Ein Laminatboden der UPEC-Klasse P2 eignet sich für den häuslichen Gebrauch in einem Raum mit wenig Durchgang. Auf diesem Bodenbelag sollten keine Möbelstücke verschoben werden. Ein Laminatboden der UPEC-Klasse P4 hingegen hält auch schweren Lasten und regelmäßigen Bewegungen stand.

UPEC-Klasse „E“ der Wasserbeständigkeit

Ein Laminatboden der UPEC-Klasse E1 eignet sich für trockene Räume, die nur gelegentlich mit Wasser gewischt werden. Sollte sich der Laminatboden jedoch in einem Feuchtraum befinden und häufiger Wasser ausgesetzt sein, eignet sich die UPEC-Klasse E3 am besten.

UPEC-Klasse „C“ der chemischen Beständigkeit

Die chemische Beständigkeit reicht von der UPEC-Klasse C0, bei der nur herkömmliche Reinigungsmittel verwendet werden dürfen, bis hin zur Klasse C3, die auch aggressiven Reinigungsmitteln standhält. Diese Klasse bezieht sich ebenfalls auf Chemikalien, Fette usw.

Die Ziffer dieser Klasse gibt die Beständigkeit gegenüber dieser Produkte an. Diese reicht von 1 bis 4, wobei gilt: je höher, desto beständiger der Bodenbelag.

Empfehlungen der UPEC-Klasse je nach Wohnbereich

Laminatboden/Wohnbereich

UPEC-Klasse „U“ der Abnutzung

UPEC-Klasse „P“ der mechanischen Beständigkeit

UPEC-Klasse „E“ der Wasserbeständigkeit

UPEC-Klasse „C“ der chemischen Beständigkeit

Wohnzimmer

U2S

P2

E1

C0

Schlafzimmer

U2

P2

E1

C0

Küche

U3

P2

E2

C2

Badezimmer

U2

P2

E2

C2

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Laminatböden

Nachhaltige Parkettböden

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Holz aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt, in der auch die Fauna geschützt wird. Bekannte Labels sind FSC und PEFC.

Das FSC-Label

Der „Forest Stewardship Council“, kurz FSC ist ein internationales Zertifizierungssystem für die nachhaltigere Waldwirtschaft. Dieses Label bezieht sich vor allem auf Wälder in Afrika, Südamerika und Asien und gewährleistet die Einhaltung der sozialen und ökologischen Richtlinien.

Das PEFC-Label

Das PEFC-Label (ein „Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“) wurde anfänglich für die europäische Forstwirtschaft ins Leben gerufen und bezieht sich heute auf Hölzer aus europäischen und nordamerikanischen Wäldern. Dieses Label gewährleistet die nachhaltige Forstwirtschaft.

So finden Sie das richtige Parkett je nach Raum

Parkett im Badezimmer

Das Badezimmer ist ein feuchter Raum, in dem besonders viel Durchgang herrscht und nur kleine Gegenstände abgestellt werden. Der Badezimmerboden wird häufig mit herkömmlichen Reinigungsmitteln gereinigt. Wenn Sie ein Massivparkett wünschen, sollten Sie sich eher für ein verklebtes Parkett aus exotischem Hartholz entscheiden. Teakholzparkett mit Schiffdeckoptik und Fugen aus Polyurethan liegt besonders im Trend, wobei unterschiedliche Holzarten – Akazie oder Merbau – miteinander kombiniert werden können. Wenn Sie sich für einen Laminatboden entscheiden, müssen Sie zuvor sicherstellen, dass sich dieser für Feuchträume eignet. Das Angebot wächst für diese Räume von Tag zu Tag an.

Parkett in der Küche

Zusätzlich zum hohen Feuchtigkeitsgehalt, herrscht in der Küche zudem auch besonders viel Durchgang, Hocker und Stühle werden umgestellt, Küchenutensilien fallen herunter und es wird häufig nass gewischt. Für diesen Raum des Hauses muss somit ein besonders beständiges Parkett gewählt werden.

Sollten Sie sich für ein Massivparkett entscheiden, müssen Sie die nötige Pflege eines solchen Bodens bei der Auswahl berücksichtigen! Flecken, die nicht sofort entfernt werden, können das Parkett unwiderruflich beschädigen und müssen geschliffen werden. Laminatböden eignen sich am besten für die Küche, sind in einer immer größeren Auswahl auf dem Markt vertreten und wurden speziell für die Küche entwickelt!

Parkett im Wohn- und Esszimmer

Alle Parkettböden eignen sich für das Wohn- und/oder Esszimmer. Hierbei handelt es sich um einen angenehm warmen Boden unter dem Fuß, der für ein gewisses Ambiente im Wohnzimmer sorgt. Weiterhin haben Sie die Wahl zwischen Mehrschicht- und Massivparkett. Selbstverständlich können Sie sich auch für einen Laminatboden entscheiden!

Alles ist möglich und die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Von der klassischen Eiche in Honigtönen bis hin zu modernen Grautönen ... Sie haben die Qual der Wahl! Wenn Sie ein großes Wohn- und/oder Esszimmer haben, sollten Sie sich für ein Parkett mit breiten Dielen entscheiden, das für mehr Perspektive im Raum sorgt.

Parkett im Schlafzimmer

Genau wie im Wohn- und Esszimmer können Sie sich auch hier für Parkett entscheiden. Die Lebensdauer dieses Bodenbelags ist in diesem Raum besonders lang, da hier im Alltag weniger Durchgang herrscht. Ob Parkett, Laminatboden, hell oder dunkel, lasiert oder geölt: Lassen Sie Ihrer Fantasie und Ihren Wünschen freien Lauf!

Europäische Nutzklassen: ein Parkett für jeden Wohnraum

Jedes Parkett wurde einer Nutzungsklasse zugeordnet, die vom Hersteller aufgeführt wird. Diese Angabe hilft Ihnen, das richtige Parkett je nach Raum zu wählen.

Sie gibt ebenfalls Auskunft darüber, ob sich der Bodenbelag für den entsprechenden Raum und Durchgang eignet.

 Bodennutzung

 Nutzungsklasse

Durchgang

Art des Zimmers

Private Nutzung

21

Geringer, gelegentlicher Durchgang

Schlafzimmer, Flur ohne Zugang zum Außenbereich usw.

22

Durchschnittlicher Durchgang

Wohnzimmer, Esszimmer, Eingang, Flur ohne Zugang zum Außenbereich usw.

23

Intensiver Durchgang

Wohnzimmer, Esszimmer und Flur mit Zugang zum Außenbereich, Eingang usw.

Gewerbliche Nutzung

31

Geringer, gelegentlicher Durchgang

Hotelzimmer, Kleinbüros, Schlafzimmer, Konferenzräume usw.

32

Durchschnittlicher Durchgang

Klassenzimmer, Geschäfte ohne Zugang zum Außenbereich, Kleinbüros, Bibliotheken, Hotels usw.

33

Intensiver Durchgang

Schulen, Großraumbüros, Kaufhäuser, Geschäfte mit Zugang zum Außenbereich usw.

34

Sehr intensiver Durchgang

Empfangshallen, Kaufhäuser, Betriebskantinen usw.

Industrielle Nutzung

41

Durchschnittlicher Durchgang, Büroarbeit mit gelegentlicher Nutzung von PKWs.

Werkstätten usw.

Auswahl von Länge, Breite und Stärke der Dielen

Länge der Parkettdielen

Die Dielen aus Massivholz sind meist in unterschiedlichen Längen erhältlich. In diesem Fall müssen Sie kurze Dielen mit 400 mm Länge mit längeren 1400-mm-Dielen kombinieren. XXL-Dielen mit einer Länge von 2 m sind jedoch eher selten in der Massivholzausführung.

Fertigparkettböden sind in unterschiedlichen Längen erhältlich und reichen beispielsweise von 600 mm bis hin zu 2200 mm. Die beliebteste Länge für Mehrschichtparkettböden ist jedoch etwa 1200 mm für die kürzeren Dielen (einfacher zu handhaben und zu verlegen) und 1800/2000 mm für die größeren Dielen.

Laminatböden werden in Standardlängen von 1200 mm bis hin zu 2000 mm angeboten.

Stärke der Parkettdielen

Die Stärke der Parkettdielen ist je nach Parkettart und Verlegetechnik unterschiedlich. Ein herkömmliches Massivparkett, dass auf Auflagebalken verlegt wird, weist im Allgemeinen eine Stärke von 20 mm auf. Wogegen ein verklebtes Massivparkett bzw. Mehrschichtparkett meist eine Stärke von 10 bis 15 mm hat.

Dickere Massiv- und Mehrschichtparkettböden können ebenfalls einfacher und öfter renoviert werden.  Die Stärke der Dielen ist somit ein Kriterium, das unbedingt bei der Auswahl berücksichtigt werden sollte, wenn Sie sich lange an Ihrem Bodenbelag erfreuen möchten.

Der Laminatboden gehört mit einer Stärke von 7 bis 12 mm eher dem „Fliegengewicht“ der Holzbodenbeläge an. Die Stärke dieses Bodenbelags ist jedoch nicht ausschlaggebend, da seine Beständigkeit durch die jeweilige Nutzungsklasse festgelegt wird.

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Fertigparkett

Der richtige Farbton für Ihr Parkett

Helle Parkettböden

Ein helles Parkett vergrößert einen zu dunklen Raum und sorgt für mehr Helligkeit. Es kühlt das Ambiente jedoch auch ab. Denken Sie deshalb daran, den Farbton mit der restlichen Inneneinrichtung abzustimmen.

Dunkle Parkettböden

Ein Wenge-Parkett sorgt für ein modernes und dunkles Ambiente. Hierbei kann ein schöner Kontrast mit einer helleren Wand erstellt werden. Achten Sie jedoch darauf, keinen zu dunklen Ton zu wählen und schonen Sie Ihr Parkett, da Kratzer besonders zu sehen sind.

Gealtertes Parkett

Ein Parkett aus gewachster Eiche oder ein gealtertes Laminat kann dem Raum einen rustikalen Charme verleihen. Das gealterte Parkett kann mit verschiedenen Einrichtungsstilen kombiniert werden.

Die unterschiedlichen Verlegetechniken von Parkett

Vernagelt

Bei dieser Technik wird das Parkett auf Auflagebalken oder Deckenträgern genagelt. Die Parkettdielen werden senkrecht zu den unterliegenden Holzbalken verlegt und auf diesen vernagelt. Entscheiden Sie sich bei dieser Verlegetechnik für Dielen mit einer minimalen Stärke von 20 mm, um dem Holzboden die nötige Steife zu verleihen.

Hierbei handelt es sich um die herkömmliche Verlegetechnik für Massivparkett. Leider ist es auch um die kostspieligste und zeitaufwändigste Verarbeitung. Planen Sie eine Verlegehöhe von mindestens 60 mm ein, um diese Art von Struktur einplanen zu können (Auflagebalken + Parkett).

Schwimmend

Bei dieser Technik werden die Dielen durch ein Klicksystem miteinander verbunden, ganz ohne Kleber. Bevor Sie jedoch loslegen können, müssen Sie eine spezielle Unterschicht auf dem gesamten Boden auslegen, um die Wärmedämmung und Trittschalldämmung Ihres Mehrschichtparketts oder Laminatbodens zu verbessern.

Die Unterschicht darf bei der schwimmenden Verlegung auf keinen Fall vergessen werden. Sollte diese über keine integrierte Dampfsperre verfügen, muss darunter auch ein Kunststofffilm verlegt werden. Diese Technik ist die schnellste und günstigste, falls Sie einen Fachmann holen sollten.

Die schwimmende Verlegetechnik ist Fertigparkett und Laminatböden vorbehalten, und kann somit nicht mit Massivparkett verwendet werden.

Verklebt

Bei dieser Verlegetechnik wird das Parkett auf einem ebenen Untergrund verklebt. Hierbei kann es sich um eine Betonplatte oder Holz- bzw. Holzfaserbodenplatten handeln. Die Dielen können flächig verklebt werden, wobei der Kleber auf der gesamten Fläche verstrichen wird. Im Gegensatz kann der Kleber auch als Schnur unter der Diele mit einer Klebepistole aufgetragen werden.

Letztere ist die geläufigste Technik beim Verlegen von Massivparkett. Auch das Fertigparkett kann verklebt werden, um eine bessere akustische (Schalltrittdämmung) oder thermische Dämmung (Fußbodenheizung) zu erhalten. Ein Laminatboden kann nicht verklebt werden!

Beim Verkleben ist eine Unterschicht nicht notwendig, sofern der Untergrund eben, sauber, trocken, fest und stabil ist.

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Auflagebalken

Pflege von Parkettböden

Die Pflege ist je nach Parkettart unterschiedlich.

Parkett- und Laminatböden werden im Alltag identisch gepflegt. Zuerst wird der Boden mit dem Staubsauger gesaugt und mit einem feuchten Mikrofasermopp abgewischt, ohne zu viel Wasser zu verwenden. Wasser und Holz vertragen sich nicht gut! Der Wischmopp sollte gut ausgewrungen werden, um das Parkett nicht zu beschädigen.

Laminatböden sind speziell behandelt, um ganz einfach gereinigt werden zu können. Ein spezieller Laminatbodenreiniger genügt, um Ihrem Boden neuen Glanz zu verleihen.

Massivparkett kann auch lasiert, geölt oder gewachst werden. Die Vorgehensweise für die Reinigung ist identisch, aber die zu verwendenden Reinigungsmittel unterscheiden sich! Wir empfehlen Ihnen, eine spezielle Reinigungsseife für geöltes Parkett zu verwenden. Schwarze Seife eignet sich für alle Parkettsorten am besten.

Gewachstes oder geöltes Parkett muss ab und an neu mit Wachs bzw. Öl behandelt werden, um das Holz zu schützen. Dies sollte alle 3 bis 6 Monate im Wohnzimmer und einmal pro Jahr im Schlafzimmer geschehen.

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Wachs

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Ratgeber verfasst von:

Jens, Heimwerker & Informatiker, Hamburg

Seit meiner Kindheit haben mich Handwerk und Technik interessiert. Ich war schon immer fasziniert vom Heimwerken und von Holzarbeiten. Mit dem Kauf meiner Wohnung hatte ich plötzlich eine lebensgroße Spielwiese. Auf dem Programm standen elektrische Installationen, natürlich unter Beachtung der Normen, neue Wände zu ziehen, aber auch die Deko. Mit der Ankunft unseres kleinen Sohnes fing ich an, Möbel für ihn und später auch für uns zu bauen! Aus Platzgründen habe ich zwar keine feste Werkstatt, aber ich habe bereits eine Menge Wissen angesammelt, das ich gerne mit Ihnen teile.

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