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Tür und Zarge einbauen: So geht's

Tür und Zarge einbauen: So geht's

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

8 Min. Lesezeit
Der Einbau einer Tür ist eine einfache Arbeit, die allen Handwerkern und daher auch Anfängern zugänglich ist. Dies ist selbstverständlich nur möglich, wenn Sie eine geeignete Zarge auswählen und besonders präzise beim Einbau vorgehen. Von der Vermessung, über die Anpassung, Befestigung bis hin zu den abschließenden Arbeiten erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber alles, um eine Tür und Zarge einbauen zu können.

Der Einbau einer Tür mit Zarge als einfache Lösung bei Renovierungsarbeiten

Bei Renovierungsarbeiten haben Sie die Wahl, nur die Tür oder den gesamten auch die Tür samt Zarge zu ersetzen.

Sollten Sie sich für die erste Lösung entscheiden, kann es sich als schwierig erweisen, eine Tür zu finden, die exakt dieselben Maße wie die zu ersetzende Zimmertür aufweist. Die Auswahl der Türen ist zwar groß, wobei sie alle ihre eigenen Eigenschaften in Bezug auf die Scharniere, Maße usw. aufweisen. Es sei denn, Sie wenden sich an einen Tischler, um eine Tür nach Maß anfertigen zu lassen, müssen Sie meist eine neue Zarge erwerben, um die Tür zu verwenden!

Denken Sie daran: Eine gut installierter Tür und Zarge sind die Garantie für eine perfekt in die Wand integrierte und gut schließende Tür. Die hiermit verbundenen Arbeiten sind einfach auszuführen, sofern Sie gewisse Grundprinzipien berücksichtigen und präzise arbeiten!

Auswahl einer Zarge mit der richtigen Größe und Öffnungsrichtung

Mehrere Türen sind erhältlich: Vollbautüren, Wabentüren, vorgeformte Türen ... Diese bestehen aus unterschiedlichen Materialien und passen sich allen Stilen und Einbaubedingungen an. Bevor Sie jedoch die Ärmel hochkrempeln, müssen Sie die richtige Tür und Zarge finden.

Dieser sollte Ihrem Geschmack entsprechen, aber nicht nur. Die Größe muss sich für die Öffnung eignen, in der die Zarge und die Tür eingebaut werden soll.

Sie müssen somit im Vorfeld sicherstellen, dass die Höhe und Breite der Zarge etwas kleiner als die Öffnung ist, in der dieser eingebaut werden soll. Die Stärke der Tür muss der Stärke der Öffnung entweder genau entsprechen oder etwas darunter liegen. Auch die Öffnungsrichtung ist zu berücksichtigen und den Umständen des Raumes anzupassen.

Arbeitsschritte

In diesem Ratgeber wird eine Zarge mit Tür in eine Trennwand aus Porenbeton eingebaut. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Zimmertür einzubauen:

  1. Überprüfen der Öffnungsrichtung und Vermessen der Öffnung

  2. Anhalten der Zarge und Durchführen der Anpassungsarbeiten

  3. Einbau der Keile und Befestigen des Rahmens in der Öffnung

  4. Einbau der Zimmertür und des Türgriffs

  5. Durchführen der abschließenden Arbeiten am Türrahmen

Sollten Sie die Zarge und die Tür nicht sofort einbauen, müssen Sie diesen in der Originalverpackung, flach, an einem trockenen und vor der direkten Sonne geschützten Ort lagern. Die Materialien der Tür und/oder der Zarge können sich somit besser den Feuchtigkeitsbedingungen im Raum anpassen, damit sich die Tür später nicht verzieht.

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Maßbänder

1. Überprüfen der Öffnungsrichtung und Vermessen der Öffnung

Eine Zimmertür besteht aus einem festen Teil, der Zarge oder Türrahmen genannt wird, sowie aus einem beweglichen Teil der Tür, bzw. dem Türblatt. Wählen Sie ein Modell, das einige Zentimeter kleiner als die Aussparung (Öffnung in der Trennwand) ist.

Halten Sie die Zarge an und stellen Sie sicher, dass sich die Tür in die richtige Richtung öffnet, um die Nutzung des Raumes nicht zu beeinträchtigen.

Allgemein sollte sich die Tür in das Zimmer öffnen. Dies gewährt den einfachen Zugang in den Raum. Überprüfen Sie ebenfalls die Ebenheit des Bodens mit einer Wasserwaage.

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2. Anhalten der Zarge und Durchführen der Einstellungen

  • Passen Sie zuerst die Höhe des Rahmens an, indem Sie diesen so zusägen, dass noch etwa 0,5 cm Raum zwischen der Unterseite der Tür und dem letztendlichen Bodenbelag vorhanden sind. Sie müssen somit bei Renovierungsarbeiten darauf achten, diesen Abstand auch einzuhalten, wenn Sie den Bodenbelag ersetzen möchten. Sollte der Untergrund nicht eben sein, müssen Sie den Rahmen möglicherweise auf eine unterschiedliche Höhe auf beiden Seiten kürzen. Es kann somit zu einem Höhenunterschied von einigen Millimetern zwischen den beiden Seiten kommen, um die Tür horizontal ausrichten zu können. Positionieren Sie die Zarge in der Aussparung.

  • Heben Sie die Tür aus, um den Rahmen in der Aussparung befestigen zu können. Meistens verfügen die Zargen über eine oder zwei angeheftete Latten. Diese sollten unbedingt in Position bleiben, sofern Sie das Ausheben der Tür nicht verhindern. Diese Latten gewährleisten den rechten Winkel des Rahmens während des Einbaus.

  • Positionieren Sie die Einfassung in der Öffnung der Trennwand und legen Sie zwei 2-mm-Keile unter die beiden Zargen. Dieser Abstand entspricht der Dehnungsfuge und verhindert den Feuchtigkeitsaufstieg.

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3. Einbau der Keile und Befestigen des Rahmens in der Öffnung

Zu diesem Zeitpunkt sind drei Kriterien zu erfüllen, um die Zarge richtig positionieren zu können:

  1. Lot: Stellen Sie sicher, dass die Einfassung absolut vertikal und mittig mit der Aussparung ausgerichtet ist.

  2. Rechter Winkel: Stellen Sie sicher, dass die obere Zarge im 90°-Winkel mit den beiden seitlichen Zargen steht.

  3. Waagrechte: Überprüfen Sie mit einer Wasserwaage, dass die Tür horizontal ausgerichtet ist.

Halten Sie einen Winkel an, um die 90°-Ausrichtung der Zargen zu überprüfen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie die Ausrichtung der drei Zargen anpassen. Positionieren Sie nach der Überprüfung der Ausrichtung einige Keile (zwei bis vier an den Seiten und einen bis drei oben) zwischen Rahmen und Aussparung. Die Keile halten auf den Millimeter genau die Position des Rahmens in der Aussparung bei. Führen Sie die Keile, einen nach dem anderen und abwechselnd auf beiden Seiten des Rahmens ein.

Zeichnen Sie die zu bohrende Positionen der Schrauben an. Bohren Sie anschließend mit Bohrmaschine und einem geeigneten Bohrer (etwas kleinerer Durchmesser als die zu verwendenden Schrauben) den Rahmen vollständig durch. Erweitern Sie jetzt das gebohrte Loch etwas mit einem Fräskopf und Bohrmaschine. Die Schraubenköpfe können somit vollständig versenkt werden. Versenken Sie die Schrauben anschließend und verdecken Sie diese.

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4. Einbau der Zimmertür und des Türgriffs

Einhängen der Tür

Sie können die Tür jetzt wieder einhängen. Stellen Sie anschließend sicher, dass sich die Tür richtig öffnet und bereiten Sie die Montage der Türklinke vor. Eine Zarge wird meist mit einem Schloss und manchmal auch mit einer Türklinke geliefert.

Vor dem Kauf der Zimmertür müssen Sie ebenfalls sicherstellen, dass Schließmechanismus und Schlüssel enthalten sind. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie vor dem Kauf der unterschiedlichen Elemente sicherstellen, dass diese mit der Tür kompatibel sind.

Montage von Türklinke und Schloss

Die Türklinke ist manchmal im Lieferumfang enthalten. Folgen Sie auf jeden Fall den jeweiligen Montageanweisungen. Diese bestehen meist aus den folgenden Schritten:

  • Führen Sie den Vierkant in die Schlossnuss ein (viereckiges Loch).

  • Montieren Sie den Türgriffbeschlag und die Klinke auf dem Vierkant.

  • Gehen Sie ebenso mit dem Türbeschlag und der Klinke auf der anderen Seite vor.

  • Ziehen Sie die Verbindungsschrauben auf beiden Seiten der Tür fest.

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5. Durchführen der abschließenden Arbeiten am Türrahmen

Sie haben es bald geschafft! Jetzt müssen Sie noch den Abstand zwischen Türrahmen und Aussparung mit Bauschaum füllen und die Zierleisten befestigen. Dieser Schritt ist besonders wichtig, um ein ästhetisches Ergebnis zu erhalten.

  • Schützen Sie den Türrahmen und die Wand mit Malerkrepp und entfernen Sie die Keile. Geben Sie Bauschaum zwischen Rahmen und Trennwand. Lassen Sie den Bauschaum vollständig austrocknen (siehe Herstellerangaben) und schneiden Sie den Überschuss mit einem Cuttermesser ab.

  • Messen Sie die Höhe der Zargen auf beiden Seiten sowie oben. Übertragen Sie diese Werte auf den Zierleisten und schneiden Sie diese zu. Schneiden Sie die Zierleisten an den Ecken oben der Tür mit einer Gehrungslade auf einen 45°-Winkel zu.

  • Tragen Sie Kleber auf der Rückseite der Zierleisten auf und kleben Sie diese nacheinander auf die seitlichen Zargen und oben auf. Drücken Sie dies einige Sekunden an, bis der Kleber richtig haftet.

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Grundlegende Kenntnisse für den Einbau einer Zimmertür

Der Einbau einer Zimmertür ist relativ einfach durchzuführen. Sie setzt lediglich zahlreiche Handhabungen und Arbeitsschritte voraus. Dies sollte berücksichtigt werden, da eine Tür mit Zarge relativ groß und schwer ist.

Know-how

Im Rahmen dieser Arbeiten müssen Sie wissen, wie man Maß nimmt, den rechten Winkel, das Lot und die Waagrechte überprüft. Sie müssen ebenfalls die Art der Trennwände identifizieren können, um die richtigen Schrauben auszuwählen, und wissen, wie man mit Bohrmaschine und Gehrungslade umgeht.

Benötigte Zeit

Etwa einen halben Tag, einschließlich der Trockendauer des Bauschaums.

Personenanzahl

Da Tür und Zarge eher schwer und groß sind, geht es zu zweit besser.

Persönliche Schutzausrüstung

Die hier aufgeführte Liste ist nicht vollständig. Die persönliche Schutzausrüstung ist je nach auszuführender Arbeit anzupassen.

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Gehrungslade

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Ratgeber verfasst von:

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

Seit einigen Jahren betreibe ich einen Service für Gartenpflege für Privatpersonen und Unternehmen. Ich leite ein Team von Gärtnern und sorge für die Erstellung und Pflege von Grünflächen. Auf der anderen Seite vermittle ich mein Know-how an die Kunden in Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gärten. Nach einer kaufmännische Ausbildung begann ich meine Karriere in der Hotellerie, wandte mich aber schnell dem Landschaftsbau zu, wo ich durch diverse Weiterbildungen solide technische Fähigkeiten erwarb. Auch im Privaten bin ich der Kunst des Gartenbaus zugewandt. Mit meiner Frau habe ich unseren Garten von A bis Z gestaltet und ich pflege ihn mit Sorgfalt, genauso wie den Gemüsegarten! Und bezüglich Heimwerken gibt es keine Ausnahme! Und ja, Gartenarbeit ist auch heimwerken: Pergola, Gartenhaus, Pflaster, Zaun und so weiter... Es ist immer etwas in einem Garten zu tun! Nach den Arbeiten sind meine Frau und ich stolz auf das erreichte Ergebnis und freuen uns, es in vollen Zügen genießen zu können! Ihnen Tipps zu geben und Ihnen bei der Wahl der Werkzeuge, bei der Pflege oder der Verschönerung Ihres Gartens zu helfen, macht mir stets Freude.

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