
So finden Sie die richtige Lochsäge
Ratgeber verfasst am 14. Februar 2024 von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Wichtige Eigenschaften
- Durchmesser
- Monoblock
- Material
Eine Lochsäge für größere Bohrungen
Eine Lochsäge eignet sich für Materialien wie Holz, Gips, aber auch Fliesen oder Beton.
Sie wird hauptsächlich für die Installation von Leuchten, Unterputzschaltern oder Steckdosen verwendet.
Auf dem Bohrfutter einer Bohrmaschine montiert, macht das Werkzeug kreisrunde Löcher mit verschiedenen Durchmessern. Für Hohlwanddosen von Elektrogeräten verwenden Sie einen Durchmesser von 68 mm. Der Pilotbohrer in der Mitte des Werkzeugs erlaubt Ihnen, die Lochsäge präzise zu führen und saubere Löcher zu bohren.
Hohlwanddosen
3 Kriterien für die Auswahl Ihrer Lochsäge
Der bzw. die Durchmesser der möglichen Bohrungen (ein oder mehrere Sägeblätter)
Das zu sägende Material
Die Anzahl der zu bohrenden Löcher, um die Ausführung festlegen zu können
Bohrfutter
Aufbau einer Lochsäge
Für weiche Materialien wie Holz oder Gipskarton haben die kostengünstigen Lochsägen mehrere austauschbare Sägeblätter. Sofern nicht einteilig, besteht die Lochsäge aus drei Teilen:
dem Aufnahmeteller (der das Sägeblatt aufnimmt);
dem Sägeblatt;
der Pilotbohrer (auch Dorn oder Aufnahmedorn genannt).
Einige Modelle bestehen nur aus einem Sägeblatt und einem Pilotbohrer.
Eine Lochsäge für Holz kann aus mehreren Sägeblättern bestehen, die je nach gewünschtem Bohrdurchmesser aufgesetzt oder entfernt werden müssen. Die Verwendung ist einfach, aber diese Säge wird eher für den gelegentlichen Einsatz empfohlen. Für regelmäßige Bohrarbeiten ist es besser, ein Modell mit einem bestimmten Durchmesser zu wählen, bei dem der Aufnahmedorn fest am Aufnahmeteller befestigt ist.
Die richtige Lochsäge je nach Material
Die Sägeblätter für Holz sind unterschiedlich dick. Für eine dauerhafte Verwendung ist es empfehlenswert, eine einteilige Lochsäge mit verschweißtem HSS-Zentrierbohrer oder zum Verschrauben (meistens mit einem Inbusschlüssel) zu wählen.
Die Verwendung einer HSS-Bimetall-Lochsäge ist vielseitig. Sie eignet sich zum Bohren von Sperrholzplatten, Gipskartonplatten, Kunststoff sowie Nichteisenmetallen.
Für eine bessere Qualität, wie bei den Bohrern, ist das Material der Lochsäge zu berücksichtigen. Bevorzugen Sie die folgenden Materialien:
Kobalt und Wolframkarbid für mehr Festigkeit - oft bis 8 % resistenter;
Diamantbohrer zum Bohren von Fliesen und Ziegeln.
Beim Bearbeiten von Fliesen ist Wasser erforderlich und bei Metall Schneidöl sowie eine reduzierte Drehzahl (genau wie bei Bohrern). Lochsägen sind für eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen pro Minute (U/min) ausgelegt, die zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer nicht überschritten werden sollten.
Bohrer
Die richtige Auswahl Ihrer Bohrkronen
Bohrkronen sind für harte Materialien vorgesehen (z . B. harte Fliesen, Marmor oder Beton). Mit verschiedenen Durchmessern ausgestattet, verfügen die Bohrkronen von besserer Qualität über einen Zentrierbohrer und ein Sägeblatt aus Karbid oder Diamant.
Bohrkronen sind mit Karbid- oder Diamanteinsätzen auf dem Kreisumfang des Sägeblattes ausgestattet; deren Anzahl ist ebenfalls ein Garant für Qualität.
Das Aufstecken auf das Bohrfutter erfolgt über einen Glattschaft oder einen SDS-Schaft (SDS + oder SDS Max).
Die Bohrkrone ist mit einer Aufnahme und einem Zentrierbohrer ausgestattet. Das Gewinde der Aufnahme ist meistens vom Typ M16.
5 Tipps für den Kauf einer Lochsäge oder einer Bohrkrone
Lochsägen mit mehreren Sägeblättern sind für kleinere Heimwerkertätigkeiten konzipiert und günstige Modelle haben nur eine sehr kurze Lebensdauer.
HSS-Bimetall Lochsägen sind von besserer Qualität und eignen sich mehr für den häufigen Gebrauch.
Für Fliesen: Entscheiden Sie sich für eine Diamantbohrkrone mit niedriger Drehzahl und verwenden Sie Wasser.
Für Beton sollten Sie, ein teureres Modell nehmen und auf Hartmetallsägeblätter setzen (vor allem, wenn Sie Ihre Bohrkrone regelmäßig verwenden).
Egal, ob einteilig oder auf einem Aufnahmeteller, es liegt an Ihnen, je nach Bohrhäufigkeit zu wählen.
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Ratgeber verfasst von:
Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München
Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.