Mobiles Klimagerät  oder Luftkühler

Mobiles Klimagerät oder Luftkühler

Haja, Hobby-Heimwerkerin, Stuttgart

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Sie zögern zwischen einem mobilen Klimagerät und einem Luftkühler, um Ihre Raumtemperatur zu senken? Entdecken Sie die Eigenschaften und Betriebsarten sowie die Vorteile und Leistungsgrenzen dieser beiden Geräte. Selbstverständlich sind vor dem Kauf bestimmte Auswahlkriterien zu berücksichtigen, um die richtige Wahl treffen zu können.

Wichtige Eigenschaften

  • Kühlleistungen
  • Lärmbelästigung
  • Stromverbrauch
  • Installationsbedingungen
Zu den mobilen Klimageräten

Zuallererst ist zu berücksichtigen, dass ein mobiles Klimagerät nicht so effizient wie eine festinstallierte Klimaanlage ist, da die warme Luft abgeleitet werden muss. Das Kühlmittel nimmt die Wärme der Raumluft auf und leitet diese je nach Modell über einen Schlauch ab oder kondensiert diese.

Mobile Klimageräte

Mobile Klimageräte sind entweder als Monoblock- oder Splitgerät erhältlich. Ersteres Modell besteht aus einem Stück, entspricht den günstigeren Klimageräten und ist ideal um zeitweise für Frische zu sorgen. Split-Klimageräte bestehen aus zwei Einheiten, die durch flexible Leitungen miteinander verbunden sind: Die Außeneinheit (Kompressor, Kondensator und Expansionsventil) und die Inneneinheit (Verdampfer).Das kostenintensivere Split-Klimagerät ist leiser, da sich der Motor außerhalb des Wohnraumes befindet.

Luftkühler

Der Luftkühler, auch Aircooler genannt ist kein Klimagerät und erfrischt die Luft lediglich. Dieses Gerät funktioniert ähnlich wie ein Ventilator, verfügt jedoch über einen Wassertank (oder Kühlakkus, manchmal über Eiswürfel). Es saugt die warme Raumluft an, welche durch den feuchten Filter dringt, verdampft und somit kühlere Luft freigibt. Diese Geräte sind günstiger, aber auch weniger effizient als mobile Klimageräte, können aber dennoch die Raumtemperatur um einige Grad senken.

Preis und Leistung

Der Luftkühler ist günstiger, verwendet kein umweltschädliches Gas und bedarf keiner speziellen Wartung. Die Raumtemperatur kann jedoch nicht präzise eingestellt werden, und der Raum darf nicht größer als 30 m2 sein, bei einigen Modelle sogar noch weniger. Darüber hinaus hängt die Autonomie vom Fassungsvermögen des Wassertanks ab.

Das mobile Klimagerätist teurer und weniger umweltfreundlich, jedoch effizienter und ermöglicht die Einstellung einer Solltemperatur. Bei größeren Flächen sollte ein mobiles Splitgerät bevorzugt werden.Beachten Sie ebenfalls, dass einige mobile Klimageräte reversibel sind und somit auch als Zusatzheizung im Winter verwendet werden können.

Ein Luftkühler sowie ein mobiles Monoblock-Klimagerät könnendie Temperatur in nur einem Raum senken, wogegen ein Splitgerät eventuell über mehrere Inneneinheiten verfügt, die in separaten Räumen installiert werden können.

Der Stromverbrauch unter der Lupe

Was den Stromverbrauch betrifft, gewinnt hier der Aircooler, der im Allgemeinen weniger als 100 Watt verbraucht. Einige besonders sparsame Modelle verbrauchen sogar nur 50 Watt. Mobile Klimageräte verbrauchen sehr viel mehr Energie. Deshalb sollten Sie die Modelle der Energieeffizienzklassen A++ bzw. A+++ bevorzugen.

Die Frage der Installation

Der Luftkühler ist besonders einfach zu installieren und zu verwenden, da lediglich der Wassertank gefüllt und das Gerät mit dem Stromnetz verbunden werden muss. Auch das mobile Monoblock-Klimagerät ist einfach zu installieren, da lediglich ein Fenster für den Abluftschlauch geöffnet oder das Gerät mit einem Abluftsystem verbunden werden muss. Die Installation eines Splitgerätes ist etwas komplizierter.

Diese Kriterien helfen Ihnen bei der Kaufentscheidung zwischen einem mobilen Klimagerät und einem Luftkühler sowie bei der Auswahl des richtigen Modells.

Die Heiz- bzw. Kühlleistung

Egal, ob Sie sich für ein mobiles Klimagerät oder einen Aircooler entscheiden, die Leistung des Gerätes muss für die Fläche des Raumes geeignet sein.

Bei mobilen Klimageräten gilt etwa 100 Watt pro m². Bei Luftkühlern sind die Herstellerangaben zu berücksichtigen, die die empfohlene Fläche angeben, für die das jeweilige Modell entwickelt wurde.

Lärmbelästigung

Ausgedrückt in dB (Dezibel), ist die Lärmbelästung ein wichtiges Auswahlkriterium. Tagsüber sollten Sie ein Gerät mit einem Geräuschpegel von etwa 50 dB bevorzugen.Wenn Sie das Gerät nachts verwenden möchten, sollte dieser Wert idealerweise unter 40 dB oder sogar unter 20 dB liegen. Dies ist nur bei Modellen mit einem Nachtmodus (auch Silent- oder Sleep-Modus genannt) möglich. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ein mobiles Monoblock-Klimagerät stets lauter als ein Splitgerät ist.

Luftaufbereitung

Einige Geräte verfügen über weitere Optionen, die dem Raum Feuchtigkeit hinzufügen (Luftkühler) oder die Luft trocknen (mobile Klimageräte). Andere Modelle verfügen über zusätzliche Filter (optional bei mobilen Klimageräten), die die dem Raum zugefügte Luft reinigen. Aktivkohlefilter sind besonders effizient gegen schlechte Gerüche, und elektrostatische Filter gegen Bakterien und Staub.

Das zusätzliche Gebläse einiger mobiler Klimageräte verwandelt diese Geräte in Ventilatoren, ohne die Luft zu kühlen. Beide Geräte verfügen ebenfalls über einen Ionisatormodus, der die negativen Ionen nutzt, um die Luft zu reinigen.

Weitere Komfortoptionen

Der Aircooler kann mit einem Timer ausgestattet sein, um die Betriebszeit programmieren zu können.

Eine Fernbedienung ermöglicht die Steuerung Ihres mobilen Klimagerätes oder Luftkühlers, ohne aufstehen zu müssen.

Obwohl sie einfach ist, ist die regelmäßige Wartung einiger Elemente des Aircoolers wichtig. Der Filter des Luftbefeuchters muss, je nach Wasserhärte, etwa alle vier Wochen gereinigt werden. Der Luftfilter hingegen muss regelmäßig entstaubt und bei Bedarf ersetzt werden. Auch der Tank muss regelmäßig gereinigt werden.

Was das mobile Klimagerät betrifft, so ist auch dieses regelmäßig zu reinigen. Hier sind die Luftfilter regelmäßig zu reinigen und bei Bedarf zu ersetzen. Der Auffangbehälter muss regelmäßig entleert und das Gebläse entstaubt werden.Sollten Sie ein mobiles Split-Klimagerät besitzen, muss die Innen- sowie Außeneinheit gewartet werden, was gegebenenfalls von einem Fachmann erledigt werden muss.

Mehr erfahren:

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Haja, Hobby-Heimwerkerin, Stuttgart

Meine Ausbildung im Bereich Management hat eigentlich nichts mit Dekoration oder Heimwerken zu tun. Die Leidenschaft für das Heimwerken habe ich erst vor kurzem entdeckt. Genauer gesagt vor 5 Jahren, als mein Mann und ich ein Haus kauften und es vom Keller bis zum Dachstuhl renovierten. Als absolute Anfängerin wagte ich mich nach und nach an verschiedene Arbeiten im Innen- und Außenbereich. Am Anfang half mir mein Mann viel dabei, aber der Schüler übertraf schnell den Meister! Grünflächen gibt es rund um Stuttgart zuhauf und so beschäftigte ich mich bald auch mit Gartengeräten verschiedenster Art. Inzwischen fragt mein gesamtes Umfeld mich um Rat, wenn es ums Heimwerken geht. Hier möchte ich meine Tipps und Tricks mit Ihnen teilen!

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