
So finden Sie den richtigen Ölradiator
Ratgeber verfasst am 15. Februar 2024 von:
Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum
Wichtige Eigenschaften
- Heizleistung
- Thermostat und Programmierung
- Größe und Design
- Sicherheitsvorrichtungen
Wie funktioniert ein Ölradiator?
Zusatzheizung mit flüssigem Speichermedium
Ein Ölradiator ist ein mobiler elektrischer Heizkörper mit Flüssigkeitsfüllung als Wärmespeicher. Er besteht aus einem Metallkörper, meist aus Gusseisen, in dem sich ein elektrischer Widerstand befindet. Dieser Heizwiderstand ist in eine Wärmeträgerflüssigkeit getaucht. Meistens in ein Ölbad, daher sein Name.
Weil sie recht schwer sind, haben die meisten Ölradiatoren Laufrollen für einen mobilen Einsatz. Der Anschluss an das Stromnetz erfolgt über eine gewöhnliche Steckdose.
Die Wärmeträgerflüssigkeit hat die Fähigkeit, Wärme nach und nach zu speichern und wieder abzugeben, so dass der Heizkörper auch nach dem Abschalten noch heizt.
Retro-Heizkörper mit großer Heizfläche
Seine charakteristische Form aus Rohrrippen, einer Art schlanker Hohlsäulen, sorgt für eine viel Kontaktfläche mit der Luft. Durch den so begünstigten Wärmeaustausch ist die Heizleistung optimal.
Ölradiatoren heizen durch Konvektion und Strahlung. Sie schaffen eine Art von sanfter Wärme, die einen hervorragenden Wärmekomfort bietet.
Ölradiatoren
Wie heizt man mit einem Ölradiator?
Als Zusatzheizung
Obwohl ein Ölradiator angenehme Wärme abgibt, ist er ein ziemlicher Stromfresser. Deshalb ist er nur für die Verwendung als Zusatzheizung zu empfehlen.
Am besten setzen Sie ihn nur in kleinen Räumen oder zeitlich begrenzt ein. Etwa in einem Büro, einem Gästezimmer, einem Badezimmer (unter Beachtung der hierfür geltenden Vorschriften), oder auch bei extremer Kälte als Ergänzung für Ihre normale Heizung.
Ein mobiler Heizkörper
Dank des Griffs und der Rollen, die bei den meisten Modellen zu finden sind, ist er leicht beweglich. Er ist das mobile Heizgerät schlechthin.
Format, Abmessungen und Leistung von Ölradiatoren
Die Heizfläche nimmt mit der Größe zu
Ölradiatoren sind als bewegliche Geräte konzipiert und können daher je nach Bedarf von einem Raum zum anderen gerollt werden. Ein kompaktes, platzsparendes Modell ist einem großen Ölradiator vorzuziehen.
Bei gleicher Heizleistung ist allerdings die Wärmeabgabe umso höher, je größer die Oberfläche der Rippen ist, die mit der Luft in Berührung sind. Dies bedeutet, dass für ein geräumiges Zimmer ein großer Heizkörper effizienter ist.
Manche Hersteller bieten kompakte Heizkörper mit einer Leistung von bis zu 2.500 W und integriertem Gebläse an, mit denen sich trotz der kleinen Maße problemlos große Räume beheizen lassen.
Welche Leistung für einen Ölradiator?
Um die richtige Wattzahl (elektrische Leistung) zu wählen, können Sie diese mit einer einfachen Formel für den oder die zu beheizenden Räume berechnen:
100 W / m² oder 0,4 kW / m3, wenn das Haus gut isoliert ist.
60 W / m² oder 0,24 kW / m3, wenn das Haus sehr gut isoliert ist.
Funktionen und Optionen zur Verbesserung des Benutzerkomforts
Rollen: Diese Art Heizkörper ist ursprünglich für ortsunabhängigen Einsatz konzipiert. Außer wenn Sie dafür einen festen Standort vorsehen, sollten Sie daher ein Modell mit Laufrollen wählen.
Griff: Damit lässt sich der Heizkörper leichter bewegen, zumal er recht schwer ist.
Kippsicherung: Diese Sicherheitsvorrichtung vermindert das Risiko, dass der Heizkörper umfällt.
Einstellung der Heizleistung: Je nach Modell können beim Betrieb mehrere Heizleistungen gewählt werden (500 W / 1000 W / 1500 W 2000 W).
Überhitzungsschutz: Diese Sicherheitsvorrichtung schaltet das Heizgerät automatisch ab, wenn es zu heiß wird.
Display: sehr nützlich, um die Funktionen besser ansehen und einstellen zu können.
Bediensperre: Sie kann als Kindersicherung dienen.
Programmierung: je nach Modell mehrere Einstellbereiche.
Elektronisches Thermostat: Interessant, weil präziser als ein elektromechanisches Thermostat.
Luftbefeuchtung: Diese Funktion gleicht den Feuchtigkeitsverlust der Raumluft aus, die durch die Konvektion des Heizkörpers trockener wird.
Kabelaufwicklung: sehr praktisch zum sicheren Aufbewahren des Anschlusskabels.
Kabellänge: Ein längeres Kabel bietet mehr Anschlussmöglichkeiten.
Zeitschaltuhr: Der Timer sorgt für die programmierte Abschaltung des Heizkörpers (Sie kann durch eine programmierbare Steckdose ersetzt werden.), was vor allem bei nächtlicher Nutzung praktisch ist.
Design: Trotz der typischen Form, die weitgehend beibehalten wird, sind inzwischen Modelle in moderneren und schlichteren Ausführungen erhältlich – insbesondere was die Farbe und das Material angeht.
Garantie, Wartung und Preis eines Ölradiators
Die Garantie: eine Verpflichtung zur Qualität
Ölradiatoren sind robuste Geräte. Aus diesem Grund ist die Garantiedauer in der Regel recht lang. Eine lange Gewährleistungsfrist lässt meist auf ein zuverlässiges Produkt schließen. Natürlich ist kein Gerät vor Störungen sicher, und daher ist es wichtig, auf Anomalien zu achten.
Wartung und Pflege eines Ölradiators
Hinsichtlich der Wartung sind die Geräte recht anspruchslos. Die Wärmeträgerflüssigkeit ist in einem hermetischen Kreislauf eingeschlossen. Um jede mögliche Gefahr (Druckanstieg) zu bannen, muss der Benutzer bei der kleinsten Undichtigkeit, die äußerst selten vorkommt, das Gerät sofort abschalten und den Hersteller kontaktieren.
Einmal im Monat sollte der Heizkörper entstaubt werden, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, denn Staub bedeutet Energieverlust und kann zu unangenehmen Gerüchen führen.
Wie viel kostet ein Ölradiator?
Der Preis von Ölradiatoren ist sehr erschwinglich. Anders gesagt, sie gehören zu den günstigsten Heizkörpern überhaupt, denn es gibt sie schon ab 25 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglicht Ihnen die Wahl eines Modells mit Funktionen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Sobald Sie bestimmt haben, können Sie richtige Wahl treffen.
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Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum
Seit einigen Jahren betreibe ich einen Service für Gartenpflege für Privatpersonen und Unternehmen. Ich leite ein Team von Gärtnern und sorge für die Erstellung und Pflege von Grünflächen. Auf der anderen Seite vermittle ich mein Know-how an die Kunden in Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gärten. Nach einer kaufmännische Ausbildung begann ich meine Karriere in der Hotellerie, wandte mich aber schnell dem Landschaftsbau zu, wo ich durch diverse Weiterbildungen solide technische Fähigkeiten erwarb. Auch im Privaten bin ich der Kunst des Gartenbaus zugewandt. Mit meiner Frau habe ich unseren Garten von A bis Z gestaltet und ich pflege ihn mit Sorgfalt, genauso wie den Gemüsegarten! Und bezüglich Heimwerken gibt es keine Ausnahme! Und ja, Gartenarbeit ist auch heimwerken: Pergola, Gartenhaus, Pflaster, Zaun und so weiter... Es ist immer etwas in einem Garten zu tun! Nach den Arbeiten sind meine Frau und ich stolz auf das erreichte Ergebnis und freuen uns, es in vollen Zügen genießen zu können! Ihnen Tipps zu geben und Ihnen bei der Wahl der Werkzeuge, bei der Pflege oder der Verschönerung Ihres Gartens zu helfen, macht mir stets Freude.