Haus und Garten im Oktober

Haus und Garten im Oktober

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

247 Ratgeber

Im Oktober kommt der erste Raureif auf die Felder und die Zeit wird in der letzten Woche des Monats umgestellt. Im Garten verlieren die Bäume langsam ihre Blätter. Jetzt ist der Moment gekommen, Ihr Herbstgemüse zu ernten und sich langsam auf den Wintereinbruch vorzubereiten. Pflanzen und Gartenmöbel sollten richtig überwintert werden, damit Sie im Frühling weiter Freude an Ihnen haben. Im Haus schalten Sie an kalten Tagen schon die Heizung an, die Küche wird herbstlich mit Kürbissen dekoriert und Wintergerichte, wie Grünkohl kommen wieder auf den Speiseplan.
Zu den Elektro-Heizkörpern

Während die Temperaturen langsam sinken, gibt es im Obst- und Gemüsegarten einiges zu ernten. Pflanzen Sie jetzt Wintergemüse, wie Wintererbsen und Wintersalate sowie Knoblauch und die Blumenzwiebeln für den nächsten Frühling. Frostempfindliche Pflanzen können Sie in Töpfen an einem geschützten Ort überwintern. Sommerzwiebeln, wie Gladiolen, Dahlien, Krokusse oder Blumenrohr, können ausgegraben und an einem trockenen, luftigen Ort, z. B. im Keller oder in der Garage, gelagert werden. Im nächsten Frühjahr können Sie sie wieder auspflanzen. Außerdem können Sie immergrünen Sträucher, wie Spindelsträucher und Stechpalmen, ebenso wie junge Obstbäume auspflanzen. Neben der Ernte und der letzten Aussaat, ist im Oktober ein guter Zeitpunkt um Gründüngung auf freien Beeten zu säen oder Mist einzuarbeiten.

Wie im Frühling erstrahlt Ihr Garten auch im Herbst in vielen Farben. Allerdings nicht ganz so bunt: Orange, Rot, Braun und Gelb sind im Oktober die vorherrschenden Farbtöne. Nachdem die Blätter sich bunt färben, fallen sie bekanntlich ab und müssen mühsam mit einem Rechen vom Rasen entfernt werden. Gegen Ende des Monats müssen Sie mit den ersten Frösten rechnen. Im Oktober fällt einiges an Gartenarbeit an. Der Rasen wird ein letztes mal gemäht und vertikutiert, frostempfindliche Pflanzen müssen zur Überwinterung ins Gewächshaus umziehen oder abgedeckt werden, Hecken und Sträucher bekommen einen neuen Schnitt...

Je nach Region kommt der Herbst früher oder später. Ein goldener Oktober beschert schöne Stunden im bunten Laub. Für Picknicks im Garten, Grillfeiern auf der Terrasse und Frühstück auf dem Balkon wird es am Ende des Monats langsam zu kalt. Ein Terrassenstrahler oder Heizpilz schafft da Abhilfe, ist allerdings nicht sehr umweltfreundlich. Wickeln Sie sich lieber in eine warme Decke! Nutzen Sie die letzten sonnigen Tage, um Ihren Außenbereich für den Wintereinbruch vorzubereiten. Machen Sie Ihren Swimmingpool winterfest, bessern Sie beschädigte Gartenmöbel aus und denken Sie an die richtige Holz- und Metallpflege, bevor die feuchten und kalten Tage sich mehren. 

Am letzten Sonntag im Oktober wird die Zeit umgestellt. Das bedeutet, dass es morgens früher hell, aber abends auch früher wieder dunkel wird. Das Licht müssen Sie also schon früher anschalten. Wenn Sie zudem elektrisch heizen, steigt Ihr Stromverbrauch drastisch an. LED-Leuchtmittel verbrauchen bis zu 90 % weniger Energie als Halogen-Leuchten und 60 % weniger als Neon-Röhren. Hier können Sie einer höheren Energierechnung ein bisschen entgegenwirken. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. 

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, fällt es vielen Menschen schwer, sich morgens aus dem Bett zu kämpfen. Aber warum? Brauchen sie Winterschlaf? Liegt es am niedrigen Vitamin-D-Spiegel durch die geringere Sonneneinstrahlung? Auch wenn der Mensch weniger behaart ist als ein Bär, bleibt er doch ein Säugetier, das sich von den Jahreszeiten beeinflussen lässt. Richten Sie sich einen gemütlichen Rückzugsort in Ihrem Schlafzimmer ein. Ein bisschen Winterschlaf hat noch keinem geschadet.

Wenn es zum Grillen zu kalt wird, geht es vom Garten oder der Terrasse zurück in die Küche. Wenn es draußen kälter wird, freuen sich viele Deutsche auf deftige Herbst- und Wintergerichte. Grünkohl, Wirsing, Pfifferlinge oder Kürbisse gibt es im Oktober regional, manchmal sogar aus dem eigenen Garten. Ob mit Freunden oder der Familie, gemeinsames Kochen klappt am besten in einer praktisch eingerichteten Küche!

Wie wäre es, wenn Sie diesen Herbst ein neues Hobby entdecken? Wenn es draußen regnet und der Herbstwind stürmt, bietet sich eine Aktivität in der Garage oder im Keller an. Währen die einen sich einen eigenen Weinkeller einrichten, probieren sich andere am Holzwerken oder Hobbyschweißen. Es gibt viele DIY-Bereiche, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Und was ist Ihr nächstes Heimwerker-Projekt?    

Ein eigener Hühnerstall im Garten freut nicht nur die Kinder, sondern versorgt Ihren Haushalt stets mit frischen Eiern in Bio-Qualität. Ein weiterer Vorteil: Viele Küchenabfälle und auch Schädlinge im Garten stehen auf dem Speiseplan des Federviehs. Zu guter Letzt liefern Hühner nährstoffreichen Dünger für Ihre Pflanzen. Bevor Sie sich einen Hühnerstall zulegen, sollten Sie sich aber auch den Arbeitsaufwand bewusst machen und sich bei Ihrer Gemeinde erkundigen, ob es bestimmte Vorschriften gibt, die Sie beachten müssen. Manche Nachbarn werden ungern vom Hahn geweckt oder stören sich am Gegacker der Hühner. Auch wenn Hühner weniger Aufmerksamkeit brauchen als eine Katze oder ein Hund, muss ihr Stall doch regelmäßig ausgemistet, und die Tiere täglich gefüttert werden.   

Zu den Elektro-Heizkörpern

Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München, 247 Ratgeber

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.